Golden Joystick Awards: 3 mal Nintendo - Satoru Iwata wird posthum geehrt

Von Nico Zurheide am 31. Oktober 2015

Am gestrigen Freitag wurden in Großbritannien zum 33. Mal die Golden Joystick Awards vergeben. Die Preisverleihung ehrt in mehreren Kategorien Spiele und Entwickler, die Gewinner werden im Vorfeld durch ein öffentliches Voting ermittelt. Nintendo konnte in drei Kategorien gewinnen.

Der Farbshooter Splatoon wurde zum besten Nintendospiel und zum besten Familienspiel des Jahres gekürt. Während The Witcher 3: Wild Hunt mit vier Awards der Gewinner des Abends war und Fallout Shelter den Preis für das beste Handheld / Mobile Game abräumte, gab es mit der Ehrung Satoru Iwatas noch einmal den berührendsten Moment der Verleihung.

Der ehemalige Präsident Nintendos wurde posthum für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Vergabe wird damit begründet, dass Satoru Iwata das Gaming massentauglich machte und es zur Familienunterhaltung formte. "Sein Beitrag und seine Auswirkung auf das moderne Gaming sind unübertroffen", heißt es weiter.

Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

8 Kommentare:


Belphegor
vor 6 Jahren | 0
Sauber und völlig verdient. Sowohl Splatoon als wohl das innovativste Massenspiel 2015 und natürlich Iwata der in der Tat die Branche ähnlich veränderte wie ein Steve Jobs oder ein Bill Gates.

Tatze
vor 6 Jahren | 0
"Fallout Shelter den Preis für das beste Handheld / Mobile Game abräumte"

Ernsthaft? Sagt wohl einiges über die Ergebnisse aus. *g*

Konoe A. Mercury
vor 6 Jahren | 0
So ein kack Handyaufbauspiel (welches wie jedes andere auch ist) wird bestes Mobilspiel? Frage mich wieviel Bethesda dafür gezahlt hat...

Tatze
vor 6 Jahren | 0
Es ist nicht wie jedes andere auch. Es ist schlechter.
Bin bei Springfield auf Level 53 und kann nur sagen: Zwischen den Spielen liegen nicht nur Welten, nein, ganze Sonnensysteme. :'D

McClane
vor 6 Jahren | 0
Iwata in allen Ehren, aber man muss seine Arbeit nicht höher hängen, als sie es wert ist. Mit Jobs oder Gates ist er überhaupt nicht zu vergleichen. Diese Vergleiche sind es, die seine Arbeit wirklich lächerlich machen.

Belphegor
vor 6 Jahren | 0
Ja ja leider hat jeder das Recht auf eine (falsche) Meinung.

Chris
vor 6 Jahren | 0
Ich finde du sprichst ihm dieses Recht irgendwie ab, indem du seine Meinung indirekt als falsch bezeichnest...

Ich sehe das ähnlich wie McClane. Iwata ist meiner Meinung nach definitiv nicht "das Gleiche" wie Gates oder Jobs. Das kommt schon allein daher, dass Jobs/Gates Pioniere im Software/Technologie-Sektor waren. Auf fast jedem PC ist Windows und das Smartphone mit Touchscreen hat Apple populär gemacht. Iwatas Tätigkeitsfeld beschränkte sich dagegen auf den Bereich Videospiele. Nintendo hatte mit Wii & DS unter Iwata zwei ihrer größten Erfolge und neue Zielgruppen erschlossen, aber nüchtern betrachtet sehe ich das eher als einen Hype, der dann auch vorübergegangen ist. Nintendo hat die Bewegungssteuerung etabliert, aber heutzutage ist das eben auch nur eine Nische.

Ansonsten war Iwata soweit ich gehört habe vor seiner Zeit bei Nintendo noch ein ziemlich talentierter Programmierer. ;D

Ich glaube Iwata hat in Sachen Videospielen schon wirklich herausragende Leistungen erbracht und ich halte diese Ehrung daher auch für gerechtefertigt (man hätte allerdings auch schonmal vorher daran denken können), aber ich finde man sollte das Ganze jetzt nicht verklären.

Wenn ich unter einem Video zu einem 20+ Jahre altem Nintendo-Spiel "Danke Mr. Iwata." lese, stimmt da faktisch einfach was nicht.

McClane
vor 6 Jahren | 0
Was Chris sagt.