Kommentar: Die Paranoia der Fanboys

Von Tim Herrmann am 26. Januar 2014

Jedes Lebewesen hat Eltern. In vielen Tierarten (Menschen inbegriffen) bildet sich nach der Geburt des Nachwuchses eine Art Beschützerinstinkt. Eltern schirmen ihre Jungen gegen Gefahren ab, notfalls auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Ein sinnvoller evolutionärer Mechanismus – andernfalls wäre es wohl ziemlich einsam auf unserem Planeten. Harter Schnitt: In der Wirtschaft funktioniert das ganz ähnlich. Kommunikationsfachleute sind dafür verantwortlich, die neuen Produkte oder die Reputation eines Unternehmens vor äußeren, medialen, öffentlichen Gefahren zu bewahren. Wenn das nicht richtig funktioniert, schleichen die Wölfe zum Festmahl heran. Eine Verschlechterung der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens vernichtet reale Werte. Eine miese Reputation wirkt sich nachweislich auf Kennzahlen wie den Börsenwert aus.

Nintendo erlebt dieses Phänomen gerade in Reinform. Selbstverschuldet, versteht sich. Vor allem die Kommunikation der Unternehmensspitze war in den vergangenen Monaten schlecht, sie hat Schaden angerichtet. Doch gerade in der Videospielindustrie greift plötzlich ein Phänomen, das kaum eine andere Branche kennt: Plötzlich schwingen sich völlig unbeteiligte Außenstehende dazu auf, für die Verteidigung eines Unternehmens zu kämpfen wie Eltern gegen Fressfeinde ihres Babys.

Die Lobbyisten, die keiner rief

Wohlgemerkt: Diese Außenstehenden besitzen keine Nintendo-Aktien, arbeiten nicht für das Unternehmen, stehen in keiner wirtschaftlichen Beziehung zum Produkt. Es geht ihnen nicht einmal um den Fortbestand einer Firma, deren Marken sie mögen. Denn dass es weitergeht, steht außer Frage. Sie sind das, was man mittlerweile auch über die Grenzen der Unterhaltungsindustrie hinaus kennt: Fanboys.

Fanboys haben nur eine Marke im Sinn und verteidigen sie wie die Mutter ihr Neugeborenes. Bildmontage: elder-geeks.com

Gerade rund um die schwächelnde Wii U-Konsole ist dieses Phänomen in den letzten Wochen geradezu durchschlagend. Und unerträglich. Echte Fanboys sind meist unempfänglich für rationale Argumentation, verblendet von unreflektiertem Markenwahn, geradezu sektenhaft fanatisch, bissig, provokant, streitlustig. Es ist ihr Hobby, sich als Lobbyisten für eine Konsole aufzuspielen, die keine Lobby braucht; für eine Konsole, hinter der das milliardenschwere Unternehmen Nintendo steht, das diese Lobbyarbeit selbst besser übernehmen könnte. Könnte.

Die Paranoia der Fanboys

Warum übernehmen sie diese Rolle? Weil sie das Gefühl haben, das Kräftegleichgewicht gerate aus der Balance. Eine ominöse unsichtbare Lobby sei gerade dabei, die Wii U-Konsole systematisch zu demontieren; möglicherweise sogar finanziert von Microsoft und Sony, die ihre eigenen Konsolen gegen Nintendo durchsetzen wollen. Eine Schmutzkampagne gegen Nintendo sei im Gange. Diese These findet auch bei weniger fanatischen Fans mittlerweile immer mehr Anklang. Die Fanboys haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Negativkampagne nicht nur aufzudecken, sondern auch mit eigener (richtiger) Argumentation entgegenzusteuern.

WedbushMorgan-Analyst Michael Pachter argumentiert anhand von Nintendos Geschäftszahlen, dass das Unternehmen anders geführt werden sollte? Er wird wahrscheinlich von Sony bezahlt, um Nintendo schlechtzureden. Ein Entwickler schildert bei Eurogamer, dass Nintendos Vorbereitung des Wii U-Launch verbesserungsfähig war? Eindeutig ein EA-Agent, der Nintendo denunzieren möchte. GameStop verschickt an seine italienischen Kunden Nachrichten, dass die vorbestellte Wii U-Version von Watch_Dogs nicht mehr erscheint, und räumt hinterher einen möglichen Datenbankfehler ein? Microsoft hat die ganze Aktion sicherlich fingiert und dafür bezahlt, dass der Eindruck erweckt wird, Ubisoft unterstütze die Wii U-Konsole nicht mehr mit Software.

Wenn ein Einzelhändler Vorbestellungen einer Wii U-Version streicht, ist das Berichterstattung und nähere Recherche wert. Watch_Dogs wird aber wohl doch für Wii U erscheinen.

Nur ein paar Beispiele für angeblich einseitige Negativberichterstattung der letzten Wochen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Wii U den Garaus zu machen. Steckt eine Lobby dahinter? Die Fanboys sind auf geradezu paranoide Weise davon überzeugt und vermuten hinter jeder Nachricht, hinter jedem Wort einen Mosaikstein einer großen Kampagne. Statt schlechte Nachrichten zu ertragen, wollen sie unabhängige Magazine durch Shit-Stürmchen dazu bewegen, belanglose Details zu veröffentlichen, die nach guten Nachrichten aussehen. Oder sie klagen die Veröffentlichung neuester Verkaufszahlen ein, in denen "ihre Konsole" einen leichten Sprung gemacht hat. Dafür sollte man eine Meldung über eine Gewinnwarnung sicherlich vernachlässigen. Pippi Langstrumpf sang einmal: „Ich mach‘ mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt“.

Lobbyismus gibt es – aber nicht gegen Nintendo

Aber was ist Lobbyismus eigentlich? Ein Lobbyist vertritt die Interessen einer kleinen Gruppe in einer meist größeren Gruppe, zum Beispiel in der Politik. Er wirkt darauf hin, einen Vorteil für seine Interessensgruppe zu gewinnen oder Vorteile zu bewahren - durch Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit oder Ausnutzung persönlicher Beziehungen.

Lobbyismus gibt es, keine Frage. Man kann ihn durchaus kritisch diskutieren. Und man muss fragen, ob sich da nicht eine finanzstarke Gruppe einen Einfluss verschafft, der nicht mehr ihrem demokratischen Gewicht entspricht. Lobbyismus gibt es auch in der Videospielindustrie. Branchenverbände wie G.A.M.E. wirken darauf hin, gesetzliche Beschränkungen für das Medium Videospiel abzubauen.

Lobbyismus ist in Wirtschaft und Politik Alltag. Allerdings meistens für bestimmte Eigeninteressen und nicht gegen die Interessen anderer.

Es gibt aber keinen Lobbyismus in der aktuellen Berichterstattung über Nintendo. Eine Lobby kann es nur geben, wenn sie Interessen zu vertreten hat. Michael Pachter hat kein Interesse daran, dass Nintendos Aktienkurse fallen. Er wird dafür bezahlt, Informationen zusammenzutragen, die Rückschlüsse darauf zulassen, wie sich Aktienkurse entwickeln. Ubisoft und EA haben kein Interesse daran, dass die Wii U-Konsole floppt. Je mehr erfolgreiche Konsolen es auf dem Markt gibt, desto mehr potentielle Abnehmer gibt es auch für die Spiele, die Ubisoft und EA veröffentlichen. Einzelne Konsolen gezielt aus dem Markt zu drängen, wäre das sprichwörtliche Sägen am eigenen Ast. Gleiches gilt für Einzelhändler wie GameStop: Sie verdienen ihr Geld damit, Konsolen und Spiele zu verkaufen. Warum sollten sie dafür sorgen, dass es eine Konsole weniger gibt? Die einzigen, die ein kurzfristiges Interesse an schlechter Berichterstattung über Nintendo haben, wären Sony und Microsoft. Doch gerade Spitzenmanager dieser beiden Unternehmen äußern sich gerade recht positiv. Sie wissen, dass Konkurrenz auch ihr Geschäft belebt und Nintendo ein wichtiges Korrektiv in der Spielebranche ist.

Die Liste könnte man noch lang weiterführen. Keiner der angeblichen Lobbyisten ist einer. Liegt also doch nur eine große Medienverschwörung vor? Bringen schlechte Nachrichten wirklich viel mehr Klicks als gute Nachrichten? Blödsinn. Zwar ist auch bei WiiUX festzustellen, dass Nachrichten wie „Wii U Online-Services zusammengebrochen“ (dafür sind nun wirklich keine Lobbys verantwortlich) etwas häufiger geklickt werden als News wie „Wii U mit weihnachtlichem Sprung in Japan“. Doch langfristig sind die Besucherzahlen natürlich höher, wenn es noch eine interessante Konsole gibt, über die man berichten kann. Wer will schon etwas über ein am Boden liegendes Etwas lesen, wenn er nicht gerade der Freude am Verderben frönt? Wir würden uns freuen, wenn Nintendo gute Nachrichten zu verbreiten hätte. Wir würden uns freuen, wenn es mehr Wii U-Besitzer gäbe, die unsere Tests und News lesen. Aber wir machen die Nachrichten nicht und sind nicht für Nintendos PR-Arbeit verantwortlich. Wir sind unabhängig. Wir schreiben über die Geschichten, die vorhanden und interessant sind. Und wenn Nintendo ihnen nichts entgegensetzt, bleibt nur eine Seite übrig.

Ein bisschen mehr Realität, bitte.

Liebe Fanboys. Ein bisschen mehr Realitätssinn würde euch gut zu Gesicht stehen. „Eure“ Firma wird noch viele Jahre weiterexistieren, auch ohne euren Fanatismus. Es ist nicht die Schuld der anderen, dass Nintendo im Moment so schlecht dasteht wie seit knapp zehn Jahren nicht mehr. Nintendo hat ein Produkt auf den Markt gebracht, das noch nicht so erfolgreich ist wie erhofft. Das Management hat manche schlechte Entscheidung getroffen und einige richtige Entscheidungen nicht getroffen. Und über all das hat es so schlecht kommuniziert, dass sich Satoru Iwata seit zwei Jahren ununterbrochen entschuldigen muss. Nintendo hätte den Negativberichten rechtzeitig mit guten Geschichten begegnen können. Doch die internationale Kommunikation hat keine Strategie, kein Ziel, ist kaum abgestimmt. So hat das Unternehmen sich selbst nicht ausreichend vor dem aktuellen Imageschaden geschützt. Wenn sich das nicht ändert, greifen die Gesetze der Natur und der Evolution: Wer nicht beschützt wird, den fressen die Wölfe.

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63 Kommentare:


Wario
vor 7 Jahren | 0
*loooooolll* Einer der besten Artikel in diesen Jahr Tim.. Ich mußte schon bei der Überschrift anfangen zu lachen und mein Grinsen wird immer breiter je länger ich darüber nachdenke.. Natürlich hat es auch einen ernsten Hintergrund nach denn ganzen Theater der letzen Wochen.. Bin mal gespannt wie die verschiedene Leute die hier angesprochen werden darauf reagieren.. :D

Denios
vor 7 Jahren | 0
Genial, vor allem Intro und Ende :D

Tobsen
vor 7 Jahren | 0
Ein gewohnt guter Artikel! Er fängt die aktuelle Lage gut ein und bleibt stets sachlich. Mich als Nintendo-Fan stimmt es traurig zu sehen, dass die Wii U so überhaupt nicht Wasser unter den Kiel bekommt, weil sie für mich sowohl konzeptionell, als auch Hardware-seitig richtig gut funktioniert. Allerdings bin ich nicht fanatisch und versuche mir und Anderen daher nicht, Dinge schön zu reden. Der 3rd-Party-Support der Wii U ist desaströs, die Technik ist outdatetet - das sehe ich klar. Aber ich sehe auch, wenn ich diese Zeilen schreibe, rechts vom Text Dixie und links neben dem Text Diddy. Die beiden und noch viele andere Helden sind der Grund, warum die Wii U für mich die richtige Konsole ist.

P.s.: Am Artikel hat mich nur die Stelle über Herrn Pachter gestört. Er wird als lupenreiner Analyst dargestellt, der er - meines Erachtens nach - nur der Berufsbezeichnung nach ist. Neulich habe ich ein Statement von ihm gelesen, die Wii U sei, wenn überhaupt, nur zu retten, wenn sie um 50% im Preis sinke und dementsprechend für 150$ in den Regalen stünde... Das ist keine Analyse in meinen Augen, sondern Kappes.

nubbel
vor 7 Jahren | 0
Schöner Artikel, danke Tim.

Matthew1990
vor 7 Jahren | 0
Ich halte mich ja eigentlich aus den Diskussionen zwischen Pro und Contra der WiiU raus (oder wie hier es genannt wird: Fanboys VS Realisten), da ich beide Seiten nach vollziehen kann und halte mich stets neutral, doch ich finde, der Artikel könnte genauso gut von RTL verfasst worden sein.
Jemand, der FÜR Nintendo argumentiert und unempfindlich für Contra ist, ist ein paranoider Fanboy, gegen dessen eine Hetzkampagne gestartet wird und gar so eine nette News verfasst wird.
Jemand, der GEGEN Nintendo argumentiert und unempfindlich für Contra ist, ist...realistisch?

Ich verstehe, dass es wahrlich Extrempunkte gibt, aber diese befinden sich auf beide Seiten.

Ich sehe es ja ebenfalls im Forum: Ja, es gibt welche, die Nintendo verteidigen, wie ihr eigenes Kind, aber auf der anderen Seite gibt es Leute, die nicht nur Contra argumentieren, sondern persönlich werden, wenn ihnen ein Pro-Argument nicht gefällt und benehmen sich, als hätte man ihrer Eltern beleidigt.

Ich erkenne hier mal eher eine Hetzkampagne gegen Fanboys, die man eigentlich von RTL her kennt, als eine notwendige News.
Zusätzlich sollte es logisch sein, dass es immer Leute geben wird, die ihren "Verein" verteidigen werden, aber anscheinend sind brutale Provokationen und Gewalt nur für Fußballfans erlaubt.

SLEX
vor 7 Jahren | 0
aka "Entspann dich Belphegor, es ist 'nur' eine Konsole" ;)

Sehr guter Artikel, das musste echt mal gesagt werden. Schrecklich, wie schlecht einige mit negativen News umgehen können und dementsprechend erleichtert bin ich darüber, dass ihr auf dem Boden der Tatsachen bleibt und den Durchblick bewahrt. Top Arbeit!

NintendoFan1103
vor 7 Jahren | 0
Sehr gut geschrieben und der Artikel stimmt in jeder Hinsicht. Die Wahrheit liegt oft dazwischen bei dem, was manche Vögel im Forum posten. Nur der Satz:"Echte Fanboys sind meist unempfänglich für rationale Argumentation, verblendet von unreflektiertem Markenwahn, geradezu sektenhaft fanatisch, bissig, provokant, streitlustig" stört mich. Es schwirren Leute im Forum rum, die keine Nintendo-Fanboys sind, aber trotzdem provokant, beleidigend und manchmal schlicht asozial (sorry, ist leider so) sind. Beide Seiten sind zu extrem. Keiner kann wissen, was Sache ist, solange der Betroffene keine Stellung bezogen hat. So wird eine von der Mehrheit nicht akzeptierte Mutmaßung schnell zu einer unfairen Diskussion. Beide Seiten werfen sich eine Verzerrung der Realität vor. Doch manchmal kann man gar nicht sagen, was die Realität ist. Bei Zukunftsprognosen zum Beispiel... Deshalb sollte man in einem Post immer beide Seiten erwähnen, sodass es gar nicht erst zu einem einseitigen Post und damit auch zu einer einseitigen Diskussion kommt... Das ist eigentlich der einzige Weg, um einen Streit im Forum und damit auch die Sperrung eines Threads zu verhindern.

DADAnet
vor 7 Jahren | 0
Wahre Worte!!!
Wenn ich hier so manchen Post lese muss ich mich echt fremdschämen.
Ich bin auch ein riesiger Nintendo Fan.....aber denke das man auch Fan sein kann und trotzdem sehen kann das Nintendo einfach selber schuld ist.

KenSugisaki
vor 7 Jahren | 0
Tummeln sich hier echt so viele EA, Microsoft und Sony Mitarbeiter?! Wie könnte man sonst diese Zustimmung erklären? O.O

blither
vor 7 Jahren | 0
Ich finde den Artikel etwas "einseitig". Es fehlt eine Darstellung, die zwischen "Fan" und "Fanboy" unterscheidet.

Es mag sein, dass viele Fans aktuell das Gefühl haben, dass Nintendo derzeit in einem schlecht Licht dargestellt wird, aber deswegen sind die "Fans" ungleich der im Text beschriebenen "Fanboys". Fans sind gut und wichtig, während Fanboys eher mit den sogenannten "Hooligans" im Sport zu vergleichen sind, die keinerlei echtes Interesse an ihrem Hobby haben, sondern nur auf Konfrontationskurs gehen.

Ich glaube nicht, dass sich hier diese "Fanboys" finden, auch wenn viele sehr einseitig argumentieren.

YearofLuigi
vor 7 Jahren | 0
Hoffentlich kommt die nächste Nintendo Direct bald, dann kommen wir wieder zum Tagesgeschäft zurück :)

Hoffentlich haut Nintendo mal was tolles raus um die Spannungen in den Foren zu besänftigen ;)


Blacksierra
vor 7 Jahren | 0
ich muss zugeben, dass Äusserungen von EA 2013 (Frostbite kann nicht auf der U laufen, x Wiederholungen, dass nichts für die U entwickelt usw.) bei mir schon den Eindruck einer Kampagne weckten.
Ich denk mal, etwas Fanboy ist schon OK, wie so oft auch hier: "Die Dosis macht das Gift".

pipip
vor 7 Jahren | 0
Wichtig zum Artike ist die Information, dass es natürlich mehre Abstufung von Fanboys gibt. Denn ein fanatischer Fanboy kann zu gleich auch als Hater gegenüber einer anderen Fraktion hervorkommen.
Somit jemand der für das Überzeugte "fair" argumentiert, kann zwar ein Fanboy sein, muss aber nicht fern von der Realität stehen bzw er muss kein Hater sein.
Auch muss jemand der kritisiert nicht gleich "Realist" sein. Um kritisieren zu können, braucht man mehr als eine persönliche Meinung. Kritik muss eine Basis haben und sollte konstruktiv sein und da reicht es nicht einen Artikel wo gelesen zu haben, man muss es selbst in die Hand nehmen und testen und das machen eben die wenigsten.
Es ist wie beim Gamepad. Ich weiß nicht ob die meisten WiiU User das Gamepad mögen, ich hab bis jetzt in den Foren aber überwiegend ein positiven Eindruck, aber ich sehe es nicht ein, wenn jemand ins Forum kommt und sich über das Gamepad aufregt, es sei billig schwer oder hat wenig Akku (das vllt schon, kommt aber eben darauf an wie man es vergleicht) oder ist unhandlich. Also man hat durchaus was gegen Verallgemeinerungen, besonder wenn es von jene kommt, die offensichtlich nie eine Gamepad längere Zeit in der Hand hatte. Das lustigste was ich ja mal gehört habe, Nintendo hätte das Gamepad lieber in ein Aluminium Gehäuse stecken sollen wie die anderen Tablets :D
Somit, ein Fanboy kann auch jener sein, der gegen Verallgemeinerung und Vorurteile kämpft, doch natürlich gibt es auch jene die Verallgemeinerung mit Verallgemeinerung beantwortet und dann wieder kein deut besser sind . Und jetzt kann man sich fragen, über was regen sich viele Nintendo Fans auf und über was regen sich viele Hater auf ?
Klar, vllt verallgemeinerere ich jetzt selbst, aber offensichtlich regen jene die keine WiiU haben sich meistens über die Hardware auf, während WiiU User sie meist darüber aufregen, dass es zu wenige Games gibt. Tja, vllt ist der "stereotypische" Fanboy leicht zu deuten, aber Tim ich glaub die Realität ist wesentlich komplexer :D

Vader
vor 7 Jahren | 0
Top Artikel ! XD
Find ich gut ^_^

Torben
vor 7 Jahren | 0
Sorry, aber ich muss sagen, dass dieser Artikel genau das Gegenteil bewirkt. Also ich für meinen Teil bin Nintendo Fan durch und durch, kann dennoch kritisieren und Kritiken verstehen, sofern die Sinn ergeben. Wenn jemand sagt "Die WiiU braucht mehr Spiele" dann ist das nachvollziehbar, wenn jemand sagt "Nintendo sollte aufhören" finde ich das zu radikal und nicht verständlich und argumentiere dagegen mit nachvollziehbaren Gründen. Dann gibts Leute, die Kommentare haben, die sind für mich jenseits von dumm und dümmer, aber das sind dann die Sony Fans, die Nintendo gerne untergehen sehen würden und ich frag mich warum?

Letzendlich gibt es etwas, was von den Medien erschaffen worden ist und immer wieder hochgepuscht wird nämlich einen "Konsolenkrieg". Den gibt es nämlich nicht. Genauso wenig wie ein "Wettrennen der Konsolen." Wäre es ein Wettrennen, dann würde man doch den Tag X festlegen, wo alle Konsolen zeitgleich vom Markt verschwinden. Weil es ja ein Ziel geben muss. Aber es gibt kein Ziel. Der Konsolenmarkt ist nämlich etwas ganz besonderes. 3 Produkte, 3 Unternehmen, 1 Zweck: Videospiele. Das gibt es sonst nirgendwo. Aber der Markt brauch genau diese 3. Es ist wie beim Fußball. Keiner würde sagen, dass eine Mannschaft keine Existenzberechtigung hat, weil sie das 25. Mal gegen Bayern verloren hat. Gäbe es nur eine Konsole, steht und fällt der Markt mit dieser Konsole. So jetzt haben wir aber diese 3. Jetzt spinn ich die Situation mal weiter. Unterschiedliche Fans, unterschiedliche Seiten, unterschiedliche Vorlieben zitieren unterscheidliche Entwickler aus unterschiedlichen Sprachen. Was einfach Fakt ist: hier entstehen Missverständnisse und wie oft wurden Meinungsäußerungen schon persönlich. Ich denke mir: Es geht hier um Konsolen. Thats it. Warum beleidigen? Was mir auch aufgefallen ist: jede Nintendo Fanseite hat eine Richtung, die sie einschlägt. Wie die Medien auch. Kein Mensch will lesen "Alles ist gut." Wie ich darauf komme? Ich bin auf 3 Nintendoseiten aktiv und alle 3 zitieren Michael Pachter. Die Aussage kann noch so weit hergeholt sein und für ein Spieler "dumm" sein, aber man will es verstehen und es kommentieren. Bei vgchartz wurde Pachter zitiert, dass der 3DS den Mobilmarkt überleben wird, aber nicht die VITA. Nirgendwo wird es geschrieben. Warum? Will doch keiner lesen. Vll geht es hier ein wenig um die Konkurrenz mit anderen Seiten. Aber ich habe davon keine Ahnung. Bevor ich zu meinem Fazit komme, will ich gleich was vorneweg sagen: jeder Mensch ist anders. Es gibt manche Kommentare auf Seiten, da hab ich das Gefühl, die sitzen in ihrem Sessel und schieben ein Spiel nach dem anderen rein und in dem Takt soll Nintendo auch die Spiele nachschieben. Soll KEINE Beleidigung sein. Man sollte realistisch bleiben. Nintendo muss dieses Jahr Gas geben. Das ist kein Geheimnis, aber immer realisitsch bleiben. Wenn das neue Zelda nicht die Demo Grafik hat, dann fragt nicht nach dem Nachfolger, weil Nintendo es ja schuldig ist. Es gibt aber auch Leute, die können argumentieren in alle Richtungen, da wäre ich nie darauf gekommen. Da ist es egal, ob es für oder gegen Nintendo ist. So lange der gedanke realistisch ist. Es würde ja auch keiner sagen "Disney soll aufhören" weil der letzte Film ein Flopp war. Wenn das jemand sagt, dann vll weil er verärgert über "Star Wars 7" ist. Manchmal spricht vll mehr Emotion aus so einem Post. Daher jetzt mein Fazit: es gibt natürlich keine Allianz, die Nintendo fertig machen will. Es gibt aber einige, die auf den Zug springen und was gegen Nintendo sagen wollen, denn so bleibt man im Gespräch. Niemand würde Pachter kennen, wenn er über den Sonnenschein berichten würde. Aber genau das wollen die Leute lesen. Ich finde der Artikel muss nicht sein. Jetzt werden sich einige beleidigt fühlen. Die Diskussion wird aufkommen über "Fanboys." Ich mein ich wäre lieber ein Fanboy, als jemand der neben dem Videospielen kein Leben hat. Manchmal ist Zufriedenheit das Stichwort. "Nintendo hat 99 AAA Titel. Sony hat aber 100, also ist Nintendo hinterher." :D Ich weiß ich switche in meinem Schrieb hin und her, aber ichh off man versteht was ich versuche zu sagen.

Torben
vor 7 Jahren | 0
Gibt es eine begrenzte Länge wie lang ein Post sein darf? Ich glaube meiner ist halbiert oder so :D

blither
vor 7 Jahren | 0
Schöner Kommentar, Torben.

Die Kommentarlänge ist begrenzt. Ich würde gerne noch den Rest lesen. Danke :)

Zv5
vor 7 Jahren | 0
Vollkommen richtig. Die Ursache der Probleme ist Nintendo hausgemacht. Da sollten sich wohl alle einig sein. Besonders nach den ständigen Entschuldigungen und die Antwortlosigkeit des letzten Jahres.
Auch sollte man das Ganze nüchtern betrachten und nicht emotional regagieren oder diskutieren.
Klar, es gibt keine Verschwörung!!
Aber eins muss man dabei sagen, es ist schon sehr unprofessionell von EA, dass seinen Entwicklern regelmäßigen Abständen solche rufschädigenden Kommentare heraus rutschen. Das sind ja nicht nur einfache Kommentare nach der Art, die Wii U ist schwer zu programmieren.

Zu dem Artikel: Ich finde die Graustufen zwischen Neutralität und Fanboys in diesem Artikel nicht berücksichtigt.
Auch die Argumente sind nicht immer stichhaltig.
Allein aus Professionalität wird sich wohl in der gegenwärtigen Situtation kein Konsolenhersteller wirklich schlecht zu seinem strauchelnden Konkurrenten äußern. Es macht ja jetzt wo jeder weiß, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist, marketingtechnisch viel mehr Sinn gut über den Konkurenten zu reden.
Und auch EA kann sehr viel günstiger Kunden erreichen, wenn der Markt nur unter zwei x86 nahen Konsolen aufgeteilt wäre. Dass sie äußerst ungern portieren sieht man ja wohl ganz krass an Fifa für Wii, 3DS, PS2 und PS-Vita.

Ich will damit nur sagen, dass ich dem Grundtenor des Artikels "es gibt keine Verschwörung, die Probleme sind in erster Linie Nintendo hausgemacht" vollkommen zustimme, der Argumentation an vielen Stellen allerdings nicht.

Und um nochmal auf die Falschmeldung zu Watch Dogs im Internet zurück zu kommen, sucht mal nach Wii U News. Das das eine Falschmeldung war, kann man meistens erst dann erkennen, wenn man sich wirklich mit den Artikeln beschäftigt. Das wage ich aber zu behaupten, machen nur interessiertere Käufer. Bei allen anderen bleibt nur schon wieder irgend eine schlechte Nachricht in den Köpfen hängen. Sowas ist einfach auf gut deutsch gesagt "blöd". An dieser Stelle muss ich WiiUx auch mal für die sehr gut gewählte Schlagzeile "Wirbel um die Wii U Version von Watch Dogs" wirklich ausdrücklich loben. Allgemeint werden diese Schlagzeilen hier nicht einfach aufgegriffen sondern mit Abstand behandelt.
Aber leider ist das bei vielen anderen Seiten und Medien nicht so, da steht dann als Headline, dass das Spiel gecancelt wurde. Im Text kann man dann ein Update lesen.
In den Medien werden solche schlechten aber auch unerwartet gute, eben spektakuläre Nachrichten schon gerne als Schlagzeile genutzt, während eine solch unspektakuläre Information, dass sich die Wii U nun doch ganz passabel verkauft hat, nicht so viel Aufmerksamkeit erhält.

Zv5
vor 7 Jahren | 0
Und um nochmal auf die Falschmeldung zu Watch Dogs im Internet zurück zu kommen, sucht mal nach Wii U News. Das das eine Falschmeldung war, kann man meistens erst dann erkennen, wenn man sich wirklich mit den Artikeln beschäftigt. Das wage ich aber zu behaupten, machen nur interessiertere Käufer. Bei allen anderen bleibt nur schon wieder irgend eine schlechte Nachricht in den Köpfen hängen. Sowas ist einfach auf gut deutsch gesagt "blöd". An dieser Stelle muss ich WiiUx auch mal für die sehr gut gewählte Schlagzeile "Wirbel um die Wii U Version von Watch Dogs" wirklich ausdrücklich loben. Allgemeint werden diese Schlagzeilen hier nicht einfach aufgegriffen sondern mit Abstand behandelt.
Aber leider ist das bei vielen anderen Seiten und Medien nicht so, da steht dann als Headline, dass das Spiel gecancelt wurde. Im Text kann man dann ein Update lesen.
In den Medien werden solche schlechten aber auch unerwartet gute, eben spektakuläre Nachrichten schon gerne als Schlagzeile genutzt, während eine solch unspektakuläre Information, dass sich die Wii U nun doch ganz passabel verkauft hat, nicht so viel Aufmerksamkeit erhält.

Torben
vor 7 Jahren | 0
(Teil 2) Letzendlich gibt es etwas, was von den Medien erschaffen worden ist und immer wieder hochgepuscht wird nämlich einen "Konsolenkrieg". Den gibt es nämlich nicht. Genauso wenig wie ein "Wettrennen der Konsolen." Wäre es ein Wettrennen, dann würde man doch den Tag X festlegen, wo alle Konsolen zeitgleich vom Markt verschwinden. Weil es ja ein Ziel geben muss. Aber es gibt kein Ziel. Der Konsolenmarkt ist nämlich etwas ganz besonderes. 3 Produkte, 3 Unternehmen, 1 Zweck: Videospiele. Das gibt es sonst nirgendwo. Aber der Markt brauch genau diese 3. Es ist wie beim Fußball. Keiner würde sagen, dass eine Mannschaft keine Existenzberechtigung hat, weil sie das 25. Mal gegen Bayern verloren hat. Gäbe es nur eine Konsole, steht und fällt der Markt mit dieser Konsole. So jetzt haben wir aber diese 3. Jetzt spinn ich die Situation mal weiter. Unterschiedliche Fans, unterschiedliche Seiten, unterschiedliche Vorlieben zitieren unterscheidliche Entwickler aus unterschiedlichen Sprachen. Was einfach Fakt ist: hier entstehen Missverständnisse und wie oft wurden Meinungsäußerungen schon persönlich. Ich denke mir: Es geht hier um Konsolen. Thats it. Warum beleidigen? Was mir auch aufgefallen ist: jede Nintendo Fanseite hat eine Richtung, die sie einschlägt. Wie die Medien auch. Kein Mensch will lesen "Alles ist gut." Wie ich darauf komme? Ich bin auf 3 Nintendoseiten aktiv und alle 3 zitieren Michael Pachter. Die Aussage kann noch so weit hergeholt sein und für ein Spieler "dumm" sein, aber man will es verstehen und es kommentieren. Bei vgchartz wurde Pachter zitiert, dass der 3DS den Mobilmarkt überleben wird, aber nicht die VITA. Nirgendwo wird es geschrieben. Warum? Will doch keiner lesen. Vll geht es hier ein wenig um die Konkurrenz mit anderen Seiten. Aber ich habe davon keine Ahnung. Bevor ich zu meinem Fazit komme, will ich gleich was vorneweg sagen: jeder Mensch ist anders. Es gibt manche Kommentare auf Seiten, da hab ich das Gefühl, die sitzen in ihrem Sessel und schieben ein Spiel nach dem anderen rein und in dem Takt soll Nintendo auch die Spiele nachschieben. Soll KEINE Beleidigung sein. Man sollte realistisch bleiben. Nintendo muss dieses Jahr Gas geben. Das ist kein Geheimnis, aber immer realisitsch bleiben. Wenn das neue Zelda nicht die Demo Grafik hat, dann fragt nicht nach dem Nachfolger, weil Nintendo es ja schuldig ist. Es gibt aber auch Leute, die können argumentieren in alle Richtungen, da wäre ich nie darauf gekommen. Da ist es egal, ob es für oder gegen Nintendo ist. So lange der gedanke realistisch ist. Es würde ja auch keiner sagen "Disney soll aufhören" weil der letzte Film ein Flopp war. Wenn das jemand sagt, dann vll weil er verärgert über "Star Wars 7" ist. Manchmal spricht vll mehr Emotion aus so einem Post. Daher jetzt mein Fazit: es gibt natürlich keine Allianz, die Nintendo fertig machen will. Es gibt aber einige, die auf den Zug springen und was gegen Nintendo sagen wollen, denn so bleibt man im Gespräch. Niemand würde Pachter kennen, wenn er über den Sonnenschein berichten würde. Aber genau das wollen die Leute lesen. Ich finde der Artikel muss nicht sein. Jetzt werden sich einige beleidigt fühlen. Die Diskussion wird aufkommen über "Fanboys." Ich mein ich wäre lieber ein Fanboy, als jemand der neben dem Videospielen kein Leben hat. Manchmal ist Zufriedenheit das Stichwort. "Nintendo hat 99 AAA Titel. Sony hat aber 100, also ist Nintendo hinterher." :D Ich weiß ich switche in meinem Schrieb hin und her, aber ichh off man versteht was ich versuche zu sagen.

Torben
vor 7 Jahren | 0
(Teil 3) Nintendo muss dieses Jahr Gas geben. Das ist kein Geheimnis, aber immer realisitsch bleiben. Wenn das neue Zelda nicht die Demo Grafik hat, dann fragt nicht nach dem Nachfolger, weil Nintendo es ja schuldig ist. Es gibt aber auch Leute, die können argumentieren in alle Richtungen, da wäre ich nie darauf gekommen. Da ist es egal, ob es für oder gegen Nintendo ist. So lange der gedanke realistisch ist. Es würde ja auch keiner sagen "Disney soll aufhören" weil der letzte Film ein Flopp war. Wenn das jemand sagt, dann vll weil er verärgert über "Star Wars 7" ist. Manchmal spricht vll mehr Emotion aus so einem Post. Daher jetzt mein Fazit: es gibt natürlich keine Allianz, die Nintendo fertig machen will. Es gibt aber einige, die auf den Zug springen und was gegen Nintendo sagen wollen, denn so bleibt man im Gespräch. Niemand würde Pachter kennen, wenn er über den Sonnenschein berichten würde. Aber genau das wollen die Leute lesen. Ich finde der Artikel muss nicht sein. Jetzt werden sich einige beleidigt fühlen. Die Diskussion wird aufkommen über "Fanboys." Ich mein ich wäre lieber ein Fanboy, als jemand der neben dem Videospielen kein Leben hat. Manchmal ist Zufriedenheit das Stichwort. "Nintendo hat 99 AAA Titel. Sony hat aber 100, also ist Nintendo hinterher." :D Ich weiß ich switche in meinem Schrieb hin und her, aber ichh off man versteht was ich versuche zu sagen.

YearofLuigi
vor 7 Jahren | 0
@Torben welche Quellen nutzt du außer Wiiux ?
Ich nutze WiiUDaily aber in letzter Zeit kommt da nicht viel, sodass mir Wiiux inzwischen besser gefällt.

Torben
vor 7 Jahren | 0
Jetzt hab ich meinen Kommentar vollständig :D Vll kommt ja iwann mal die Zeit, wo es mal nicht heißt Nintendo vs. Sony vs. Microsoft sondern Nintendo, Sony und Microsoft vs. Smartphone Games. Die Unternehmen wissen das. Sie schätzen sich und respektieren sich und kennen die Wichtigkeit füreinander. Keiner kann alleine den Markt stemmen. Die Medien machen es zu einem "Krieg" und dazu gehören diese Seiten hier dazu. Es ist zwar eine Seite, die sich der WiiU widmet, aber in allen Facetten. Es gab mal ein Bericht bei RTL über X1 und PS4. Die WiiU wurde gar nicht erwähnt. Da denk ich mir "RTL sagt schon alles." Nintendo hat in diesem Jahr einiges gut zu machen. Angefangen bei: kein "Wir brauchen mehr Zeit." Der einzige Boykott, der realistisch ist, ist das bei EA. 2011: "Battlefield 4 wird problemlos laufen." 2013: "Die Hardware ist zu schwach und Offline Konsole." Hmm genau.

Torben
vor 7 Jahren | 0
@ YearofLuigi ntower und wiiunews.at (Ich hoff ich darf diese Seiten posten, wenn nicht ein fettes Sorry)

Was die schlechteste Quelle ist: vgchartz. Jeder 2. Thread "Nintendo is doomed."

YearofLuigi
vor 7 Jahren | 0
@Torben bedankt und dein Kommentar ist beste Qualität ;)

Auch von mir tut mir leid, war halt nice to know. Bleibe auf jeden Fall dieser Seite treu :)

KaeYoss
vor 7 Jahren | 0
Ich kann mich nur Matthew1990 anschließen. Man denkt, man lese die Bild. Angefangen von dem Begriff "Fanboy", der für gewöhnlich als Beleidigung benutzt wird. Und auch sonst alles verdammt einseitig. Natürlich gibt es unrealistisch denkende Nintendo Fans. Aber dass es auch unrealistisch denkende Nintendo-Gegner gibt, wird irgendwie nicht erwähnt.

Wenn man den liest und neu ist im Internet, könnte man glatt meinen, dass nur die Nintendo-Fans unrealistisch sind.

Das beste ist, dass Pachter in Schutz genommen wird. Nicht, dass man den Kopf in den Sand stecken soll, aber der Mann ist ein Witz, ändert seine Meinung ständig hin und her, und hat auch keine Probleme, die reißerichsten Forderungen der Nintendofeinde nachzuplappern. ("Nintendo sollte nur noch für PS und XBox Spiele machen).

Und ja, es gibt Nintendofeinde. Hier ist die rede nicht von den großen Firmen (EA nimmt sich einiges Raus, aber das liegt einfach daran, dass sie das Absolute Böse sind), sondern von den Sony und Xbox Fanboys.

Naja, das wars für mich hier. Der Turm lässt sich jedenfalls noch nicht zu solchen Schmierblattbeiträgen hinreißen.

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Ich sehe es ähnlich wie Torben und halte den Artikel für völlig falsch und deplatziert. Anstatt in das Thema etwas Ruhe reinzubringen sind es genau solche Artikel die noch mehr Öl ins Feuer gießen.

Ich bin großer Nintendo Fan (weiß nicht wirklich was ein Fanboy ist) und Gaming ist ein Hobby von mir. Und natürlich will ich nicht das mein Hobby in einem schlechten Licht da steht. Mein Problem ist einfach das eine Menge User (hier und auch woanders) einfach etwas schlecht machen, was nicht schlecht ist und bei genauerer Betrachtung sogar mehr Pros als Contras ggü. der Konkurrenz bietet.

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Diese Woche war wirklich eine außergewöhnliche Woche in der Berichterstattung gegen Nintendo und die Wii U. Gab es sonst eine große Negativnews, so gab es diese Woche fast täglich Hiobsbotschaften von denen zumindest 2 von 3 Stück Schwachsinn waren (anonymer EA Mitarbeiter erzählt bla bla, Nintendo revidiert seine Prognosen und zuletzt das W_D Debakel pünktlich zum WE). Und selbst die Revision der Verkaufszahlen seitens Nintendo kann man aus mehreren Blickwinkeln sehen. Auch find ich es geil das hier gemutmaßt wird das keiner von uns Nintendoaktionär ist. Woher wollt ihr das wissen? Ich habe Aktien (allerdings keine von Nintendo) und setze mich zumindest rudimentär mit der Thematik auseinander.

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Den Höhepunkt des Artikels stellt für mich aber diese Scheinheiligkeit da, das der Pachter ja nur ein unabhängiger Analyst wäre. Das ist es beileibe nicht. Er ist einer der größten Gegensprecher Nintendos und durch seine Zitate ist er jemand, der Firmen schaden kann, da sie in der Presse aufgegriffen werden. Aus großer Macht wächst große Verantwortung und diese missbraucht er in meinem Augen ganz gewaltig. Ich bin schon länger mit mir am Ringen ob ich diese Seite verlassen soll, habe mich aber bis dato immer dagegen entschieden. Leider gerät der Hauptgrund warum ich täglich hier vorbei schaue mächtig ins wanken, da grad in den letzten Wochen kaum noch vernünftige News auf der Hauptseite veröffentlicht wurden. Klaro gibt es derzeit etwas weniger zu berichten als in der heißen Herbstphase wo mehr Titel veröffentlicht werden. Trotzdem sieht man auf konkurrenzseiten das es tägliche Ninty News gibt und sich nicht jeder 5. Artikel mit Nintendos Geschäftslage beschäftigen muss. Für mich schlägt WiiUX derzeit eine Richtung einer einseitigeren Berichtserstattung ein. Und das kann nicht im Sinne einer Nintendo-Nachrichtenseite sein! Und dieser Artikel trägt nicht gerade dazu bei!

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Positiv hervorheben muss ich allerdings das die Tests hier immer erste Sahne sind und wirklich Spaß machen zu lesen! Ein Punkt wofür ich WiiUX durchaus schätze. Genauso die Datenbank der Spiele und die tollen Gewinnspiele!

fredisahlmann
vor 7 Jahren | 0
Toller Artikel, Danke!

Der R
vor 7 Jahren | 0
*Popcorn* ....die betroffenen Hunde bellen :D ....

mehr sage ich nicht dazu.

Danke für den amüsanten Artikel und die amüsanten "Folgen" ^^...

*schmatz*

blither
vor 7 Jahren | 0
Ich habe hier noch kein "Hundegebell" gelesen.

Vader
vor 7 Jahren | 0
*Popcorn mit mampf*
Wau Wau ^_^

Der R
vor 7 Jahren | 0
da haste aber was verpasst ^^....

Wario
vor 7 Jahren | 0
*R un Väda es Popcorn klau*

McClane
vor 7 Jahren | 0
Liebe WiiUX-Redaktion,

das größte Lob, das man einer Videospieleseite machen kann (bzw. generell spezialisierten Medien) ist die Unabhängigkeit. Man hat nie das Gefühl, dass eure Artikel zu einer Art Hofberichterstattung mutieren bzw. die Gunst der betreffenden Firmen gewinnen sollen. Insbesondere eure gut geschriebenen und eben uch kritischen Kommentare tragen dazu bei. Natürlich müsst ihr immer wieder die unsäglichen und beleidigenden Angriffe über euch ergehen lassen, aber in Anbetracht des viel größeren Zuspruchs, solltet ihr sehen, dass ihr auf dem richtigen Weg seid.

Tatze
vor 7 Jahren | 0
Ich hatte nach dem Lesen das krampfhafte Bedürfnis sofort nach Belphegors Kommentar zu schauen und wurde nicht enttäuscht.

Btw würde mich mal interessieren was auf anderen Seiten denn da für Massen an News sind?
So viel gibt es da derzeit nicht zu berichten. o.o'

Der Text spricht mir aus der Seele.
Trotzdem finde ich muss man dazu gar nicht mehr so viel sagen.
Es sollte für jeden ein Denkanstoß sein - und nicht wieder
ne kopflose Diskussionsgrundlage. *shrug*

MrsWiiU
vor 7 Jahren | 0
Völlig deplaziert auf der Hauptseite und meiner Meinung nach auch nicht nötig, nur weil 1-2 Leute hier im Forum ausschließlich pro Nintendo argumentieren. Mal ehrlich wir sind auf einer Nintendoseite!!!

Zudem komplett Respektlos von WiiUX das auch noch hier zu veröffentlichen, da es eben wirklich, wenn man das Forum verfolgt gegen eine Person geht.

Kalamboki
vor 7 Jahren | 0
All jenen, die gezielte Planung bei der Verbreitung von Negativ-Schlagzeilen sehen, generell Paranoia zu unterstellen, ist doch etwas weit hergeholt und - ganz nebenbei bemerkt - beleidigend. Darüber hinaus scheint der Autor nicht wirklich Ahnung davon zu haben, welche Mittel eingesetzt werden, um PR (auch negative) zu betreiben. Eigentlich sollte er wissen, dass die meisten Magazine (Print, TV/Radio, Internet…) , unabhängig vom Subjekt über das sie berichten, nichts anderes als der verlängerte Arm von Marketingabteilungen respektive deren Erfüllungsgehilfen aus den diversen PR Agenturen sind. Überall wo Konsumprodukte auftauchen, kann man davon ausgehen, dass die Idee dahintersteckt, Werbung für umme zu machen. Manchmal bezahlt der Konsument sogar dafür, indem er/sie Magazine kauft, in denen Produkte "vorgestellt" werden. "Journalisten", die über Produkte berichten und davon leben, sind nicht unabhängig. Das können sie gar nicht sein. Ausnahmen sind sehr rar gesät. Das sollte jedem klar sein! Man kann ohne Bedenken behaupten, dass eine Symbiose zwischen Produzenten von Konsumgütern und den Medien, welche darüber berichten, besteht.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Nicht selten haben Manager von Microsoft deutlich gemacht, dass sie Nintendo gerne als Teil ihres verhurten Konzernes, der sich nicht zu schade ist, den Lakai eines allumfassend überwachenden Geheimdienstes zu markieren, sehen würden. Nintendo hat alle Avancen bisher abgewiesen. Was wäre aber, wenn man Nintendo mit Negativ-PR dermaßen schädigen könnte, sodass sich das irgendwann mit all den erdenklichen Folgen auch auf die Finanzen auswirkt. Zieht sich das über Jahre hin, wäre Nintendo und seine glorreichen und lukrativen IP´s´leichte Beute für eine feindliche Übernahme. Die Vorteile für Microsoft lägen in Anbetracht eines solchen Szenarios auf der Hand. Finanziell hätte MS auf jeden Fall die Mittel langfristig diese Art von Krieg zu führen.


Kalamboki
vor 7 Jahren | 0
Ich sage nicht, dass dies so ist. Es ist nur ein mögliches Szenario. Es ist ein Gedanke, der in eine Richtung geht, die in Anbetracht des Verhaltens, welches MS in seinem Geschäftsgebaren seit der Gründung an den Tag gelegt hat, nicht auszuschließen ist. MS ist geil darauf Monopolist zu sein. Da ist es nur zu plausibel, dass dieser Ehrgeiz auch im Sektor Videogames umgesetzt werden soll.

Dass ich das nicht beweisen kann, heißt nicht, dass es nicht im Bereich des Möglichen ist. Ich habe selbst lange genug PR für große Konzerne betrieben, um zu sehen, wie der Hase läuft. Niemals käme es mir in den Sinn zu sagen, es sei kategorisch ausgeschlossen, dass bestimmte "Nachrichten" mit negativem Inhalt nicht gezielt lanciert werden, um bestimmte, für den oberflächigen Beobachter nicht ersichtliche Ziele zu verfolgen.

Bedenklich finde ich, dass gerade auf einer Fanseite ein solch polemischer Text geschrieben wird, der jenen eine Geisteskrankheit unterstellt, die Vermutungen über die Intention der Lancierung von Nachrichten anstellen. In meinen Augen hat sich der Verfasser dieses Textes als ernstzunehmender Redakteur disqualifiziert und sollte sich für die bösartige Beleidigung schleunigst entschuldigen.

DarkLord
vor 7 Jahren | 0
Der Artikel ist zwar gut, aber leider zu einseitig. Wie schon erwähnt wird gibt es die Fanboys für jede Firma und in mehreren Variationen. Aa wo die einen den Beschützerinstinkt haben, haben andere den Beissdrang.
Natürlich sind die Verschwörungsfanatiker nervig (wenn auch teilweise unfreiwillig komisch), aber ich persönlich finde die andere Seite der Fanboys, nämlich die ständigen Schlechtreder, die sich freuen wenn eine Konsole am Boden liegt, viel schlimmer.
Also wenn man schon einen Artikel über Fanboys schreibt, dann hätte er imho Firmenneutral (also weg von den Nintendofanboys) und allgemeingültig geschrieben werden sollen. Denn jede Firma hat seine DF und jede Firma hat seine Beissfanatiker - mir wäre es am liebsten man könnte die alle los werden. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es mir wichtiger die Beissfanatiker los zu werden. Denn ich unterhalte mich viel Lieber mit Menschen die etwas gut reden wollen als mit welchen die etwas schlecht reden wollen... die goldene Mitte trifft man ja leider nur selten ^^

Tim
vor 7 Jahren | 0
Leute, get over it ;) Es ist ein zugespitzter Kommentar, der allein die Reaktionen auf letzte Newsmeldungen und die lächerlichen Verschwörungstheorien aufs Korn nimmt, nicht die Fans an sich oder die begründete Argumentation für Nintendo. Der Text hat gar nicht den Zweck und Anspruch, irgendwelche kritischen Analysen des Phänomens Fanboy und präzise hergeleitete Abstufungen zu "normalen" Fans vorzunehmen.

Der Text hat offenbar den Nerv derjenigen getroffen, die er ansprechen sollte. Da wird EA (wieder) als das "Absolut Böse" bezeichnet, andere kramen (wieder) ihre üblichen Theorien über Microsoft, Sony und Pachter heraus und die nächsten schwingen (wieder) die BILD- und RTL-Keulen oder drohen mit "Abwanderung". Das kennen wir doch alles. Umso erfreulicher finde ich, dass die ganz überwiegende Mehrheit den Kommentar verstanden hat und genug Gelassenheit besitzt, um sich sachlich mit der Situation auseinanderzusetzen.

Blacksierra
vor 7 Jahren | 0
ein Problem ist natürlich auch, dass sehr viel "Gift" über internationale Foren hier hereingetragen wird.
Doch paranoid trift es doch sehr gut, nein nicht das die Leute tatsächlich wahnhaft sind, allerdings sind die Fanboys sozusagen "paranoid by proxy" ... aber dem kann sich ja mal ein Psycho Studi annehmen.
Allerdings gibt es ja auch noch den alten Spruch:"Auch Paranoiker können Feinde haben."

JoWe
vor 7 Jahren | 0
So ... *mampf* Nachos mit Käsesoße snd alle ...
Interessanter Artikel ... noch interessanter ist, dass sich das alles die letzte Woche so hochgeschaukelt hatte und daran nicht nur eine Person schuld war. Insofern bin ich mal gespannt auf den nächsten Artikel "Die Freude der 'Hater'"?
Einige Argumentationen im Artikel möchte ich so auch nicht unterschreiben: Das sich Spitzenmanager positiv zu WiiU äußern ist nicht das Bewußtsein, dass Nintendo wichtig für das Konoslengeschäft ist, sondern einfach strategisches Interesse, die eigene Firma vor Wölfen schützen und ein sauberes Image zu pflegen.
Und bzgl. Pachter stelle ich einfach mal die Fage in den Raum, ob er nicht mehr Geld verdient, wenn er in den Medien präsent bleibt anstatt objektive Informationen zusammen zutragen? Und wie schafft man Schlagzeilen? Das sollte WiiUX auch recht gut beantworten können, die Anzahl der Kommentare und Klicks auf obigen Artikel sollten eindeutig sein.
Naja, eine Nintendoverschwörung gibt es sicher nicht ... und dass die NSA in ungeheurem Ausmaß Daten auswertet, ist eine Erfindung der EU-Fanboys *g* - sage niemals "nie" ...
Aber ansonsten ein schöner Artikel, der hoffentlich mal BEIDE Seiten zum Nachdenken anregt, etwas objektiver zu sein und nicht gleich jeder Negativ- oder Positivschlagzeile zu nehmen und seinen Beschützerinstinkt oder Frust Luft zu machen.
„Bitte lesen Sie weiter, es gibt nichts zu kommentieren! … bitte weiterlesen, danke!“

DarkLord
vor 7 Jahren | 0
@Tim
Aber ist nicht gerade das das Problem, dass es ein comment zu den überhand nehmenden Verschwörungstheorien ist anstatt ein neutraler Artikel zu sein?
Comments gehören nicht in die News sondern unter sie und ein sinnvoller, kritischer Artikel über Fanboyismus wäre imho weitaus interessanter und sinnvoller gewesen. Gerade um die Verschwörungsfanboys nicht noch mehr vor den Kopf zu stoßen und anzustacheln, sondern neutrale, klare Fronten zu setzen, die vielleicht den ein oder anderen aus Allen Lagern wieder zur Vernunft kommen lassen...

KeeperBvK
vor 7 Jahren | 0
@ DarkLord: Der Artikel ist klar und deutlich als "Kommentar" gekennzeichnet. Zudem gibt es sonst keinen getrennten Platz, an dem man solche Kommentare unterbringen könnte. Unsere News-Übersicht listet Nachrichten aus der Welt der WiiU ebenso wie neue Artikel jedweder Form auf WiiUX. Die "News" ist in diesem Fall eben, dass es einen neuen Artikel bei uns gibt, der nun einmal ein Kommentar ist. Wie sollte man es sonst regeln? Den Artikel still und heimlich in einer Unterrubrik unterbringen und nirgendwo darauf hinweisen, dass es ihn gibt? Das würde wohl kaum Sinn machen. :)

DarkLord
vor 7 Jahren | 0
@KeeperBvK
Nein, man sollte solche comments einfach für Diskussionen im Forum oder unter den News/Artikeln/Tests aufsparen. Aber in dem Moment in dem ich einen Artikel schreibe sollte ich versuchen ihn neutral oder zumindest allgemein zu halten.
Natürlich kannst du in einem solchen Artikel deine Meinung, klar gekennzeichnet als Meinung, einfließen lassen. Aber wenn der ganze Artikel eine Art Meinung oder persönliche Stellungnahme zur persönlichen Wahrnehmung ist, dann gehört er imho in einen Blog oder ein Forum oder einen Leserbrief, etc.

pipip
vor 7 Jahren | 0
"Da wird EA (wieder) als das "Absolut Böse" bezeichnet, andere kramen (wieder) ihre üblichen Theorien über Microsoft, Sony und Pachter heraus und die nächsten schwingen (wieder) die BILD- und RTL-Keulen oder drohen mit "Abwanderung"

"Der Konzern habe der Media Saturn Holding, zu der die europaweit bekannten Media-Märkte zählen, erhebliche Rabatte eingeräumt - unter der Bedingung, dass diese nur Computer mit Intel-Chips verkauft."
"Anderen PC-Herstellern wie Acer, Dell, Hewlett-Packard, Lenovo und NEC Rabatte gewährt, wenn sie alle oder fast alle Prozessoren von Intel bezogen hätten."
"Intel habe zudem einen führenden PC-Hersteller dafür bezahlt, dass dieser die Markteinführung einer Produktlinie mit einem AMD-Prozessor verzögert habe, und diesem Hersteller obendrein Rabatte dafür gegeben, dass er seine Notebooks komplett mit Intel-Prozessoren ausstattet."
Tja ein Beispiel wo die Fans mit der Verschwörung wohl richtig lagen. Zuletzt gab es wieder diverse Kartelbildungen bei Fernseher und andere Produkte. Hier sind nicht nur große Geschäfte sondern auch namhafte Firmen betroffen. Eventuell gibt es Gründe wieso einige in Forum so "Paranoid" werden. Interessant, dass dann einigen Firmen sogar vieles zugetraut wird, anderen weniger. Der geschädigte ist am Ende der Kunde, auch wenn er davon meist nichts weiß. Persönlich unterstütze ich jetzt nicht die Verschwörung gegen diverse Firmen, wie zum Beispiel EA. Aber EA hat mich nicht nur bezüglich WiiU sondern auch auf den PC schwer enttäuscht. Zum Beispiel FIFA14, ich bin zwar kein Fan, aber zwei Freunde haben sich aufgeregt, wieso sie am PC die alte Engine bekommen. Die Erklärung von EA war wieder mal lächerlich. Hier kann man sich wieder sein Teil denken. Wollte man die neue Engine exklusive für die "Next Gen" machen? Wenn das aber so ist, wo ist dann diese Gleichberechtigung,von der in dem "Artikel" gesprochen wird. Hier spreche ich klar als PC-Gamer.

mega
vor 7 Jahren | 0
@Tim: sehr gelungener Bericht!

und der Meinung von der_R kann ich mich nur anschließen. Betroffene Hunde bellen. Ihr beschwert euch über Leute die Sachen schlecht reden, ihr wiederum redet alles nur gut. das bezeichnet man schon als Fanboy... wenn auch nicht in seiner extremform. Und nur weil jemand Kritik übt, heißt es noch lange nicht das er ein Hater oder ähnliches ist. Etwas mehr realitätsnähe und aufgeschlossenheit würde dem ein oder anderen hier sicher nicht schaden ;)

blither
vor 7 Jahren | 0
Ist man jetzt "Fanboy", weil man einen Artikel nicht gut findet? Und wo wurde "gebellt"? Bisher gab es fast ausschließlich sachliche Kritik gegenüber dem Artikel.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass eher die "Anti-Nintendo"-Frakion, bzw. diejenigen, die sich als so "neutral" darstellen, jene sind, die sich auf Kosten der Nintendo-Fans amüsieren möchten.

Ein Fan ist nicht gleich Fanboy. Es gibt sehr viel Grau-Stufen. Aber ihr dürft gerne weiter euer Popcorn essen und diesen Artikel als Sieg über die Nintendo-Fans feiern, sofern ihr möchtet.

Ich finde den Artikel an dieser Stelle einfach deplaziert. Eine Diskussion im Forum über Fan und Fanboy wäre die bessere Alternative gewesen. Oder aber ein neutraler Artikel über das "Stockholm-Syndrom". Aber ich glaube nicht, dass hier jemand darunter leidet.

Duffman
vor 7 Jahren | 0
Alles gut gesagt, das können sich die Fanboys ruhig mal zu Herzen nehmen.
Nur eine Sache, auch wenn ihr natürlich keine schlechten Nachrichten für eure Lesequoten schreibt, ich glaube trotzdem, dass sich schlechte News immer besser verkaufen. Wie viel Leser der Bild Zeitung (zu denen ich mich nicht zähle, Gott bewahre!) gäbe es ohne tägliche Skandal-News?
Ständig zu hören, dass alles gut ist, wird ja auch irgendwann langwelig ;-)

November2019
vor 7 Jahren | 0
um was geht es denn jetzt? um den artikel ansich oder über die platzierung? er ist exzellent geschrieben und trifft sehr häufig mein empfinden (u.a.) hier in den diskussionen. platzierung ist geschmackssache.

für mich ist ein fan grundsätzlich nichts schlimmes, aber wenn aus einem fan ein fanatiker wird, dann nervt es. wie in anderen foren (unabhängig um was es geht) auch, versuchen einige wenige konsequent die (mindestens) neutralen besucher sofort zu kastrieren, wenn es gewagt wird, mal etwas kritisches zu sagen - da wird sofort über den mund gefahren.

und das witzige an der jetzigen sache ist, dass sich alle „fanboys“ auch gleich ertappt fühlen und sich wehren - köstlich! da fällt mir nur noch ein: wer sich verteidigt klagt sich an…

Tim
vor 7 Jahren | 0
@blither: Nein, du bist kein Fanboy, bloß weil du den Kommentar kritisierst ;) Es steht dir im Übrigen natürlich frei, über das Thema Fans & Fanboys oder über diesen Artikel im Forum nochmal einen separaten Thread aufzumachen. Dass du den Kommentar fehlplatziert findest, bleibt dir unbenommen. Ich weise aber doch nochmal drauf hin, dass dies hier ein journalistischer Kommentar ist, der als redaktioneller Beitrag (und nicht als News oder Forenpost) hier auf das Hauptseite steht. Der soll und darf gar nicht objektiv und abwägend sein - deshalb ist es auch völlig in Ordnung, wenn man ihm nicht zustimmt. Nur wenn man genau die Argumente gegenan bellt, die im Text gerade entkräftet wurden (haben nicht alle getan), dann weist das schon irgendwie auf diesen gewissen Starrsinn hin, den ich kritisiere ;)

Das Stockholm-Syndrom ist übrigens nochmal etwas ganz anderes. Und selbst mir fällt gerade nicht ein, wie ich das irgendwie auf Nintendo und die Spielebranche beziehen könnte... ;)

Torben
vor 7 Jahren | 0
Ich hab mir heute während der Arbeit nochmal Gedanken gemacht: man kann den Artikel mit ein bisschen Humor sehen. Das Problem ist, dass zu viele Begriffe verwendet werden, die keine oder negative Definitionen haben wie z. B. Fanboy.
Ich hege Sympathien für Nintendo und rede nicht gleich alles schlecht. Heißt das, dass ich ein Fanboy bin? Ich sage auch Leuten, die meinen Nintendo sollen aufhören, dass sie keine Ahnung haben. Macht mich das zum Fanboy? Wenn ja leide ich laut dem Schreiber an Paranoia und das ist genauso falsch wie, dass diese Seite sich den Negativ Meldungen versprochen hat. Wenn ich sage, dass ich meine WiiU beim Staubwischen sauber mache, heißt dass ja eigentlich auch nicht, dass sie bei mir verstaubt und zu wenig Spiele hat ;) Ich denk halt, man sollte seine Emotionen daraus lassen. Ich kann für Nintendo sprechen und ich kann sie kritisieren. Ich kann aber auch zweifeln, denn als die PS3 anfangs ein Millionenverlust für Sony war, hat niemand gesagt, dass sie aufhören sollen, aber bei Nintendo will jeder mal zu Wort kommen. ;)

Matthew1990
vor 7 Jahren | 0
Man erkennt schon im Kommentar von Tim, dass deren Ziel vollkommen darin bestand, eine Minderheit raus zusuchen, diese schlecht macht und dann davon profitiert, wie es RLT-üblich ist:

"Es ist ein zugespitzter Kommentar, der allein die Reaktionen auf letzte Newsmeldungen und die lächerlichen Verschwörungstheorien aufs Korn nimmt,..."
RTL tat selbiges auf der Gamescom 2011: Sie wollten die mindere Gamer-Szene schlecht darstellen, sich darüber belustigen und unwissende Zuschauer zeigen, wie grausam/lächerlich Gamer sind.
Herzlichen Glückwunsch: Selbiges tut ihr mit Personen, die Pro argumentieren. Somit schafft ihr ein vorurteilvolles Bild von Leuten, die Argumente FÜR Nintendo sprechen und werden als Fanboy abgestempelt. Normalerweise sollten Personen, die im Journalismus arbeiten wissen, welche Aussagekraft/-macht durch solche Berichte haben.

„…nicht die Fans an sich oder die begründete Argumentation für Nintendo.“
Anhand der schon genannten Beispiele im Kommentar lässt sich doch selbstverständlich eine Richtung ausschlagen, auf welche „Fans“ (oder in eurem Vokabular: „Fanboy“) angespielt wird. Folgende Kommentare unterstreichen es sogar noch einmal deutlich:
„....die betroffenen Hunde bellen :D ....“ – Der R
Damit wird wohl jeder gemeint, der gegen diesen Artikel argumentiert. Einbeschlossen bis zu dem Kommentar (chronologische Reihenfolge): Ich, pipip, Torben, Gast, KaeYoss und Belphegor.
„Ich hatte nach dem Lesen das krampfhafte Bedürfnis sofort nach Belphegors Kommentar zu schauen und wurde nicht enttäuscht.“
Hier wird noch einmal gezeigt, auf wen genau angespielt wurde. Jetzt könnte man natürlich behaupten, sein wurde ja nie erwähnt, doch wer forenintern aktiv ist, weiß, wer gemeint ist (mit unter anderem viele andere „Fanboys“) und dies sollte man selbstverständlich ebenfalls als Journalist wissen.
„Der Text hat gar nicht den Zweck und Anspruch, irgendwelche kritischen Analysen des Phänomens Fanboy und präzise hergeleitete Abstufungen zu "normalen" Fans vorzunehmen.“
Nein, eher hat es den Zweck, Leute aufzuscheuchen und diese gemeinsam gegen eine Zielgruppe auszurichten, wie es RLT-üblich ist, um die Mehrheit zu belustigen und durch die Mehrheit zu profitieren.
„Der Text hat offenbar den Nerv derjenigen getroffen, die er ansprechen sollte.“
Damit bestätigt Tim, dass wahrlich ein gewähltes Ziel angegriffen wurde. Ich selbst kann mich wohl damit auch angegriffen fühlen, immerhin hab ich ja auch contra des Artikels argumentiert, obwohl ich eigentlich nie in dieses Fanboy-Klischee gefallen bin.
„Da wird EA (wieder) als das "Absolut Böse" bezeichnet,..„
Jemand, der EA nicht mag, kann es als „böse“ bezeichnen und das EA gegen Nintendo spricht, ist wohl bekannt. Hier werden Leute als böse bezeichnet, die Nintendo verteidigen. Ist es also böse, jemanden zu verteidigen doch wer andere Unternehmen schlecht spricht ist gut? So wird wieder etwas gut verpackt.
„die nächsten schwingen (wieder) die BILD- und RTL-Keulen“
Ich denke, ihr habt es gut bewiesen, dass es stimmt. Ich fand es schon schade, dass sich WiiUX an einen anonymen Kritiker bereichert, aber nun brauchte man wohl noch eine große Story, um wieder ordentlich Klicks einzufahren. Das Ziel wurde auf jeden Fall erfüllt mit 50+ Kommentaren. So heiß war lang nicht mehr ein Thema! ;)
Nein, ich fühle mich nicht als Fanboy ertappt. Mich frustriert diese Hetzkampagne a lá RTL, die gegen eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist.

Matthew1990
vor 7 Jahren | 0
andere „Fanboys“) und dies sollte man selbstverständlich ebenfalls als Journalist wissen.
„Der Text hat gar nicht den Zweck und Anspruch, irgendwelche kritischen Analysen des Phänomens Fanboy und präzise hergeleitete Abstufungen zu "normalen" Fans vorzunehmen.“
Nein, eher hat es den Zweck, Leute aufzuscheuchen und diese gemeinsam gegen eine Zielgruppe auszurichten, wie es RLT-üblich ist, um die Mehrheit zu belustigen und durch die Mehrheit zu profitieren.
„Der Text hat offenbar den Nerv derjenigen getroffen, die er ansprechen sollte.“
Damit bestätigt Tim, dass wahrlich ein gewähltes Ziel angegriffen wurde. Ich selbst kann mich wohl damit auch angegriffen fühlen, immerhin hab ich ja auch contra des Artikels argumentiert, obwohl ich eigentlich nie in dieses Fanboy-Klischee gefallen bin.
„Da wird EA (wieder) als das "Absolut Böse" bezeichnet,..„
Jemand, der EA nicht mag, kann es als „böse“ bezeichnen und das EA gegen Nintendo spricht, ist wohl bekannt. Hier werden Leute als böse bezeichnet, die Nintendo verteidigen. Ist es also böse, jemanden zu verteidigen doch wer andere Unternehmen schlecht spricht ist gut? So wird wieder etwas gut verpackt.
„die nächsten schwingen (wieder) die BILD- und RTL-Keulen“
Ich denke, ihr habt es gut bewiesen, dass es stimmt. Ich fand es schon schade, dass sich WiiUX an einen anonymen Kritiker bereichert, aber nun brauchte man wohl noch eine große Story, um wieder ordentlich Klicks einzufahren. Das Ziel wurde auf jeden Fall erfüllt mit 50+ Kommentaren. So heiß war lang nicht mehr ein Thema! ;)
Nein, ich fühle mich nicht als Fanboy ertappt. Mich frustriert diese Hetzkampagne a lá RTL, die gegen eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist.

FormatG
vor 7 Jahren | 0
Super Artikel.

Ich finde am schlimmste die Leute, die immer noch überall aufzählen, was für Knaller dieses Jahr rauskommen.
Immer und immer wieder muss ich das lesen und nun überlese ich es^^. Besispiel:

Anfang 2013
Wenn erstmal Pikmin...bla und bla rauskommen, dann geht die Wii U ab.

Nöööö...

Herbst 2013
Wenn erstmal Mario World 3d....bla und bla rauskommen, dann geht die Wii U ab.

Nöööö...

Anfang 2014
Wenn erstmal Mario Kart...bla und bla rauskommen, dann geht die Wii U ab.

Nöööö...???

Ich mein, hey die Wii U ist noch/oder kein Flop, aber man muss doch mal den Tatsachen ins Gesicht sehen...

FormatG
vor 7 Jahren | 0
...Das ganze Jahr werden alle möglich Spiele aufgezähl, aber bei der Wii U ging einfach keiner.

Für mich sind die Leute die immer noch meinen, die Wii U geht noch ab, entweder Blind oder sie wohlen es einfach nicht warhaben. Keine Ahnung ob man das schon als Fanboy sehen kann, doch wenn diese Personen sich dann auch noch darüber aufregen, das man da keinen Hit mehr raus sieht, dann sind das für mich Typische Fanboys.

Und natürlich Personen, die aus jeder Kritik gegenüber Nintendo, gleich eine Verschwörung seitens Sony oder MS sehen.

Naja, ich habe eine Wii U und weiß nix mit ihr Anzufangen. Dachte Nintendo wird endlich Online Aktiv, aber sie leben
wohl lieber in der Steinzeit. (Sensiblen Punkt eines Fanboys getroffen?)

Und das Gamepade ist in der Tat teilweise nervig und ich kann das sagen, weil ich die Wii U habe. Ich finde es einfach schlecht. (Jetzt aber den Sensiblen Punkt des Fanboys getroffen, weil das Pad ja geil sein MUSS. So zumindest sagen es die Fanboys)

Ich mag die Wii U einfach nicht mehr. Zu viel Geld für Nix ausgegeben. Meine Freie Meinung :D.

FormatG
vor 7 Jahren | 0
Bevor sich aber wieder zu viele Fanboys von mir beleidigt fühlen, möcht ich natürlich noch sagen, das die Wii U sich sicherlich noch verkauft, nur sehe ICH keine erfolgreiche Wii U Generation.

Sry, aber wer gibt 250-300 Euro für eine Wii U aus, nur um Mariokart zu spielen? Und Titel wie Bajo, Hy... oder Smash Bros oder wie das heisst :), darauf muss man erstmal stehen. Ich steh nicht auf Hack And Slay oder Rpg oder was das jetzt für Spielebezeichnungen sind.

Und jetzt mal ehrlich. Warum soll ich mir Spiele kaufen, die mir garnicht gefahlen??? Nur weil sie von Nintendo kommen??? Sry, aber nur ein Fanboys kauft sich jedes Spiel, auch wenn er es garnicht magt.

Der R
vor 7 Jahren | 0
*Würg* ....wie konntest du nur die Käsesoße essen?

Gut dass ich mein Popcorn hatte ^^

N3krO_83
vor 7 Jahren | 0
Super Bericht!!! Sowas sollte mal an die Tagesordnung kommen!!! Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen!!!
Sehr gut!!!
Danke Tim, das nenne ich Arbeit.

ProG4M3r
vor 7 Jahren | 0
Ohje... hab das ganze hier ne weile mitgelesen und finde es sehr interessant, das ziemlich viele diesen Artikel gut heißen.
Das ganze ist noch relativ gut geschrieben und nicht zu reißerrisch, aber mal im ernst, man kanns auch in den falschen Hals bekommen.
Ist natürliche sache der Redaktion was geschrieben wird und mir persönlich egal solang die wichtigen Meldungen trotzdem kommen, nichts desto trotz finde ich diesen Artikel nicht so ganz passend.
Ich will damit jetzt nicht sagen, das ich felsenfest davon überzeugt bin das negative PR-Arbeit von Sony,MS,EA oder wem auch immer gegen Nintendo betrieben wird, aber ausschließen kann man es nun wirklich auch nicht, auch lässt die Konkurenz gelegenheiten für Seitenhiebe nicht aus, auch wenn das Spitzenmanagment schön Imagepflege betreibt und nur gute Worte verliert.
Alles im allem ist alles möglich, jemanden nur wegen vermutungen als Paranoid hinzustellen finde ich da doch etwas übertrieben und leicht unpassend, nunja man muss den Kommentar einfach mit ein bisschen Humor lesen, denke so war er auch gemeint ;)
Aber Pachter als fähigen Analysten hinzustellen ist nicht gut Tim, ders ungefair so fähig wie EA wenns darum geht Bugfreie Spiele auf den Markt zu bringen :P