Test: Monster Hunter 3 Ultimate

Von Andreas Held am 18. März 2013

Was wäre, wenn die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren nicht ausgestorben wären? Wäre es überhaupt möglich, eine Zivilisation wie die unsere aufzubauen, wenn wir ständig damit rechnen müssten, dass eine 20 Meter große Echse unsere Häuser zertrampelt? Vielleicht hat sich irgendjemand bei Capcom diese Fragen gestellt, als die Idee zu Monster Hunter entstand. In dieser Serie schlüpft ihr in die Rolle eines Jägers, der es hauptberuflich mit Rieseneidechsen, Drachen und anderen Monstern aufnimmt, um kleine Siedlungen oder Städte vor ihnen zu beschützen. Zumindest in Japan ist die Serie spätestens seit ihrem Auftritt auf der PSP ungemein erfolgreich, und auch im Westen erfreut sie sich steigender Beliebtheit. Kein Wunder also, dass Capcom weiterhin bemüht ist, zahlreiche Nachfolger zu produzieren. Diesmal steht Monster Hunter 3 Ultimate in den Startlöchern, ein Update von Monster Hunter 3, das 2009 für Wii erschienen ist.

Portierung, Remake, Add-On, ...?
Zunächst einmal werden sich viele sicherlich fragen, was der Zusatz "Ultimate" zu bedeuten hat. Capcom ist bekannt dafür, seine Spiele inhaltlich zu erweitern und dann erneut zu verkaufen - man denke nur an Super Street Fighter IV oder Sengoku Basara 3: Utage, dessen Release wir in unserem Review zum ursprünglichen Sengoku Basara 3 schon vorausgesagt haben. Mit Monster Hunter 3 Ultimate verhält es sich ähnlich: Bereits vor dem ersten Erscheinen des dritten Teils in Europa kündigte Capcom Monster Hunter Portable 3rd an, welches nur in Japan für die PSP erschien. Portable 3rd spielte in einem neuen Dorf, jedoch wurden alle Gebiete und viele Monster aus dem Wii-Spiel übernommen. Mit Ultimate kehrt die Serie nun nach Moga zurück und bietet ein umfangreiches Content-Update (sprich: jede Menge neue Monster) im Vergleich zur Urversion des dritten Teils. Die neuen Monster stammen zum Teil aus Portable 3rd, zum Teil wurden sie aber auch komplett neu entwickelt und feiern in Monster Hunter 3 Ultimate ihr Debüt. Die Anzahl der Monster und die Anzahl der Quests haben sich im Vergleich zu Monster Hunter Tri mehr als verdoppelt. Ob das nun einen Neukauf zum Vollpreis rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber Capcom hat zumindest nicht gefaulenzt, und Monster Hunter 3 Ultimate ist weit mehr als nur ein einfacher Port der Wii-Version.



Leider hat die optische Seite des Spiels keine Frischzellenkur erfahren. Das Monster Hunter-Franchise hat sich seit seinem ersten Release vor neun Jahren technisch kaum weiterentwickelt, und wer darauf hoffte, dass die stärkere Wii U-Hardware etwas daran ändert, muss leider enttäuscht werden. Zwar läuft der Titel in 1080p, die Texturen werden aber lediglich hochskaliert und sind bei näherer Betrachtung entsprechend verpixelt. Dazu gesellen sich arg offensichtliche Clipping-Fehler, tote Monster bleiben statisch liegen und bieten keine Kollisionsabfrage mehr. Die berüchtigten Ladezeiten zwischen den einzelnen Teilgebieten gibt es ebenfalls noch, auch wenn sie mittlerweile - zumindest in der uns vorliegenden Download-Version - extrem kurz sind. Von einem Vollpreistitel, der 2013 erscheint und viele Inhalte aus bereits fertigen Spielen weiterverwendet, darf man eigentlich mehr erwarten, und angesichts der Verkaufszahlen der Serie hat Capcom eigentlich auch keinen Grund, derart an den Entwicklungskosten zu sparen.

Wenig Handlung, viel Gameplay
Monster Hunter setzte noch nie auf eine Story. Während die ersten Vertreter der Serie komplett auf eine Geschichte verzichteten, bekommt ihr in Monster Hunter 3 zumindest einen Grund für euer Handeln. Das Dorf Moga wird von Erdbeben erschüttert und die Bewohner machen den Lagiacrus für diesen Missstand verantwortlich. Mit einer Spielfigur, die ihr zunächst selbst erstellt und benennt, kommt ihr nach einem besonders schweren Beben in Moga an und müsst dann zunächst ein paar Tutorial-Quests erledigen, bevor ihr als Neuling für die Gilde so spannende Aufgaben wie "Pilze sammeln" oder "Goldfische angeln" durchführen dürft. Diese Quests haben jedoch ihre Daseinsberechtigung und bieten einen guten Einstieg in die Spielmechaniken. Nach einiger Zeit werdet ihr dann auf immer stärkere Monster losgelassen und helft beim Wiederaufbau des erdbebengeplagten Dorfs. Gegen Ende der Hauptstory wird Monster Hunter 3 etwas textlastiger, aber eine nennenswerte Geschichte erzählt der Titel trotzdem nicht. Ihr trefft nur auf wenige NPCs, die eine recht eindimensionale Persönlichkeit haben. Vor allem die Tatsache, dass euer Hauptheld eine stumme, austauschbare Hülle ist, macht es unmöglich, eine wirkliche Bindung zur Spielwelt und ihren Bewohnern aufzubauen. Mit einem stummen Hauptcharakter ein Spiel erschaffen, das den Spieler in seinen Bann zieht, kann eben nur Nintendo.



Wollt ihr komplett auf die Rahmenhandlung verzichten, könnt ihr in der Wii U-Version von Beginn an in die neue Hafenstadt Tanzia fahren. Diese ersetzt Loc Lac aus Monster Hunter Tri und kann diesmal auch alleine bereist werden, ohne dass eine Internetverbindung besteht. Unabhängig von der Anzahl der Spieler sind die Monster in diesen Quests jedoch immer gleich stark, sodass ihr als Einzelgänger überfordert sein werdet, wenn ihr keine ausgesprochen gute Ausrüstung mitbringt. Braucht ihr also Unterstützung, könnt ihr über einen Gong Besitzer der 3DS-Version, die sich im selben Raum befinden, anfunken und sie um Hilfe bitten. Das ist ein nettes Feature, ersetzt aber keinen Splitscreen-Modus. Und das darf durchaus kritisiert werden, schließlich bedeutet das Fehlen eines Splitscreens im Klartext, dass ihr für den lokalen Mehrspielermodus ein Exemplar der 3DS-Version für jeden weiteren Mitspieler hinzukaufen müsst. Alternativ könnt ihr euch mit dem Internet verbinden und online mit bis zu drei weiteren Besitzern der Wii U-Version kooperieren. Dazu tretet ihr entweder einer bestehenden Lobby bei oder erstellt eure eigene. Die könnt ihr dann auch vor der Öffentlichkeit verschließen und nur geladenen Gästen zugänglich machen. Letzteres ist stark zu empfehlen, da Monster Hunter seinen Spielern eine gewisse Ernsthaftigkeit und sehr viel Kooperationsbereitschaft abfordert. Niemand möchte zusammen mit einem Elfjährigen in einer Lobby landen, der alle Items für sich beansprucht, nach ein paar Minuten von einem Bnahabra getötet wird und dann seine Internetverbindung trennt. Ob das Online-Spiel flüssig und ohne Lags oder Verbindungsabbrüche funktionieren wird, kann man erst nach dem Release sagen, da erst dann der wirkliche Spieler-Ansturm eintritt. Das neue SimCity hatte kurz vor seinem Release, als nur Mitglieder der Fachpresse Zugang zu den Servern hatten, auch noch problemlos funktioniert...

Doch egal, ob ihr allein oder zu viert unterwegs seid: In der Regel habt ihr die Aufgabe, ein riesiges Monster (oder später auch mehrere riesige Monster) zu erlegen. Der Kampf beginnt schon vor der eigentlichen Abreise: Im Dorf oder in der Stadt solltet ihr noch einmal überprüfen, ob ihr genug Items dabei habt, und euch bei Bedarf in der Kantine den Bauch vollschlagen. Seid ihr in der Wildnis angekommen, geht es erst einmal darum, das Monster zu suchen. Sobald ihr sein Revier gefunden habt, beginnt der eigentliche Kampf. Generell lassen sich alle Widersacher mit plumper Waffengewalt niederringen, allerdings könnt ihr euch mit Fallen oder Bomben Vorteile verschaffen, wenn ihr diese Werkzeuge in den richtigen Situationen einsetzt. Desweiteren müsst ihr damit rechnen, dass das Monster mehrmals vor euch wegläuft, um etwas zu fressen oder in seinem Nest Schutz zu suchen. Nicht selten müsst ihr eure Gegner also durch das komplette Einsatzgebiet verfolgen und nebenbei auch selbst Verschnaufpausen nutzen, um auf eure Lebensenergie, eure Ausdauer und den Zustand eurer Waffe zu achten. Nach einem langen Kampf, der in der Regel 20 bis 40 Minuten dauert, muss sich dann entweder der Jäger oder das Monster geschlagen geben. Spieler, die siegreich aus einer Schlacht hervorgehen, erhalten als Belohnung einige Items, die sie zum Herstellen neuer Waffen und Rüstungen nutzen können.


Nicht jedermanns Sache
Monster Hunter fällt in die Kategorie der Spiele, mit denen einige Spieler hunderte Stunden verbringen, während andere überhaupt nichts mit ihnen anzufangen wissen. Das liegt an einigen recht individuellen Design-Entscheidungen, die Capcom bei der Konzeptionierung der Serie beschlossen und bisher nicht umgeworfen hat.

Der erste wirkliche Knackpunkt ist das Kampfsystem. Es wirkt für Einsteiger ziemlich träge. Die Belegung der Tasten unterscheidet sich kaum von einem traditionellen Action-Titel - ihr könnt angreifen, je nach ausgerüsteter Waffe blocken oder ausweichen, Items benutzen und so weiter. Was einige hingegen stört, ist die langsame Spielgeschwindigkeit: Angriffe und Ausweichmanöver sind ziemlich schwerfällig und euer Charakter hängt regelmäßig in unnötig langen Animationen fest, die sich nicht unterbrechen lassen und oft dazu führen, dass ihr getroffen werdet. Anders als beispielsweise ein Bayonetta, welches fast ausschließlich schnelle Reflexe erfordert, verlangt Monster Hunter von seinen Spielern ein vorausschauendes und taktisches Vorgehen. Ihr müsst eure Gegner beobachten und erlernen, wann ihr angreifen oder ein Item benutzen könnt, ohne dabei selbst Treffer einzustecken. Es wirkt fast so, als hätte sich Capcom hier an einer Art Simulation versucht: Die Probleme, die ihr hättet, wenn ihr im richtigen Leben gegen einen 20 Meter großen und viele Tonnen schweren Drachen antreten müsstet, werdet ihr auch im Spiel haben.

Ein weiterer Punkt ist der enorme Zeitaufwand, der mit Monster Hunter verbunden ist. Die Kämpfe gegen die einzelnen Monster sind extrem lang und ihr werdet manchmal sogar Probleme haben, das 50-Minuten-Zeitlimit einzuhalten, welches euch für jede Mission gestellt wird. Aber auch sonst verlangt Capcom sehr viel Geduld von den Spielern: Oft seid ihr auf Zufallsitems angewiesen, die von einem bestimmten Monster fallen gelassen werden könnten und die ihr zum Herstellen neuer, stärkerer Ausrüstung benötigt. Wenn ihr dieses Item dann nach einer erfolgreichen Jagd nicht erhaltet, ist das einfach nur Pech und sorgt für jede Menge Frust. Außerdem ist das Jagen von Monstern ein Vollzeitjob und somit gehört es auch zu euren Aufgaben, immer für das Vorhandensein der Vorräte zu sorgen - Heiltränke, Nahrung und einige andere wichtige Items müssen immer griffbereit sein. Mit diesen Aufgaben würde ein Monsterjäger im echten Leben wohl einen Praktikanten beauftragen.

Dies sind Spielmechaniken, an denen sich die Geister scheiden. Von Fans der Serie werden sie geschätzt, aber auf viele Neueinsteiger wirken sie eher befremdlich. Unabhängig davon bietet Monster Hunter 3 Ultimate kaum Angriffsfläche für objektive Kritik. Denn die Vision, die man bei Capcom hatte, wurde nahezu perfekt umgesetzt. Einziger Kritikpunkt sind weiterhin die Unterwasserkämpfe: Sie sind kaum spielbar, da euer Charakter unter Wasser stark verlangsamt wird und nur indirekt über die Kameraperspektive gesteuert werden kann. Und wir fragen uns weiterhin, warum Capcom diese Kämpfe überhaupt eingebaut hat. Eigentlich weiß jeder, dass Unterwasserlevel keinen Spaß machen.



Fazit
Monster Hunter 3 Ultimate ist ein Spiel, das man relativ beliebig bewerten kann. Abgesehen von der mittlerweile stark veralteten Technik und den kaum spielbaren Unterwassersegmenten macht Capcom bei diesem Spiel rein objektiv betrachtet kaum etwas falsch. Die entscheidende Frage ist also eher, ob man mit dem allgemeinen Spielkonzept etwas anfangen kann. Die taktisch ausgelegten Kämpfe und absichtlich sehr träge gestaltete Steuerung erfordern ein anderes Vorgehen als reinrassige Action-Titel, in denen es vor allem auf schnelle Reflexe ankommt. Außerdem hat nicht jeder die Zeit dafür, stundenlang auf ein bestimmtes Zufallsitem zu warten oder im Wald Pilze zu sammeln, weil alle Heiltränke ausgetrunken sind. Wenn euch diese Aspekte zusagen, erhaltet ihr mit Monster Hunter 3 Ultimate ein Spiel, das mehr als doppelt so umfangreich ist wie die ohnehin schon üppige Wii-Version. Selbst im Einzelspielermodus könnt ihr problemlos 100 Stunden verbringen, und wer Monster Hunter 3 online spielt, wird in den nächsten Monaten kein zweites Spiel mehr brauchen.

Wertung:

8.5

Andreas Held meint:

"Wer Futter für seine Wii U sucht, die nötige Zeit mitbringt und sich auf die Spielmechaniken einlässt, wird mit Monster Hunter 3 Ultimate vermutlich sehr lange glücklich sein."
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Herausragend
Technik: Durchschnittlich
Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

15 Kommentare:


Vyse
vor 8 Jahren | 0
lagiacrus

Hitman006XP
vor 8 Jahren | 0
Ich finde die 8,5 deutlich zu wohlwollend...
Der Test von euch klingt beim lesen ganz in Ordnung und ich finde es gut, dass Ihr auch die unumstritten "schlechte/veraltete" Grafik ansprecht und die Ladebildschirme und auch das quasi gänzliche Fehlen einer echten Story. Sogar die hakelige Steuerung wird erwähnt...

Aber jetzt mal ganz ehrlich, hätte die Wii U aushängeschilder wie Gears of War... oder Halo... und würde da ein Spiel kommen was aussieht, wie Halo 1 auf der 1. Xbox... und hätte es derartige Technische Mängel, würde es WEIT unterhalb dieser Wertung liegen.

Die Wertung eines Spieles muss auch immer im Bezug zur Zeit stehen, in der es Veröffentlicht wird. Damals und für Wii Verhältnisse, mag so eine Bewertung noch in Ordnung gewesen sein. Jetzt mit der Wii U ist so eine Wertung jedoch unrealistisch. Da müsste ja jedes andere Spiel das ne halbwegs aktuelle Grafik hat und irgendeine Art von Story vorweist schon mindestens eine 9.0 bekommen.

Ich bin kein MHU Hasser... ich bin kein Capcom hasser... aber es ist echt erstaunlich wieviele Nerdfans diesem Spiel soviel Beachtung schenken. Fakt ist Vollpreis ist eine totale Kundenverarsche! 19,99 im eShop wäre ok... Fakt ist die Grafik ist total veraltet und war selbst damals auf der Wii nur für Wii Verhältnisse hinnehmbar (für 360/PS3 schon da untragbar). Fakt ist auch, dass die Steuerung wirklich kein Glanzstück ist, die ist eben hakelig und absolut undynamisch. Fakt ist, dass die Ladeübergänge von Areal zu Areal schon lange der Vergangenheit angehören sollten. Fakt ist, dass Story zwar nicht alles ist aber auch nicht unwichtigt. Fakt ist, dass dieses Spiel OBJEKTIV betrachtet zum jetzigen Zeitpunkt, gemessen am Niveau anderer Spiele, deutlich geringer hätte bewertet werden müssen! Mein Vorschlag wäre eine 6.5 und da wäre ich noch Wohlwollend.

Hitman006XP
vor 8 Jahren | 0
Ach noch ein Nachtrag^^ Spielerlebnis: Sehr gut... ist doch auch ein Witz... dann dürfte kein anderes Spiel da mehr schlechter Bewertet werden... Das Spielerlebnis kann sehr gut sein, wenn man mit all den Mängeln und unzulänglichkeiten leben kann, sich nicht totfrustet und man so ein Fan der Reihe ist, dass man vollkommen darüber hinwegsieht, das quasi jedes andere Spiel einem ein "besseres" Spielerlebnis bietet. Umfang, viel Fläche, und unzählige Monster sind eben nicht alles...

Dutschstn
vor 8 Jahren | 0
Selbst wenn MH nur N64 Grafik hätte, ein absolutes muss! :)
Donnerstag liegts im Briefkasten und mein 2 wöchiger Urlaub ist auch genehmigt! :P
Also wir sehen uns Online

Falco
vor 8 Jahren | 0
Das Fazit kann man so stehen lassen. Damit ist die Zeit bis zum Herbst locker überstanden. Um mal die BEwertung von jemanden zu relativieren, der sich eigentlich kein Bild von dem Spiel, gibts eine volle 10/10 Fanboywertung. Alleine die Tatsache, dass das Spielerlebnis hier angeprangert wird. Es geht einfach nichts über eine gemütliche Jagd am Abend oder eine Jagd, die eine laneg Vorbereitung hatte und dann letztendlich erfolgreich war :3

@ mega... aha, du hast es also schon gespielt.
Objektiv würde ich dem Spiel btw. nur ne 8 geben. Aber diese 6,5 Wertung ist einfach Schwachsinn, daher die 10. Ich habe mich genügend mit Tri auf der Wii befasst und ebenso die Demo gespielt. Ich kenne das Konzept, ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man drinnen ist. Technisch konnte mich in der Demo überzeugen bzw. nicht überzeugen. Steckt schon n' Sinn dahinter :)

fe-fe
vor 8 Jahren | 0
Mir geht's bei den unterwasserkämpfen genauso, deshalb "nur" 9.Sonst ... einfach nur genial! (nach den vids, die ich gesehen hab)

mega
vor 8 Jahren | 0
ich kann mich den Worten von Hitman006XP nur anschließen. Und Das hier einige das Spiel schon mit 10/10 Berwerten, obwohl sie es noch nichtmal in der Konsole hatten, bzw. noch garnicht komplett gespielt haben, zeigt das unsinnige Fanboy gehabe, Spiele hier über zu bewerten.

spiele sollte man erst bewerten wenn man sie richtig und ausführlich gespielt hat. Deshalb von mir auch nur eine 6.5. Ich habs nämlich schon gespielt und es hat weder eine 8.5 noch eine 10 verdient. Fanboy getue sowas...

pipip
vor 8 Jahren | 0
Also um die Bewertung nachvollziehen zu können muss man abklären was man persönlich unter dem Genre "Adventure" versteht.

Verstehe ich darunter auf Monster Jagd zu gehen und mein persönlichen Char zu machen ? genieße ich eben diese Freiheiten von Anfang an mein Ding zu machen ? dann kann ich mit die 8,5 vorstellen.

Wenn ich unter Adventure Skyrim verstehe, quasi eine erzählte Geschichte in die ich eintauchen kann und das optisch mit der Grafik beim Eintauchen in die Welt verstärkt wird, dann müsste man dem Game Minus Punkte geben.

Ich glaub Monster Hunter 3 lässt sich nicht so einfach einstufen, denn Games wie Word of Warcraft haben auch nicht mit deren Grafik überzeugt ^^ Ich persönlich habe Age of Conan gespielt, und die Story selber war jetzt nicht das interessanteste für mich. Lieber wollte ich gleich mit Freunden aufs offene Feld laufen.
Was die Grafik angeht, für mich ist diese nicht gerade atemberaubend, aber die Animationen/Gesten der Monster ist schon ein Ding für sich. In anderen Games ballert man den Gegner ab und dieser Fällt dann einfach zu boden. Das gibt einfach weniger das Gefühl eines Überlebenskampfes. Wenn ein Gamer also Mitleid oder Angst oder ähnliches empfindet darf man den Entwicklern schon auf den Schulter klopfen.

8.0 - 8.5: Spiele mit sorgfältig durchdachten Konzepten und dem nötigen Feinschliff. Wenn man nicht gerade eine Abneigung gegen das Genre oder einen anderen Aspekt dieser Spiele hegt, sollte man sie spielen.

Bewertungserklärung unterstreicht das scheinbar eh.

Der R
vor 8 Jahren | 0
Abzüge:
- 0,5 Grafik
- 1,0 Story

...ansonsten alles super :)

LostScorpion
vor 8 Jahren | 0
Nach dem ich mein erstes etwas größeres Monster (Barroth) erlegt habe und aus dem Material meine erste Rüstung geschmiedet habe, hat Monster Hunter meinen Jäger und Sammler in mir geweckt.

Grafik ist natürlich etwas veraltet und die Story ist nicht sehr einfallsreich, dafür finde ich das Spielerlebnis und den Umfang sehr motivierend.

(Allerdings hätten die Textfenster in Gesprächen mit den Dorfbewohnern etwas größer ausfallen dürfen)

Dark_Weaver
vor 8 Jahren | 0
Ich hab in dieser kurzen Zeit an keinem Spiel laenger gesessen und so viel Spass daran gehabt, auch nach dieser langen Zeit. Das Spielkonzept und das Prinzip machen suechtig. 10/10 sind von meiner Seite gerechtfertigt, und kommt mir keiner mit seinem kindischen Fanboy Gehabe. Ich besitze eine Xbox360 und eine PSP. Das Spiel hat es einfach verdient, PUNKT. Wuerde manch Kritiker das Spiel mal Probe spielen, anstatt sich lediglich ueber die Grafik auszulassen, aber gut... .

Yayden
vor 8 Jahren | 0
eines der besten spiele

Bell4tor85
vor 8 Jahren | 0
Da ich diesen MH3U nur online zocke und ich die Grafik nicht bewerte. (bin kein PS Fan Boy und schau nur auf Grafik)gebe ich so eine hohe Punktzahl. Ich muss sagen man brauch seine Zeit um damit klar zu kommen und alles versteht. Aber wenn man erst einmal genug Leute kennen gelernt hat mit den man Farmen und Monster killen gehen kann, zieht dich das Spiel in seinen Bann. Klasse Titel der offline aber eher schwach ist (hab es offline nur kurz angespielt)

Matthew1990
vor 8 Jahren | 0
Ich muss sagen, trotz der Grafik ist es ein sehr schönes Langzeitspiel. Es erinnert mich schon fast an ein schönes MMORPG in einem kleinerem Ausmaß.
So stimme ich einigermasßen mit dem Test ein, jedoch ist es wahrlich so, dass man kein Superheld ist und blitzschnell und stark ist, sondern wirklich in die Rolle eines normalen Monsterjägers, der seine Stärken und Schwächen hat.
Und jedem, den das Sammeln zu lästig ist, gibt es wahrlich Praktikanten: Der Bauernhof mit seinen Katzen zum Züchten von Honig, Pilzen, etc. Auch Boote kann man los senden und im multiplayer sogar Heldengruppen. Also, da bekommt man schon eine schöne Sammelunterstützung! :-)

Denios
vor 8 Jahren | 0
Ich sehe gerade, dass ich das Spiel noch gar nicht bewertet habe :D
8,5 Punkte klingen gut, da schließe ich mich gleich an. Technisch nicht überragend und sicher nix für jedermann, aber wenn man vieeeeeeeel Zeit mitbringt, dann ist es ein Spiel, was einen fesselt und belohnt wie kein zweites.