Iwata über neue Nintendo-Konsolen - Präsident blickt (nicht) in die Zukunft

Von Tim Herrmann am 13. Mai 2014

Nintendo hat bereits mehrfach klargestellt: Auf der E3 2014 wird man keine neuen Konsolen vorstellen. Dennoch ist bereits klar: Neue Konsolen-Hardware von Nintendo wird früher oder später kommen. Ob es nicht vielleicht doch früher als gedacht so weit sein könnte, wollte ein Investor bei Nintendos Investor's Briefing in der vergangenen Woche wissen, und adressierte die Frage direkt an CEO Satoru Iwata.

Der antwortete zunächst mit den bekannten Grundlagen: Sobald eine neue Nintendo-Hardware veröffentlicht werde, beginne die Arbeit an der nächsten. Darüber zu sprechen, sei aber noch zu früh. Dennoch gewährte der globale Nintendo-CEO einen vagen Blick hinter die Kulissen: "Ich kann Ihnen versichern, dass wir in Bezug auf neue Ideen nicht in der Sackgasse stecken. [...] Wir haben bereits eine recht klare Vorstellung davon, welche Richtung unsere nächste Konsole einschlagen wird".

Was den Zeitpunkt einer Neuveröffentlichung anging, ließ sich Iwata nicht in die Karten gucken. "Ich glaube jedenfalls nicht, dass es wirtschaftlich klug wäre, eine neue Konsole zu veröffentlichen, bevor die Kunden mit der vorherigen zufrieden sind", so der Manager.

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10 Kommentare:


- Hakuo -
vor 7 Jahren | 0
Der letzte satz gefällt mir, iwata will also die early adopter nicht im regen stehen lassen, sondern versucht noch so viel wie möglich an der wiiu zu retten bzw. Gerade zu biegen.
Wäre jetzt nicht total sauer wenn so früh ne nachfolgekonsole kommen würde, fände es aber wohl etwas dumm!

michi1894
vor 7 Jahren | 0
Ich sehe noch gar keinen Grund für einen Nachfolger. Die Spiele kommen langsam, aber sicher. Die E3 wird hoffentlich das Übrige dazu tun... Das System braucht Käufer und die muss Nintendo erreichen. Dann klappt´s auch wieder mit den Drittherstellern.

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Und das ist auch richtig und gut so. Die Wii U ist ne tolle Konsole und jetzt nen Nachfolger zu bringen würde mal gar nichts bringen. Zumal was will man machen? Ne ordentliche Entwicklung dauert 3-4 Jahre (wenn nicht länger). Zudem will man sich nicht mit MS und Sony messen. Wäre der einfachste Weg aber dann hätten wir die nächste Konsole mit mittelmäßiger Technik die ansonsten keinen Mehrwert bietet. Und dann muss man sich die selbe Kundschaft schon mit Dreien teilen. Also noch weniger Kunden pro Hersteller als es in dieser Generation eh schon werden.

Ne ne. Die Wii U muss jetzt bis zum Produktzyklusende durchgezogen werden und es kommen ja noch etliche tolle Titel. Zumal man ja immer noch an der Oberfläche vom technisch möglichen kratzt. Derzeit wird zwar gesagt das MK8 das Maximale aus der U herausholt aber die Titel in 2-3 Jahren werden sicherlich noch ne Schüppe drauf legen. Und es kommen ja demnächst vermehrt Titel mit besserer und höherer GamePad Einbindung.

Iwata fand ich schon immer gut und sich diese grundsätzliche Aussage bestätigt meine Meinung das er GENAU der richtige Head of Nintendo ist. In Iwata I Trust!

blither
vor 7 Jahren | 0
Der letzte Satz wird nicht einfach zu erfüllen sein, da sich Branche und Kunden in einem großen Wandel befinden. Nintendo muss gleichzeitig Traditionen bewahren und mit der Zeit gehen. Hoffentlich nicht mit einem halbgaren Kompromiss.

Zanza
vor 7 Jahren | 0
Gespannt bin ich aber schon was Nintendos nächste Konsole angeht. Was man da wohl bekommt, setzt man sich vielleicht ein Virtual Reality-Helm auf und Mario kommt und begrüsst einen und schaut dich direkt an? ;D Joar, was kommt nachdem Gamepad, große Frage.

Aber genug der Albernheiten, erstmal auf die Wii U und ihre Spiele blicken und schauen was wir da noch für Leckerbissen bekommen, ein paar kenn ich ja schon, die ja noch dieses Jahr kommen außer mein Lieblingstitel, da steht noch vieles in den Sternen.


EffzumA
vor 7 Jahren | 0
Ich finde Iwata mega cool, ich denke eigentlich, dass er genau weiß was er tut und immer noch ein ass im Ärmel hat und ich finde es gut dass er bzw. Nintendo nicht gleich jedes Spiel ankündigt welchhes sich in entwicklung befindet. Was bringt es z.B. wenn ich Zelda U 3 Jahre vor Release ankündige? Sicher mit den ersten Trailern kommt der Hype aber der wird sich bis zum Release dann wieder abgebaut haben. Nintendo schafft es einfach immer wieder mich zu flashen z.B. mit dem jetzt angekündigten Pokemon Rubin / Saphier remake, welches schon im November kommt. Das ist so ein Kindheitstraum von mir und in nem halben Jahr wird er war. Ich denke Iwata hat noch einiges für die WiiU im Ärmel auch wenn die Nachfolgerkonsole schon steht werden trotzdem alle Ideen erstmal auf der current gen konsole umgesetzt bis keine nachfrage mehr besteht und daann kommt eine neue. Eigentlich finde ich es ist eine simple aber gute Linie die er mit Nintendo fährt. sorry für die abschweifungen

Redline
vor 7 Jahren | 0
"Ich glaube jedenfalls nicht, dass es wirtschaftlich klug wäre, eine neue Konsole zu veröffentlichen, bevor die Kunden mit der vorherigen zufrieden sind", so der Manager.

Vernüftiger Mann der Iwata.

JoWe
vor 7 Jahren | 0
@ Zanza:
*g* vielleicht auch ein kleines QOL-Implantat, das mit dem ZNS verbunden ist. Einstöpseln und schwupps - man schaut an sich runter, sieht die blaue Latzhose, fässt sich ans rote Cappy und zwirbelt sich den Schnäuzer ;-P

Also ich für meinen Teil kann sagen, dass ich zufrieden bin. Von mir aus brauch ich die nächsten Jahre keine neue Konsole - nur Spielenachschub ...

ProG4M3r
vor 7 Jahren | 0
Dieses ewige schreien nach besserer Hardware...
Konsolen sind nur mittel zum Zweck, solange für eine Konsole gute Spiele kommen soll Sie meinetwegen 10 Jahre am Markt bleiben!

Masters1984
vor 7 Jahren | 0
Jup, wer gewisse Spiele spielen will, der muss sich die dementsprechende Konsole kaufen. Was daran nicht klug sein soll verstehe ich nicht. Mario Kart 8 wäre in dieser Form niemals auf der alten Wii möglich gewesen. Das Spiel strotzt nur so vor Details und Easter Eggs. Außerdem liegt das letzte große Mario Kart 6 Jahre zurück. Iwata ist ein sehr guter Mann und ich finde es gut, dass Spiele nicht vorzeitig unfertig rausgehauen werden, sondern dass gutes Zeit braucht.