Kamiya über seine Rolle bei Bayonetta 2 - Darum ist er nicht der führende Entwickler

Von Michael Prammer am 06. Dezember 2013

Das Jahr 2014 ist nicht mehr weit entfernt und auf Wii U sollen einige Top-Spiele aufschlagen. Unter anderem auch Bayonetta 2, das im Jahr 2012 völlig überraschend als Wii U-Exklusivtitel angekündigt wurde und seither von Fans weltweit herbeigesehnt wird.  Hideki Kamiya, einer der leitenden Köpfe von Platinum Games, hat sich in einem Famitsu-Interview zu seiner Rolle bei Fortsetzungen von Platinum Games' Spielen im Allgemeinen geäußert. 

Kamiya betonte, er wolle liebend gerne Fortsetzungen wie Bayonetta 2 mitentwickeln. Aufgrund seiner Position sei er aber nicht in der Lage dazu. Kamiya machte das an zwei Beispielen deutlich. Hätte er sich beispielsweise an der Entwicklung von Devil May Cry beteiligt, wäre er wohl nie dazu gekommen, Spiele wie Okami oder Viewtuful Joe mitzuentwickeln. Als zweites Beispiel führte er Bayonetta 2 an, mit dessen Beteiligung er wohl nicht zu einer Produktion von The Wonderful 101 gekommen wäre.

Frische Spielkonzepte und neue Projekte wie The Wonderful 101 seien demnach vor allem dadurch machbar, weil sich leitende Köpfe wie Hideki Kamiya nicht an Fortsetzungen von bekannten Marken beteiligen. Was haltet ihr von dieser These?

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2 Kommentare:


Der R
vor 7 Jahren | 0
interessanter Ansatz der zwar aus Sicht der Vermarktung Sinn macht (Wenn ein Spiel schon einen Namen hat wird auch der Nachfolger eher gekauft)....aber auch schief gehen kann ^^

KenSugisaki
vor 7 Jahren | 0
Dieser Ansatz sorgt doch dafür, dass Fortsetzungen meist schlechter sind oder sich nur technisch entwickeln können.