Resident Evil 6: Frische Infos aus Japan - Explizit keine Rückkehr zu den Wurzeln

Von Tim Herrmann am 17. März 2012

Lange hatten Fans um Resident Evil 6 und die stilistische Richtung des neuen Spiels gemutmaßt, bis es dann vor wenigen Wochen mit einem ersten Trailer offiziell angekündigt wurde (klickt hier). Bislang ist es zwar nur für PlayStation 3 und XBOX360 offiziell, die Chancen auf einen Release für Wii U stehen aber gut. Deswegen wollen wir euch auch weiterhin über den Titel aufklären. Heute gibt es Neuigkeiten aus der japanischen Famitsu.

Hauptschauplatz des neuen Action-Horror-Adventures ist demnach die Stadt Lanxiang in China - hier ist ein neues Killervirus ausgebrochen (bzw. ausgesetzt worden), das zunächst nichts mit dem altbekannten T-Virus von den Serienbeginnen zu tun hat. Dieses neue Übel verwandelt seine Opfer in willenlose Zombies namens J'avo (das ist das serbische Wort für Dämon). Sie sind allerdings nicht einfach stumpf blutlustig, sondern behalten gewisse Charakteristika der Menschen: Sie verstehen Gespräche, agieren intelligent und schnell und können sogar Waffen benutzen. Ihre Wunden heilen selbstständig und bei vielen Treffern mutieren sie sogar noch weiter. Das stellt den Spieler vor neue Herausforderungen.

Leon S. Kennedy ist in Resident Evil 6, das im Jahr 2013 spielt, zum Agenten der US-Regierung unter dem neuen Präsidenten Adam Benford geworden, der dem Virus allerdings ebenfalls recht schnell anheim fällt. Auch Chris Redfield und ein ganz neuer Charakter, ein profitorientierter Söldner mit losem Mundwerk, werden mitspielen und versuchen, die Welt vor der neuen Seuche der Bioterroristen zu bewahren.

Die Entwickler betonen, dass sie mit Resident Evil 6 zwar wieder mehr Horrorelemente bieten wollen, gleichzeitig aber explizit keine Rückkehr zu den Serienwurzeln wollen, wie im Voraus stets gemutmaßt wurde. Man werde die gruseligen Aspekte mit viel Action kombinieren, um möglichst viele Fans anzusprechen.

Resident Evil 6 soll am 20. November 2012 weltweit auf den Markt kommen. Bislang ist die Entwicklung allerdings nur zu ca. 50% fortgeschritten. Verschiebungen sind also nicht ganz auszuschließen.

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