Hideo Baba erläutert Pläne zu "Tales of" - Hauptzielgruppe sei immer noch bei der PS3

Von Stefan Finke am 14. April 2013

Erst neulich äußerte sich Hideo Baba, Produzent der Tales of-Rollenspiele, über seine Pläne und zukünftige Tales of-Spiele (wir berichteten). Nun gibt Baba erneut einige Details über seine Erfahrung mit Nintendo preis und macht klar, wie er über die Zielgruppe der traditionsreichen Rollenspielserie denkt.

Dabei erwähnt Baba Tales of Symphonia, das auf gute Resonanz im Westen getroffen sei. Dies lag zum einen daran, dass Tales of Symphonia als erstes Spiel der Serie in 3D-gerenderter Grafik erschien, aber auch an der immensen Unterstützung von Nintendo, wodurch das Spiel zu einer breiteren Masse gelangte.

Nichtsdestotrotz gibt Baba zu verstehen, dass sich die Hauptzielgruppe immer noch in Japan befinde und dass dort die Playstation 3 als bevorzugte Konsole der Zielgruppe gelte. Dementsprechend ist auch die Arbeit des Teams auf diese Konsole fokussiert, auch wenn Baba die Idee hinter Wii U befürwortet: [...] Wir denken, es ist ein großartiges System – und sollte es in Zukunft mehr und mehr Erfolg haben, so würden wir es mit der Konsole womöglich versuchen. Aber bis dahin haben wir keine Pläne und sind hauptsächlich darauf konzentriert, unsere Zielgruppe auf der Playstation 3 zu bedienen.“

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3 Kommentare:


Denios
vor 8 Jahren | 0
Tales of Symphonia war eines der besten GC-Spiele überhaupt... Hab nächtelang zusammen mit meiner Schwester die beiden Welten zu retten versucht...
Wäre cool, wenn doch noch mal irgendwann was für die Wii U käme...

Sinned
vor 8 Jahren | 0
Da redet mal wer Klartext. Aber ist klar. Tales of kann sich nicht leisten groß Risiken einzugehn und erscheint dementsprechend nur auf etablierten Konsolen. Ist bei vielen JRPG's ja der Fall. Bin auch mal gespannt wann man wieder was von Persona 5 hört.

Der R
vor 8 Jahren | 0
Jap,...seh ich auch so. Nintendo sollte die Tales-Produktion für die Wii U finanziell unterstützen. Sie können nicht erwarten dass bei der Reihe ein so großes Risiko ohne finanzielle Absicherung getragen werden kann. In Japan wäre das auf jeden Fall en Verkaufsargument für die Wii U.