Test: Batman - Arkham City Armoured Edition

Von Marcel Garling am 20. Dezember 2012

Das Batman-Universum ist groß. Geradezu unüberschaubar groß. Seit der heldenhafte Beschützer von Gotham City im Jahr 1939 erstmals in Ausgabe 27 der Detective Comics aufgetaucht ist, hat er eine Menge durchgemacht. So bekam er eine eigene Comicserie, gefolgt von ständigen Erweiterungen wie Batman & Robin, The Dark Knight oder den Auftritten in der Justice League. Hinzu kamen die Fernsehserien, Animationsfilme und Realverfilmungen von Tim Burton, Joel Schumacher und Christopher Nolan. Und diese Liste ist ganz sicher nicht vollständig. Ach ja, und da wären auch noch die Videospiele.

Willkommen in Arkham City!

Zunächst eine kurze Einführung ins Batman-Universum für all diejenigen, die mit dem Flattermann noch nie etwas zu tun hatten: Batman heißt mit bürgerlichem Namen Bruce Wayne und ist eine bekannte Persönlichkeit in der fiktiven Stadt Gotham City. Durch Investment, Familienreichtum und seine eigene Firma Wayne Enterprises brachte er es zu einem Milliardenvermögen, von dem er auch seine Villa außerhalb der Stadt und seinen Butler und engsten Vertrauten Alfred bezahlt. Als Bruce noch jung war, wurden seine Eltern auf offener Straße erschossen. Daraufhin beschloss er, dem Verbrechen in Gotham City ein Ende zu setzen und führt seitdem ein Doppelleben. Einerseits der reiche Playboy, andererseits Batman, der Beschützer Gothams.

Batman: Arkham City knüpft an die Story des Vorgängers Arkham Asylum aus dem Jahr 2009 an. Der Bösewicht Professor Hugo Strange hat den Bürgermeister dazu überredet, statt einzelnen Gefängnissen gleich eine ganze Gefängnisstadt zu errichten, aufgebaut aus einem ehemaligen Slum. In dieser Stadt, die dem Spiel seinen Namen gibt, dürfen alle Gefangenen frei herumlaufen und tun, was immer sie wollen. Die Bedingung ist nur, dass sie nicht versuchen, auszubrechen. Logisch, dass es überall im düsteren Arkham mit Mord und Totschlag zur Sache geht. Bruce Wayne sieht diese Entwicklung mit großer Sorge und will eine Pressekonferenz halten, um seinen Bedenken Ausdruck zu verleihen. Gerade zu Beginn der Konferenz jedoch wird Wayne vor den Augen der Kameras von geheimnisvollen Männern verschleppt. Als er wieder aufwacht, sieht er sich Hugo Strange gegenüber, der Wayne nach Arkham gebracht hat, um den Kritiker loszuwerden. Strange weiß von Waynes geheimer Identität und plant außerdem eine mysteriöse Machenschaft namens Protokoll 10, die nichts Gutes vermuten lässt. Von nun an durchstreift der Spieler als Batman im Flatteranzug den Himmel über der Stadt, um für Ordnung zu sorgen, die Pläne des Jokers und des Riddlers zu vereiteln und herauszufinden, was Strange wirklich mit Arkham City vorhat.


I’m Batman!
Nun liegt es also an euch, den bösen Machenschaften in der Gefängnisstadt den Garaus zu machen. Alle Ecken der Stadt sind dazu frei erkundbar. Schnelle Fortbewegung ermöglichen dabei Batmans Anzug, der bei einem Sturzflug neuen Schwung gewinnt und so unendlich weit fliegen kann, und ein Greifhaken für das Heranziehen an Gebäude. Man gewöhnt sich schnell daran, zwischen den Missionen im atmosphärisch-dunklen Arkham umherzufliegen, möglicherweise doch noch eine Nebenmission einzuschieben und währenddessen den Funksprüchen der Schergen zuzuhören. Dabei muss man dazusagen, dass in der großen Welt kein Fleck aussieht wie der andere. Das gilt sowohl für die Stadt, als auch für alle Gebäude. Im Gegenzug gibt es in Arkham allerdings auch nicht sonderlich viel Leben: Fast einhundert Prozent der „Passanten“ möchten einem sofort an die Gurgel, einfacher Straßenverkehr oder gar Einkaufsläden gibt es nicht zu sehen. Was es allerdings gibt, sind Plattform-, Schalter- und Schieberätsel. Und davon jede Menge. Der Riddler (einigen vielleicht bekannt aus „Batman Forever“) hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die gesamte Spielwelt mit kleinen Rätseln und Fragezeichen einzudecken. Wer sie löst und an die versteckte Trophäe herankommt, schaltet Produktionsskizzen, Nebenmissionen oder Herausforderungen frei. Allerdings wird man erst gegen Spielende alle Rätsel lösen können, denn anfangs steht die benötigte Ausrüstung einfach noch nicht zur Verfügung. Dieser kleine Trick der Entwickler kann die Spielzeit erheblich strecken, für die Hauptgeschichte muss man die Rätsel allerdings nicht lösen: Man kann sich ihnen auch erst nach Beendigung der Story noch zuwenden.

Wenn man sich nicht gerade in der düster-verschneiten Oberwelt umherschwingt, schlägt man sich wahrscheinlich gerade durch eine Mission. Entweder hat Joker euch vergiftet und ihr sucht das Gegenmittel, oder jemand hat eure Freunde entführt, oder es geht ausnahmsweise mal um die Überführung von Hugo Strange: Die Geschichte wird durch cineastische Videosequenzen, lustige Funksprüche oder gelegentliche Anrufe vom Joker beständig fortgesetzt und ausgeweitet, auch wenn nicht immer alles auf das Spielziel hinauszulaufen scheint. Der Joker ist dabei das beste Beispiel für den Humor des Spiels: Seine penetranten Nachrichten auf Batmans Anrufbeantworter lassen ihn geradezu in den Flattermann verliebt wirken. Über aufgestellte Fernseher vergleicht er Batmans Situation gerne mal mit dem unbefriedigenden Ende seiner Lieblingsserie - und so geht das die ganze Zeit. Alle Bösewichte, und derer gibt es viele in diesem Spiel, haben sehr prägnante Charakterzüge, die ihnen den gewissen Funken Humor entlocken.

Ein Superheld in Stealth-Manier

Wenn man eine Hauptmission verfolgt, sieht das meistens folgendermaßen aus: Zunächst einmal wird das Gebäude erkundet, in dem sich der aktuell wichtigste Bösewicht aufhält. Während man sich seinen Weg durch die Räume bahnt, wollen auch die Wachen alle noch ausgeschaltet werden, ehe schließlich der Boss an die Reihe kommt. Schusswaffen sind dabei der schlimmste Feind – schließlich hat Batman einen Ehrenkodex und darf die Gegner nicht töten, bloß bewusstlos hauen. Deshalb bekommt man auch keine schwere Wumme in die Hand gedrückt, sondern hat verschiedenste Möglichkeiten des versteckten Ausschaltens. Man kann sich blitzschnell vom einem Wandvorsprung herablassen und die Feinde aus der Luft ausschalten. Oder man erwischt sie von unten, durch Gitter im Boden. Es geht aber auch mit einem beherzten Schlag durch eine dünne Wand – oder, ganz klassisch, durch einfaches Anschleichen von hinten. Es gibt auch viele Möglichkeiten, die mit Items im Zusammenhang stehen: Wer die Söldner auf eine falsche Fährte lockt, hat beispielsweise halb gewonnen. Doch es gilt immer der Grundsatz: Lass dich nicht erwischen. Wenn der Beschuss nämlich einmal angefangen hat, hilft nur noch schnelles Abhauen aus dem Sichtfeld der Angreifer; die Rauchbombe kann dabei sehr hilfreich sein. Taktische Überlegungen sind für Batmans Überleben also viel wichtiger als bloße Nahkampftechniken. Die richtigen Entscheidungen zu treffen, macht dann den Reiz dieser Spielabschnitte aus.


Dennoch gibt es ihn natürlich, den Nahkampf. Wenn man allen Feinden ihre Waffen abgenommen hat, kann man sie ganz beherzt zusammenhauen. Dafür gibt es zwar nur wenige Tasten (Y für Angriff, X für Konter) doch der geschickt rechtzeitige Einsatz dieser Möglichkeiten macht Kämpfe zur Herausforderung. Wer nur offensiv mit Angriffen vorprescht, überlebt nicht lange. Symbole über den Köpfen der Angreifer zeigen an, wenn diese eine Attacke starten. Schnelles Kontern in die richtige Richtung ist dann gefragt. Einige Gegnertypen tragen Schilde mit sich herum, sind gepanzert oder fuchteln mit Messern und Tasern umher. Für sie sind dann bestimmte Tastenkombinationen notwendig, bei deren Einsatz man sich allerdings aus anderen Richtungen verwundbar macht. Obwohl allzu komplizierte Kombinationen nicht möglich sind, sehen Batmans Kampfanimationen immer wie aus einem Guss aus. Stehen zwei Feinde nebeneinander, schlägt er ihre Köpfe zusammen. Schlagen sie mit der Faust zu, ist die Sache mit einem beherzten Tritt erledigt. Die Choreographien sind allgemein sehr gut gelungen und enden immer mit einem hübsch anzusehenden Finisher-Move in Nahaufnahme.

B.A.T. = Battle Armoured Tech
Und nun zu den Neuerungen, die nur die „Armoured Edition“ auf Wii U mit sich bringt. Der sogenannte B.A.T.-Modus (was das bedeutet, steht ja in der Überschrift) gibt dem Spiel seinen Namen, deshalb wird dieser mal zuerst erklärt: Während Batman im Nahkampf um sich haut, füllt sich nach und nach die B.A.T-Anzeige in der unteren linken Ecke des Bildschirms. Wenn sie voll ist, kann man die beiden Analogsticks des GamePads gleichzeitig eindrücken und Batmans Anzug wechselt für kurze Zeit in diesen Spezialmodus. Der Effekt ist kein anderer, als dass Batman die doppelte (beim Upgrade auch die dreifache) Stärke erlangt und die Feinde schneller zu Boden bringt. Dafür, dass dies der Aufmacher für das ganze Spiel ist, entpuppt sich der Modus doch als eine recht unspektakuläre Geschichte. Die Funktionen des GamePads sind da schon interessanter.

Der zweite Bildschirm ist nämlich ziemlich multifunktionstauglich: Man kann darauf die Karte oder ein Sonar abbilden, schnell einen Ausrüstungsgegenstand auswählen, seine Techniken upgraden, Hintergrundinformationen über Charaktere oder Anleitungen zu den einzelnen Moves abrufen. Die Karte erweist sich dabei als sehr praktisch: Es lassen sich jederzeit auch andere Ziele markieren, die einem dann auf dem Kompass im oberen Bereich des TV-Bildschirms angezeigt werden. Leider funktioniert diese Markierung nicht ganz so intuitiv, wie es wohl gewollt war: Einige Ziele lassen sich trotz mehrmaligem Draufdrückens erst nach vielen Versuchen einstellen. Außerdem ist es etwas schade, dass das Spiel beim Durchblättern von Informationen nicht pausiert. So muss man immer damit rechnen, von irgendwem entdeckt und beschossen zu werden, auch wenn die Hintergrundgeschichte zu Harley Quinn gerade viel interessanter war. In einigen Situationen wird außerdem von den Bewegungssensoren des Pads Gebrauch gemacht: Bei der Untersuchung eines Tatorts verlangt das Spiel beispielsweise ein Umsehen im dreidimensionalen Raum, mit dem Touchscreen als Fenster zur Spielwelt. Die fernsteuerbaren Batarangs (eine Art doppelseitiges Wurfmesser) lassen sich so ebenfalls lenken. Das funktioniert allerdings mehr schlecht als recht, schnell findet man zu den Analogsticks zurück. Wer möchte, kann das ganze Spiel auch auf dem GamePad ohne Fernseher spielen. In diesem Modus werden die beiden Ansichten mit einem Druck auf den Minus-Knopf ausgewechselt.. Kurioserweise pausiert hier das Hauptspiel, wenn man durch die oben erwähnten Funktionen blättert. Insgesamt ist die Einbindung des GamePads in Batman: Arkham City besonders wegen der Karte und dem Waffenwechsel eine sinnvolle Ergänzung und durch das ganze Spiel hindurch sauber integriert. Die genannten Kritikpunkte sind dabei verkraftbar oder können umgangen werden. Wer Arkham City bereits gespielt hat, braucht allein deshalb aber keinen Neukauf zu wagen, am letztendlichen Spiel hat sich nichts geändert.

Es sollte allerdings auch noch erwähnt werden, dass sich sämtlicher DLC des Spiels bereits auf der Disc befindet. Zusätzliche Missionen mit Catwoman? Sind vorhanden. Ein ganzer Stapel Kampfherausforderungen abseits des Hauptspiels? Check. Der Epilog mit Harley Quinn? Jup. Und die zusätzlich auswählbaren Kostüme für die Helden? Ebenfalls da, zumindest nach dem ersten Durchspielen. Die vielen Zusatzinhalte werten das Spiel durchaus auf und bieten eine Menge Extra-Spielzeit. Nicht nur, dass man nach dem Beenden der Hauptgeschichte den Fortschrittszähler bei gerade einmal 30 Prozent stehen hat – die zusätzlichen Herausforderungen neben dem Hauptspiel bieten noch eine ganze Menge mehr zu tun. Da geht es dann darum, eine feste Anzahl an Feinden ohne Gegentreffer und mit großer Trefferkombo niederzustrecken oder einen Saal voller Feinde unter Einsatz bestimmter Techniken zu „reinigen“. Diese völlig von jeder Story befreiten Spielabschnitte dürften wohl nicht jeden motivieren – aber wenn sie es tun, kann man das Spiel eine sehr lange Zeit im Laufwerk rotieren lassen. Die Hauptgeschichte allein (diese 30 Prozent also) sind übrigens in etwa 15 bis 25 Stunden durchgespielt.


Auf die Technik kommt es an
Wie bei allen Spielen, die zum Start von Wii U (re)releast wurden, muss man auch bei Batman: Arkham City einen Technikvergleich über sich ergehen lassen. Wo ruckelt es mehr? Wo ist es schöner? Tatsächlich ist der Fledermausmann nicht in allen Szenen gleich flüssig unterwegs. Ab und zu muss man sich damit abfinden, dass das Spiel etwas unsauberer läuft. Allerdings gibt es keine schweren, störenden Ruckler und diese Szenen bleiben doch in der Minderheit. Man kann sich mit den wenigen Schwachstellen abfinden und nimmt sie irgendwann gar nicht mehr wahr. Was man allerdings länger wahrnehmen wird, sind die schönen Licht- und Schatteneffekte, die Arkham City zu bieten hat. Allein die Spiegelungen auf Batmans Anzug sind einen Blick wert, die Lichter der Stadt ebenso. Hinzu kommt der schön abgemischte Surround-Sound, der ein räumliches Gefühl von der Umgebung verleiht. Einzig die Aufnahmequalität der deutschen Synchronstimmen mindert das gute Soundgefühl doch etwas. Man könnte meinen, die Sprachsequenzen seien nicht optimal komprimiert worden, Höhen und Tiefen klingen etwas gedämpft. Doch auch dieses Manko blendet man als Spieler mit der Zeit aus.

FAZIT:

Das Abenteuer, das Bruce Wayne in der dreckigen Stadt Arkham erleben darf, ist im Ganzen sehr gut gelungen. Die Hintergrundgeschichte hält den Spieler im Bann, Batman-Kenner bekommen eine Menge bekannter Gesichter zu sehen, Feinde wie Freunde. Der Humor kommt trotz der dichten Heldenatmosphäre nicht zu kurz und sowohl die Stealth- als auch die Kampfabschnitte haben ihre eigenen Tücken und Reize. Die Riddler-Rätsel, Nebenmissionen und der ganze integrierte DLC bieten eine Menge Beschäftigung neben oder nach der Beendigung der Hauptgeschichte. Technisch ist das Bat-Abenteuer solide gemacht, die Grafik bietet schöne Effekte und die Grundsteuerung geht mit dem GamePad gut von der Hand (mit Ausnahme der ferngesteuerten Batarangs). Der Touchscreen ist vor allem für schnelle Ausrüstungswechsel und die Karte geeignet, der namensgebende B.A.T.-Modus ist hingegen nicht sonderlich erwähnenswert. Im Gesamten bietet Batman: Arkham City ein rundum spaßiges Heldenabenteuer für alle Einzelspieler, die keine krasse Abneigung gegen Fledermäuse oder Superhelden ohne Superkräfte haben.

Wertung:

8.5

Marcel Garling meint:

"Wer ein gutes Abenteuer für Einzelspieler sucht, ist bei Batman: Arkham City genau richtig. Sowohl Batman-Kenner als auch Neueinsteiger werden von Rocksteady in den Bann gezogen."
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Sehr gut
Technik: Gut
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5 Kommentare:


Santiagowinehouse
vor 8 Jahren | 0
Sehr gut geschrieben! Danke euch!
Ich bin begeistert von dem Spiel, es fesselt mich vor dem Fernseher, ich möchte nur 20 Minuten spielen und schon sind 2 Stunden vorbei. Das bekommen nicht viele Spiele hin, die Story ist genial und man fühlt sich regelrecht wie der echte Batman, wenn man durch die Dächer Arkham Citys gleitet :-)

Samus_Aran
vor 8 Jahren | 0
Arkham City ist ein echter Top-Titel, ich finde besonders die vielen Waffen ansprechend, sodass es dutzende Lösungswege für jedes Areal gibt. Es macht richtig Spaß die Gegner an der Nase herumzuführen. Auch die audiovisuelle Präsentation ist erstklassig und die Story spitze!

Gab
vor 8 Jahren | 0
Kann mich nur anschliessen!

nibez
vor 8 Jahren | 0
Das Spiel an sich ist absolut spitze, durch die schon vorhandenen DLCs wird der ohnehin große Spielumfang noch einmal vergrößert.

Über die minimalen Performanceprobleme kann man gut hinwegsehen.

Für den vergleichsweise niedrigen Preis eines der besten bisher erhältlichen WiiU-Spiele auf dem Markt!

Matthew1990
vor 8 Jahren | 0
Ein sehr schöner Titel. Dem Test sitmme ich zu. Gerade der ferngesteuerte Batarang ist enorm nervig mit der Steuerung. Auch wenn ich gerade so welche Features mag, mache ich dort doch mal eine Ausnahme ich ziehe den Controll-Stick vor.
Ansonsten: Schöne Story und der Umfang ist auch groß genug!