Editorial: Das Eigenleben der Wii U-Diskussion

Von Tim Herrmann am 25. April 2014

WiiUX wird heute zwei Jahre alt. Hurra. Und die Wii U-Konsole steuert ebenfalls auf ihren zweiten Geburtstag zu. Als unser Online-Magazin im April 2012 startete, war noch nicht abzusehen, was aus der neuen Konsole wird. Und ebenso gespannt warteten wir als Redaktion darauf, wie unser drittes Magazin sich entwickeln würde. Hinter NintendoWiiX.net, dem Vorgänger von WiiUX.de, lagen aufreibende Monate. Nicht weil es so viel zu berichten gegeben hätte. Im Gegenteil. Seit Ende 2011 war die alte Konsole tot.

Wii U war also vor allem eines: etwas Neues. Endlich wurde wieder spekuliert. Es wurde Vorfreude geschürt, es wurden Erwartungen geweckt, kleine Enthüllungen gemacht, Geheimniskrämerei betrieben. WiiUX ging an den Start, als die Öffentlichkeit noch so gut wie kein Spiel für die neue Konsole kannte. Alle fieberten auf die E3 2012 zu, als Nintendo den Vorhang lüftete.

Seitdem ist viel passiert. Über die Erfolge oder Misserfolge von Wii U wurde viel geschrieben, viel Hartes und Wahres, viel Unsinniges und Falsches. Zu unserem Geburtstag wollen wir nicht schon wieder vermeintlichen Vor- und Nachteillisten und unsinnigen Konkurrenzvergleichen Raum bieten. Stattdessen soll zu unserem Jahrestag die Berichterstattung selbst im Fokus stehen.

Dabei stellt sich gleich zu Beginn die Kernfrage: Kann man die Entwicklung der Berichterstattung überhaupt von der Entwicklung der Konsole trennen? Ist sie nicht immer eine Reaktion darauf, was rund um das Objekt der Berichte geschieht? Oder entwickelt sie selbst ein Eigenleben? Über diese Frage wird heute heftig gestritten. Heute, wo Wii U sich „in einer sehr schwierigen Position befindet“.

 

Please, be patient

Das sagt Nintendo-Chef Satoru Iwata; und trägt damit dazu bei, wie über Wii U gesprochen wird. Nintendo pflegt eine Kultur der Demut und Bescheidenheit: Bei Misserfolg kürzen die Manager demonstrativ ihr Gehalt, entschuldigen sich öffentlich, geloben wider besseres Wissen Besserung. Vielen ist genau das sympathisch – und doch öffnet diese Selbstkritik Spott und Häme Tür und Tor. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet potentiell jedem eine Stimme verleiht.

Nach dem Aufstieg der Online-Magazine vor etwa zehn Jahren ist die Entwicklung heute viel weiter. Fan-Magazine, in denen Freiwillige Experten spielen, sind wie Pilze aus dem Boden geschossen; ebenso wie Blogger und andere Lautstarke, die ihre Meinung über Soziale Medien, in Foren und Communities kundtun. Doch nicht alle arbeiten dabei sauber.

Stattdessen herrscht vielerorts ein Kampf zwischen Polemikern, die mit Halbwahrheiten und Provokation arbeiten, und naiven Markengläubigen, die manche Wahrheit einfach ausblenden. Beide lassen die Distanz vermissen, die selbst in der Debatte über ein belangloses Thema wie Technik und Unterhaltung angebracht wäre. Wertungen und eigene Meinung werden mit Fakten und Nachrichten munter in einen Topf geworfen und provozieren damit unweigerlich Gegenreaktionen.

Ein Wechselbad der Gefühle

So entfesseln selbst verhältnismäßig kleine Nachrichten Stürme der Entrüstung oder der kollektiven Euphorie. Das gilt besonders für Wii U. Denn die Konsole hat in ihren bislang 17 Monaten regelrechte Stimmungsschwankungen mitgemacht.

Nach der Euphorie des Konsolenstarts schlug die Stimmung schnell in kollektive Enttäuschung um, in ein Mainstream-Meckern, das auch unter Lesern von WiiUX im Frühjahr 2013 aufbrandete. Mit einer uninspirierten E3-Direct-Show schaffte Nintendo keine Trendwende. Erst im Herbst wandelte sich die Stimmung. In der Freude über ein Zelda-Remake und ein enorm gut getestetes Super Mario 3D World schrieben selbst Kritiker: „Wii U ist aktuell die beste Konsole auf dem Markt“. Pünktlich zum Start von PlayStation 4 und XBOX One schien der Wind zu drehen, WiiUX titelte „Jetzt geht‘s los“.

Nur einer sah das anders: der Kunde. Die Verkaufszahlen blieben auch im Weihnachtsgeschäft mäßig. Nintendo verfehlte seine Absatzziele kolossal. Der Rückenwind verebbte. Die Gewinnwarnung im Januar war das spannendste Thema des Jahresbeginns. Und fast das einzige. Deswegen wurde es so gnadenlos aufgebläht. Das ist das größte Problem.

Im Vakuum bläht sich alles auf

Aktuell befindet sich Wii U im Vakuum und damit in der wohl schwierigsten denkbaren Phase. Denn außer kleinen Download-Spielen, Retro-Titeln und bedeutungslosen Lizenzumsetzungen gibt es nichts Interessantes zur Konsole zu sagen. Dritthersteller sind abgesprungen, Nintendo kommt mit der Entwicklung seiner HD-Titel nicht hinterher. Im Vakuum wird alles zur News – vielerorts sogar Belanglosigkeiten wie das zehnte abgegebene Versprechen einer Exklusivität von Bayonetta 2. Wo es nichts Besseres gibt, da blähen sich sogar kleine Nachrichten überproportional auf wie ein Schaumkuss unter der Saugglocke – und damit auch die Enttäuschung über Schlechtes oder die Freude über Gutes.

Bild: Uni Konstanz

Es ist dieses Phänomen des Aufblähens und Kleinredens, das durch die Vielzahl der Mitredenden in der Blogosphäre verstärkt wird. Um die Antwort auf die oben beschriebene Frage zu geben: Ja, die Debatte über Wii U hat ein kurioses Eigenleben entwickelt, weil die Debatte selbst der einzige Diskussionsinhalt geworden ist. Indem Nintendo über sein Direct-Format immer häufiger selbst (und ohne zwischengeschaltete Medien) zu den Fans spricht, wird auch das direkte Echo lauter. Die Blogosphäre ist mehr und mehr zu einem Mob geworden. Seriöse Stimmen werden in dem Gebrüll leiser.

Bleibt man als „klassischer“ Berichterstatter wie WiiUX nun also bei einem Konzept des reduzierten Auswählens von Themen und des leisen Argumentierens? Oder schließt man sich dem Ausprusten bedeutungslosen Kleinkrams und den Stimmungsschwankungen einzelner Pole an, um überhaupt etwas zu berichten? Das ist zugegebenermaßen das sehr spezielle Problem sehr spezieller Fachmagazine. Andere Medien müssen darüber keine Entscheidung treffen. Für sie spielt Wii U einfach gar keine Rolle in ihrer Berichterstattung. Und keine Aufmerksamkeit ist wohl die verheerendste Form der Aufmerksamkeit. Die Zukunft wird zeigen, ob Magazine wie WiiUX noch gefordert werden oder ob kollektive Empörung oder Euphorie über soziale Plattformen traditionelle Berichterstattung einfach verdrängt. Ihr entscheidet.

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12 Kommentare:


Tobsen
vor 5 Jahren | 0
Ich finde nicht, dass es ein "entweder... oder..." der Formen der Berichterstattung geben muss. WiiUX hat wenig Lärm und (wie ich finde) gut ausgewählte News, die fachlich aufbereitet wurden. Mir gefällt das. Dadurch gibt es aber auch quantitativ weniger News pro Tag als bei Konkurrenzseiten. So durfte ich heute bei der Konkurrenz die News lesen, dass der e-shop eine neue Hintergrundmusik hat. Das ist jetzt wirklich wert- und wertungsfrei von mir gemeint: Ihr entschließt euch, das nicht zu bringen, die andere Seite schon.
Aber durch die Tatsache bedingt, dass ihr euch in Zeiten des WiiU-Vakuums redaktionell so anders als die Konkurrenz verhaltet, seid ihr doch im Prinzip keine direkten Konkurrenten. Ich würde es mit der Analogie "Die Welt" vs. "Süddeutsche" versuchen. Vom Konzept her unterschiedlich; die einzige Ähnlichkeit ist das Trägermedium. So haben beide Konzepte in meinen Augen eine Daseinsberechtigung.

Lediglich 95% der Blogs und YT-Kanäle kann ich nicht wirklich ernstnehmen. Da schreibt jeder von jedem ab, bis niemand mehr weiß, wo die News herkam - dafür meistens schön effekthascherisch. Nein, danke!

Ein sehr guter Artikel, der mal die "andere" Seite der News beleuchtet! Me gusta.

Tatze
vor 5 Jahren | 0
Anmerkung im Vorraus:
Man kann in diesem Fall wie ich finde die Berichterstattung nicht von dem Standpunkt der Wii U trennen.
Wer also gar nichts in die Richtung lesen will sollte hier abbrechen :D

Natürlich haben solche Magazine auch weiterhin Relevanz.
Nur die Wii U selbst hat keine mehr. Das ist wohl ein Tief
durch das ihr mit eurem Format durch müsst.

Und bevor jemand mauelt: Nein die Wii U hat wirklich kaum noch Relevanz. Bestes Beispiel sind die Regale bei Media Markt und Co.
Ich habe nun schon mehrere Märkte gesehen wo die WiiU kein eigenes Regal mehr hat. Sogar nur die 5 "besten" Titel verkauft werden.
Das spiegelt doch einfach nur die Situation solcher Magazine wieder.
Es gibt kaum was nennenswertes. Das was genannt wird hat den Markt auch nicht interessiert.

Ich glaube wir müssen auf NeueNintendoKonsoleX warten. :D
Scheinbar ist dies hier nur die lange Version der einen Frage aus eurer Umfrage zum Geburtstag.
Ihr solltet nicht auf diesen Zug aufspringen. Also auf zerreißerische Beiträge über Kommentar XY von Nintendo Person YZ kann ich verzichten. Da bleib ich dann lieber ganz fern. :P

Torben
vor 5 Jahren | 0
Ich glaube das Problem ist vielerorts einfach, dass viele selbsternannte Experten mit aufgetauten Emotionen auf einen Zug aufspringen, den sie selbst nicht fahren. Da ist es völlig egal, was über die WiiU berichtet wird. Es gibt diesen schönen Spruch "Leute, die generell wenig wissen, haben so viel Meinung." Da brechen die Zahlen der WiiU ein und ohne das Wissen eine Diskussion zu führen kommen Sachen wie "Nintendo ist am Ende.", "Nintendo is doomed!" "Macht euch ab Nintendo. Ihr seid eh sch****." Würde es etwas positives sein, dann kommt "Ahh die Nintendo Fanboys, die..." "Ihr Fanboys müsstet doch mal eingesehen haben, dass..." Das bringt die Diskussion nicht weiter.

Torben
vor 5 Jahren | 0
Leute wollen Nintendo "tot" sehen. Warum? Wissen sie vll selbst nicht. Es ist ein Konkurrenzkampf des gegenseitiges Respekts. Es gibt aber auch Nintendo Fans, die polarisieren können. Da wäre einmal der "Euphorische". Er ist tendenziell von allem positiv eingestimmt. Den "Miesmacher". Bei dem fragt man sich, ob er weiß, dass er auf einer Fanseite ist und da gibt es den "Hinterfrager" wie mich. Meiner Ansicht nach wird viel diskutiert, aber zu selten wird die ganze Materie mal hinterfragt oder etwas dazugezogen, was etwas über den Tellerrand hinausgeht. Und da sind wir an dem Punkt: Berichte über Verkaufszahlen kommen, die selben schreiben "Flop", die selben schreiben "top" und nur die wenigsten hinterfragen das ganze. So beginnt wieder ein "Battlen" zwischen den "top" und den "flop" Sagern und das Thema gerät aus den Fugen. Vll versteht der Eine oder Andere was ich meine.

Blacksierra
vor 5 Jahren | 0
Sehr schön geschriebener Artikel!!

Ja stimmt der Punkt mit dem Vakuum trifft es schön.

Tatze hat jetzt gerade ein schönes Beispiel gebracht: die Geschichte mit den Regalen. Das ist aber "anecdotal evidence", sprich es ist wahr, du würdest ja nicht die Unwahrheit sagen, aber im Prinzip unerheblich. Jemand, ich zum Beispiel, könnte jetzt wahrheitsgemäss sagen, nö der Eingeräumte Platz für die U hat sich in meinem Einflussbereich, nicht geändert. Bringt uns also nicht weiter und führt nur zu hitzigen Diskussion.

Wobei ich auch ein Freund der hitzigen Diskussion bin, soweit die Diskussion dann auch mal zu einem Ende gebracht wird.

Belphegor
vor 5 Jahren | 0
@WiiUX.de: schöner Artikel aber ich bekomme heute etwas Angst. Zum einen dieser Artikel zum anderen die Umfrage aus der Happy Birthday News. Geht derzeit bei euch ein Abwägen durch die Redaktionshallen ob das Magazin umgebaut werden muss (wirtschaftliche Lage)? Oder wollt ihr nur antesten wie ein Umbau bei den Usern ankommen würde?

Ich würde es sehr schade finden wenn ihr Euch als Nintendo Only Magazin für andere Hersteller öffnen würdet. Denn für den Single-Konsolero gibt es wenige Anlaufstellen um etwas zur Wii U zu finden.

Falls ihr trotzdem mehr Berichterstattung benötigt: warum macht ihr nicht auch nen 3DS Bereich auf. Damit würdet ihr Nintendo weiter supporten und hättet mal richtig viel zu berichten und ihr hättet ALLES aus dem Hause Nintendo unter einem Dach. Klappt ja auch bei anderen ;-)

Tatze
vor 5 Jahren | 0
@Blacksierra:
Das war mal wieder ein Beweis für mein Können mit dem Touchpad. :'D
Wiedermal nen Absatz gelöscht ohne es zu merken.
Ging ungefähr so:

Gesehen hab ich:
-Wii U hat kein Regal mehr. Es werden nur noch die Top 5 verkauft.
-Wii U hat ein riiiiesiges Regal. Vollgestopft mit Rammsch Spielen. Diese tollen Spiele mit Zapper dabei. Irgendwo dazwischen findet man die "normalen" Spiele.
-Wii U hat ein großes Regal aber eigtl nur: Mario, Mario, Mario, 2-3 Donkey Kong, und an der Seite der Rest.
-Wii U hat kein Regal und wird gar nicht verkauft.

Sprich: Manche klammern sich einfach nur an Mario, manche machen ne riesen Welle um jeden Müll, bei manchen ist der Zug ganz abgefahren und bei ein paaren wurde halt nur das "beste" verkauft.
Und das spiegel halt genau die Situation der Magazine wieder.

Die Rammschregale gehen mir nun schon aufm Keks. Das Äquivalent sind die Magazine die über jeden Müll berichten - hauptsache irgendwas egal wie unnötig es ist.

(Warum mir die Regale aufn Keks gehen? Ich fühl mich als Nintendo Kunde da wie am armseligen Wühltisch xD)

pipip
vor 5 Jahren | 0
Torben
Flop und Top sind Begriffe die das eigentliche Problem gut beschreibt. Dass viele Leute innerhalb von wenigen Sekunden etwas als top oder Flop bezeichnet hat ja mit den ganzen Social Media zu tun. Auf Facebook wird dazu ein Like verwendet und Trends und Status ist heute vielen wichtiger als der tatsächliche nutzen Informationen zu tauschen. Ständig wurde nach neuer Nintendo IP gerufen, kommt ein Game wie wunderful 101 wird es von vielen falsch analysiert und jene die nach neue IP schreien kaufen es nicht wegen einem Nintendo Titel. Ich wette auf der WiiU können die besten Games auf den Markt kommen, die WiiU bekommt das gehate nicht mehr los.
Persönlich zocke ich seit der WiiU erst wieder ordentlich Konsole, davor meist am PC seit GameCube. Aber ich würde trotzdem gern Games wie Warthunder auf der WiiU sehen, weil man mit dem Gamepad viel machen könnte. Für die nächste Konsole kann ich nur sagen, Nintendo braucht einen neuen Namen und sollte nicht mehr auf den Namen Wii setzten. Es muss nach einem Neustart klingen. Denn das Problem ist, Fakten interessiert doch heute den wenigsten, die wollen meist mit Informationen und am besten so klein verpackt wie möglich vergewaltigt werden, sodass man auf die Sekunde immer im Trend bleibt. Ich verstehe zum Beispiel wenn jemand kein Mario mag, wenn ich aber höre, alle Titeln sind gleich, weiß ich gleich dass er es nie ordentlich gespielt hat. Aber wieso etwas testen wenn man es gleich ein Stempel aufdrücken kann.

Leider betrifft das Fans von allen Seiten. Durch das Unverständnis will man dann oft Feuer mit Feuer bekämpfen. Als zum Beispiel Titan Fall auf den Markt kam, könnt ihr raten welche Leute sofort das Game für Kacke gehalten haben.
Ich habe es mir sehr günstig für den PC geholt und man merkt dass einige einfach nur vergeallmeinern.
Wer keine WiiU will soll sich keine kaufen. Ich für mein teil will Mario Karte und allg Nintendo Titel. Wenn jemand um 400 Euro eine Grafikkarte kauft sagt ja auch keiner was. Wieso kann man nicht mehrere Konsolen haben und hier zeigt sich dass es vielen nur um Trend geht, wer ist Kool und hat auf den richtigen Zug gesetzt.

Scr@t81
vor 5 Jahren | 0
Ich finde WiiX einfach nur geil :D *hust

Torben
vor 5 Jahren | 0
@ Gurkenmüsli mit Senf Das ist keineswegs unhöflich. Ich bin halt der Meinung, dass man ein wenig nach links und rechts schaut bevor man alles schlecht redet.
Bsp: "QoL" wurde von einigen schon schlecht geredet. Ich hab mich allerfings gefragt "Wie kommt man auf diese Idee?" und schon findet man heraus, dass Japan ein Land ist, wo Leute generell nur arbeiten und die Stress und Suizid Rate unglaublich hoch ist.
Nintendo bekommt auch gesagt, sie sollen einfach eine Konsole machen, die die Fans wollen. Das werden sie nicht tun. Sie wollen Bedürfnisse schaffen, wo vorher keine waren und ich hab neulich im Seminar gelernt, dass dies nur wenigen Menschen in der Wirtschaft gelingt. Der Kunde will ein neues Handy und geht mit Smartphone und 3D TV raus. Er wird glauben, dass er das schon immer wollte.

Torben
vor 5 Jahren | 0
Deswegen sag ich halt, dass man bisschen weiter denken sollte. Ich meine klar man kann Diskussionen auch klein halten, bei klar verständlichen Aussagen und dem Wissen was man hat, aber wie schnell geht Halbwissen und Halbwahrheiten Hand in Hand.
z. B. WiiU läuft nicht gut -> Nintendo geht es nicht gut -> Nintendo neues SEGA?
Wer kann denn bei Berichten noch wirklich unterscheiden, was der Wahrheit entspricht und was der eigenen Ansicht entspricht. Ich bin fest der Überzeugung dass einige "seriöse" Berichte von dem Wissen anderer "seriöser" Berichten profitieren und schon verbreitet es sich wie Laubfeuer. Weil die Leute selbst nicht mehr nachdenken wollen oder können. Klar ist es einfach zu sagen "Ich habe gelesen, dass die WiiU ein Flop ist, also wird es stimmen." Wenn ich einwas gelernt habe dann das: man darf nicht alles glauben. Oft muss man hinterfragen.

Torben
vor 5 Jahren | 0
@ Smoki Du meinst also die WiiU sei gestorben? Schade, dass du das denkst. Hat du das damals über die PS3 eigentlich auch gedacht als es hieß Millionenverlust wegen PS3? Ist eigentlich auch egal.