Test: LEGO City Undercover

Von Tim Herrmann am 01. Januar 2017

„Ein Open-World-Abenteuer mit Action, Humor und einer ganzen Stadt voller LEGO-Fahrzeuge“ – mit diesen Worten kündigte Nintendo LEGO City Stories im Juni 2011 an, als allererstes Spiel für Wii U. Das Publikum reagierte wenig ekstatisch, hatte es doch andere Ankündigungen erwartet. Fast zwei Jahre später heißt der Titel LEGO City Undercover – und wird nicht mehr als Teil dieser wogenden Welle aus virtueller LEGO-Ware belächelt, die in den letzten Jahren über die Spielebranche hinweggefegt ist. Stattdessen muss es jetzt als gleißender Fixpunkt für die Hoffnungen der ersten Wii U-Käufer herhalten. Nach einer langen Spieleflaute erhoffen sie sich vom LEGO-Abenteuer den ersten exklusiven Top-Titel für die neue Konsole. Reichlich große Erwartungen an das Spiel, das Nintendo höchstpersönlich in Auftrag gegeben hat – kann LEGO City sie erfüllen?

Chase McCain?!

Ein Draufgänger. Ein Scherzkeks. Ein cooler Typ. Ein Profi. Eine Legende. All das ist Chase McCain. Mit Beginn des Spiels feiert der Großstadt-Cop auch seinen ganz persönlichen Neuanfang in LEGO City. Nachdem er die Stadt nach einem brenzligen Fall vor Jahren verlassen hatte, bitten die örtlichen Behörden ihn wieder um Hilfe – ausgerechnet bei einer Neuauflage des besagten Falls: Rex Fury, ein gefürchteter Bandenboss, ist aus dem Kittchen geflohen und stiftet Unfrieden. McCain startet die Ermittlungen und klappert die LEGO City nach Spuren, Hinweisen und Komplizen des Verbrechers ab.

Klar, dass das nicht ohne eine gehörige Prise Komik vonstattengeht, die der LEGO-Videospielserie seit jeher eigen ist. Verließen sich die Entwickler in früheren Ablegern noch ganz auf Gestik, Mimik und Slapstick, hält seit kurzem auch Sprache Einzug. Auch LEGO City Undercover ist vollständig und umfangreich deutsch vertont. Die anderen Sprachversionen lassen sich ebenfalls auswählen. Filmsequenzen, Dialoge oder kurze Satzfetzen von Zivilisten wurden hochwertig von Profi-Schauspielern eingesprochen. Eine Szene ohne aufgezwungenen Witz werden Spieler während des gesamten Spiels kaum finden. Comichafte Dialoge und Charaktere oder skurrile Situationen, Hintergründe und Kommentare lassen keinen Zweifel: LEGO City Undercover kann man nicht ernst nehmen. Aber ernst will das Spiel auch gar nicht sein. Stattdessen lehnt es sich an bekannte Gangster-Filme an, spielt mit dem Kontrast zwischen dem heldenhaft-coolen Chase McCain und seiner fragwürdigen Umwelt und lässt die Bilder von tollpatschigen LEGO-Figuren für sich sprechen. Das mündet manchmal in zündenden Gags und ab und zu in Rohrkrepierern – wie immer, wenn Humor versucht wird.

Die seichte Detektivgeschichte plätschert unaufgeregt vor sich hin: Chase McCain erledigt Missionen und findet am Ende immer wieder Hinweise darauf, wo er als nächstes ermitteln muss. Nach und nach deckt er so als Undercover-Polizist mit vielen Gesichtern die Verbindungen des Verbrechernetzwerks auf, erhält neue Fähigkeiten und kommt seinem Ziel näher.

Der eigentliche Star

Der eigentliche Star von LEGO City Undercover ist aber nicht Chase McCain – auch nicht seine Kollegen und Widersacher mit ihren Einzelschicksalen. Der eigentliche Star ist die LEGO City selbst: Sie ist bekannten Metropolen nachempfunden und leiht sich etwa die Golden Gate Bridge aus San Francisco oder den Times Square und die Brooklyn Bridge aus New York. Auch Einschläge von London sind erkennbar. Das gesamte Stadtgebiet ist frei begehbar und lädt zum Erkunden und Entdecken ein, wobei die Stadt in verschiedene Bezirke geteilt ist: Ein Theaterdistrikt gehört genauso dazu wie China-Town, rurales Landgebiet, Wohnviertel, Inseln oder ein Hafenbezirk. Die Stadt ist tatsächlich ziemlich groß – einmal um sie herumzufahren, dauert (abhängig von der Route) fünf bis fünfzehn Minuten. Wer von A nach B kommen möchte, benötigt einen fahrbaren Untersatz. Gut, dass die Straßen mit allerhand Fahrzeugen gefüllt sind. Bereitwillig stellen die Bewohner von LEGO City ihre Vehikel dem Ordnungshüter zur Verfügung, sobald er sie benötigt.

Einmal im Wagen, könnt ihr alle Regeln des Straßenverkehrs getrost ausblenden und ohne Rücksicht auf Verluste durch die Botanik brettern. Straßen fungieren zwar als Orientierungshilfen auf dem Weg zum Ziel, prinzipiell könnt ihr mit Autos aber auch durch Fußgängerpassagen düsen oder Treppen befahren. LEGO-Charaktere springen entweder aus dem Weg oder berappeln sich unverletzt, sodass das Spiel durchweg kinderfreundlich bleibt. Zerschmetterte LEGO-Objekte hinterlassen Blöcke, die automatisch aufgesammelt werden. Kollisionen verursachen Schaden am Gefährt. Auch wenn man von LEGO City Undercover kein verkapptes Open-World-Rennspiel erwarten darf, ist es den Entwicklern gelungen, die motorisierten Vehikel so weit feinzutunen, dass es einen spürbaren spielerischen Unterschied zwischen dem Zehntonner und dem Sportwagen gibt.

Ein Schnellreisesystem via Bahn ist nur in Ansätzen vorhanden, die Entwickler wollen ganz offenkundig, dass ihr die LEGO-Stadt selbst immer besser kennenlernt und euren Weg auch ohne Karte findet. Das funktioniert gut. Die Stadt ist mit liebevollen Details ausstaffiert und bietet immer wieder kleine Herausforderungen wie Zeitrennen, Verfolgungsjagden oder Parcours. Schade, dass die Passanten nicht aktiv ansprechbar sind und deswegen auch keine Nebenmissionen bereithalten.

Wer wird Stud-Millionär?

Sobald der Spieler in der offenen Stadt ermitteln soll, nimmt LEGO City Undercover Fahrt auf. Doch das Spiel besteht daneben zu großen Teilen aus ganz klassischen abgeschlossenen Level-Partien, genannt: „Spezialmissionen“. Der Spieler muss sie linear vom Anfang zum Ziel durchqueren, um am Ende Hinweise auf den nächsten Ermittlungsort zu bekommen. Diese Levels sind seicht und spiegeln das grundsätzliche Problem der LEGO-Videospiele wider. Sie werden unheimlich schnell langweilig.

Spielerisch bleiben sie mit ihren Rätselchen auf simpelstem Niveau und bieten kaum mehr als die wie immer zerstörbare Umwelt. McCain zertrümmert die LEGO-Kulisse, um die daraus entstehenden einzelnen Klötzchen aufzusammeln oder neue Objekte aufzubauen. Dabei kann er kaum einen Schritt gehen, ohne die sogenannten Studs aufzusammeln, kleine Plastikmünzen, die als Punkte fungieren. Wenn das die Währung in der LEGO City ist, dann muss die Bevölkerung unter einer gigantischen Hyperinflation leiden. Die kleinen silbernen / goldenen / blauen Steine liegen nämlich überall, schon nach wenigen Spielstunden ist Chase Stud-Millionär. Anhand der eingesammelten Studs bemisst sich der generelle Fortschritt. Sammler können es daher kaum übers Herz bringen, die Münzen einfach liegenzulassen. Ein gewisses Suchtpotential ist ihnen also nicht abzusprechen – und trotzdem nerven die Studs tödlich, fühlt man sich doch ständig genötigt, Umwege für ein paar Münzen zu laufen, oder den quirligen Punkteblöckchen hinterherzurennen, wenn sie aus irgendeinem Mechanismus heraussprudeln. Zertrümmern und Studs sammeln – viel mehr gibt es spielerisch nicht zu tun. Kämpfe mit Gegnern sind, obwohl schön inszeniert, spielerisch nicht besonders anspruchsvoll - zumal der "Tod" wie immer in LEGO-Land zu sofortiger Wiederbelebung führt und damit seinen Schrecken einbüßt.

Eine wichtige Rolle spielen Kostüme; eine bekannte Idee aus den LEGO-Spielen. Im Spielverlauf findet McCain Verkleidungen, die ihm neue Fähigkeiten bescheren. Als Dieb, Bergarbeiter, Astronaut oder Feuerwehrmann kann er bestimmte Mechanismen bedienen und im Spiel voranschreiten. Tatsächlich sind die verschiedenen Interaktionspunkte für die Berufe das wichtigste, was es in der Stadt zu entdecken gibt. Wer sie richtig bedient, findet Sammelextras. Oder Studs. Natürlich. Obwohl sie auch sonst überall herumliegen. Daneben trifft Chase immer wieder auf große, leere LEGO-Bretter. Hier kann er Superbauten errichten, die einen funktionalen oder storyrelevanten Nutzen haben. Die LEGO-Steine dafür findet er, indem er die Umwelt zertrümmert oder versteckte Superblöcke aufspürt (eigentlich reichen die Superblöcke, weil einer bis zu 10.000 kleine wert sein kann).

So viel Spaß die Erkundung der City auch macht – irgendwann hat man alles gesehen und arbeitet nur noch die einzelnen Interaktionspunkte ab. Chase kann also entweder der linearen Hauptstory folgen oder sich der Suche nach Sammelobjekten widmen. Spielerisch ist das ein bisschen wenig. In der Stadt hätte gerne noch mehr passieren dürfen.

Technisch unsauber

„Ein bisschen wenig“ liefert Tt Games auch technisch ab. Für ein Exklusivspiel, das noch dazu Plattformhalter Nintendo selbst vertreibt, sieht LEGO City Undercover grafisch erschreckend unbeeindruckend aus: Die große Stadt verschwimmt schon in relativ geringer Ferne zu undefinierbarer Pixelmasse. Die kantigen LEGO-Objekte flimmern bei der Rotation der Kamera fast wie auf der alten Wii-Konsole. Das Bild ist nicht so flüssig, wie es sein könnte – immerhin bleibt es ohne größere Ruckler. Effekte sind bis auf Plastikglanz an den Figuren nicht vorhanden und die stur einfarbigen Strukturen der LEGO-Blöcke harmonieren stilistisch nicht immer mit der ansonsten im realistischen Stil gehaltenen Spielwelt. An der Inszenierung der Charakteranimationen oder der Mimik gibt es aber (wie immer) nichts zu mäkeln.

Enorm ärgerlich sind die unverschämt langen Ladezeiten, die völlig aus der Zeit gefallen sind. Vom Einschalten der Konsole bis zum ersten Schritt im Spiel dauert es gut und gerne dreieinhalb Minuten. Wer von einem abgeschlossenen Level in die offene Welt wechselt (oder andersherum), kann sich eine Minute lang einen quälend schleichenden Ladebalken anschauen. Zwar muss sich der Spieler dafür in der offenen Stadt nicht mit Ladezeiten herumschlagen, weil das gesamte Gebiet auf einmal geladen wird. Aber trotzdem: Das hätten die Entwickler anders lösen müssen.

Die Steuerung über das Wii U GamePad funktioniert weitgehend problemlos. Nur das Springen und die damit verbundenen Akrobatik-Moves bereiten ab und zu Probleme: LEGO City Undercover ist einfach kein Jump & Run, versucht ab und zu aber, eines zu sein. Das GamePad spielt darüber hinaus eine In-Game-Rolle als Kommunikator. Auf diesem Gadget bekommt ihr Aufträge und könnt die Karte studieren. Oder ihr nutzt Scanner, um Kriminelle zu identifizieren, Sammelitems aufzuspüren oder Gespräche zu belauschen. Dazu blickt ihr durch den GamePad-Bildschirm und scannt eine minimalistische Linienlandschaft durch Bewegen des Controllers nach Symbolen ab. Das funktioniert ganz gut, solange die Drehungen nicht größer als 90° sind. Es gibt auch eine Fotofunktion mit Kompatibilität zum Miiverse. Die Wii U-Features sind anständig genutzt worden; ein innovatives Spielkonzept ist LEGO City Undercover damit aber nicht unbedingt. Die Funktionen wurden auf den zweiten Bildschirm ausgelagert, obwohl sie auch auf dem ersten funktioniert hätten. Als Konsequenz gibt es auch kein Off-TV-Gameplay ohne Fernsehbildschirm. Auf den serientypischen Kooperationsmodus hat man ebenfalls verzichtet.

FAZIT:

„Ein Open-World-Abenteuer mit Action, Humor und einer ganzen Stadt voller LEGO-Fahrzeuge“ – das hat Nintendo 2011 versprochen und 2013 gehalten. LEGO City Undercover ist ein weiteres gutes Spiel in der LEGO-Reihe, das Stärken, aber auch Schwächen mit seinen vielen Vorgängern teilt: Es profitiert von albernem Humor in der robusten, wenn auch nicht besonders einfallsreichen Detektivgeschichte und von seinem beachtlichen Umfang. Die große LEGO-Metropole ist das Glanzlicht des Spiels. Sie in hunderten Fahrzeugen zu erkunden, vermittelt ein wohliges Gefühl von spielerischer Freiheit. Dafür krankt LEGO City Undercover bisweilen an spielerischer Eintönigkeit und schwacher Technik. Das ewige Sammeln von Millionen von Punkten und die simplen Rätselaufgaben verlieren recht schnell ihren Reiz. Zum echten Wii U-Pflichttitel fehlt also noch ein wenig, doch die Aufmerksamkeit, die LEGO City Undercover im Software-Loch überraschend zuteil geworden ist, verdient es dennoch. Wer Lust auf ein seichtes Detektivabenteuer in einer spannenden, großen LEGO City hat, kann den Einbürgerungsantrag ausfüllen.

Wertung:

8.0

Tim Herrmann meint:

"LEGO City Undercover ist ein unterhaltsames Open-World-Abenteuer, das etwas mehr spielerische Raffinesse und Abwechslung vertragen hätte."
Spielerlebnis: Gut
Umfang: Herausragend
Technik: Durchschnittlich
Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

15 Kommentare:


Tim
vor 8 Jahren | 0
Wii U-Review zu LEGO City Undercover (Abenteuer / Nintendo)

Kanta
vor 8 Jahren | 0
Guter Test, anhand der Kritikpunkte hätte ich etwas weniger als 8.0 erwartet. Vielleicht bringen sie durch DLCs zukünftig doch noch etwas mehr Leben bzw. weitere Missionen ins Spiel.
Nach kurzem Anspielen für mich aber uninteressant.

JulianPK
vor 8 Jahren | 0
Ich finde, dass das Spiel wirklich gut geworden ist und eigentlich stören mich als einzigstes die ewig langen Ladezeiten. Den Punkt mit der unsauberen Steuerung bei Kletterpassagen kann ich nur bedingt zustimmen, weil bei mir eigentlich zum Großteil alles gut funktioniert.

Spike vs Zombies
vor 8 Jahren | 0
Mir gefällt das Spiel bisher recht gut. Okay, es ist recht leicht, aber es macht mir persönlich richtig Spaß durch die Stadt zu fahren und der Humor gefällt mir auch sehr gut.

schneekoenig
vor 8 Jahren | 0
Was den Anspruch des Spiels angeht sollte man bedenken, dass es mit FSK6 angeben ist und sich sicherlich nicht zuletzt an Kinder richtet. Das halte ich nicht für einen Grund das Spiel abzuwerten.
Meine Erfahrung zur Technik
-flimmernde Kanten: ich sehe da nur so wenig Flimmern, dass es eigentlich optisch untergeht. Vielleicht ist ja mein Beamer zu schlecht dafür?
-Spielfluß: kann ich nur als flüssig bezeichnen
-Ladezeiten: selten etwas lang, in den meisten Fällen jedoch akzeptabel wie ich finde- das ist wohl gefühlte Ansichtssache?

Ich bin etwas irritiert, dass so oft bemängelt wird, dass Spielfunktionen (Optionen, Itemmenu etc) die sonst auf dem großen Bild unterkommen, bei Wii U Spielen auf den kleinen Touchscreen wandern. Der bietet sich nunmal dafür an. Mir macht es jedenfalls Spaß, dass so Dinge wie Scanner, Karte, Telefon, Itemmenu über das Pad laufen. Das empfinde ich als spaßiges spielerisches Erleben.
Aber das ist wohl subjektiv?

Hitman006XP
vor 8 Jahren | 0
Also für mich ist LCU aktuell das beste Wii U Spiel.
Ich habe jetzt 13 Stunden gespielt und bin bei 17% Fortschritt.
Ok es sind glaube ich nur noch 3 Missionen zu erfüllen ... somit werden die restlichen 75% aus Minimissionen bestehen (Schweine finden, Autos abliefern, Statuen sprengen usw...).

Wenn ich alle 15 Missionen durch habe, werde ich dann wohl bei 15 Stunden sein. Das finde ich schon
ziemlich gut auch wenn es auch gern 30 Missionen hätten sein dürfen;)

Die Framerateeinbrüche sind zu verkraften und meist läuft es auch ganz flüssig. Der Humor ist größtenteils wirklich gut und es macht einfach Spaß sich durch die simplen "blöden" Missionen zu arbeiten^^ die vielen Blödeleien machen es ja so lustig.
Grafisch finde ich das Spiel absolut ok... AA wäre noch nett gewesen aber die Wii U hat eben nicht viel Power sry... es wird auf der Wii U keine Grafikwunder geben.

Verglichen mit den ganzen anderen Spielen, die zum Teil auch gute Bewertungen bekommen haben und verglichen zu den ganzen "remakes" (MH3U) und portierungen, kann ich nicht anders als dem Spiel 9/10 zu geben.

Ich werde bestimmt noch einige Stunden Spaß mit dem Spiel haben und kann das Spiel jedem Wii U Besitzer nur empfehlen. Wem das Spiel nicht gefällt, der hat die WiiU umsonst gekauft;) Alles andere gibt's auch auf anderen Konsolen.

Woobler
vor 8 Jahren | 0
Sehr gutes Spiel. Hab bis jetzt von Rucklern noch nicht viel gemerkt. Die Ladezeiten könnten besser sein.
Mit den sammelbaren Studs kann man sich Fahrzeuge und Verkleidungen freischalten lassen, was in diesem Artikel gar nicht erwähnt wird.

GumbaU
vor 8 Jahren | 0
Ich hätte dem Spiel eine 8,5 gegeben, aber das unflüssige Bild war echt anstrengend bei meinen etwas längeren Spielsessions über die Feiertage.. Dachte echt mit meiner Wii U stimmt was nicht bei dem unflüssigen Bild. Habe das Spiel aber bei meiner Freundin angezockt und weiß, dass es wirklich so unflüssig ist. Die Ladezeiten fand ich hingehend nicht so störend und wundere mich, wie viele sich darüber aufregen...

Spielerisch hätte ich mir gewünscht, dass Rex Fury etwas öfters aufgetreten wäre mit rasanten Verfolgunsjagten. Zum Schluss fand ich die Missionen etwas monoton und die Kostümwechslerei nervte mich auf dauer. Etwas mehr Anspruch hätte ruhig sein können, aber gut, die größte Zielgruppe sind wohl die etwas jüngeren und deshalb darf man hier nicht meckern.

Was das ganze wieder gut macht ist der Humor über das ganze Spiel und dass es wirklich an jeder Ecke irgendwas zu entdecken gibt.

Ingesamt nicht mein erwarteter Überhit, aber immerhin ein gutes Spiel..

schneekoenig
vor 8 Jahren | 0
Wie ist das gemeint, dass das Spiel nicht so flüssig laufen würde?
Sehe ich das nicht oder verstehe ich da was falsch?
Mir kommt es flüssig vor.

Gab
vor 8 Jahren | 0
Einfach nur Fun, Fun, Fun. Manchmal schmeißt man sich weg, und auch die Kalauer lassen mich wenigstens noch schmunzeln. Trotzdem, Bestnoten!!!!

F-ZeroU
vor 8 Jahren | 0
Klasse Spiel, macht Spaß, ist abwechslungsreich und hat einen riesigen Umfang.
Die langen Ladezeiten nerven schon, ansonsten kann ich vom technischen Aspekt außer der teils konfusen Kameraführung wenig aussetzen.
Keine Ruckler oder dergleichen (bei mir), die Grafik ist jetzt nicht überweltigend aber passt zum Lego-Stil.

Farbi11
vor 7 Jahren | 0
Alles, was man von einem Spiel erwarten sollte, ist Spielspaß. Musik, Sound, Grafik, Gameplay, alles lässt sich auf einen wichtigen Faktor reduzieren. Bietet das Spiel gute Unterhaltung? Die Antwort ist ganz klar ja! Ich habe dieses Spiel jedem empfohlen, der eine Wii U besitzt, und sie sind alle immer noch meine Freunde ;-)
Die einzigen Kritikpunkte sind, dass es gelegentlich abstürzt, zum Beispiel ist mir das oft passiert, wenn ich in einem Fluggerät saß und möglichst weit oben flog. Aber auch einfach so zwischendurch. Zum Glück speichert das Spiel häufig, sodass keine Daten verloren gehen. Bei den Ladezeiten muss ich mich auch beschweren. Was lädt denn da so lange? Selbst wenn die ganze Stadt am Anfang geladen wird, dann könnte man doch erst einmal den aktuellen Bezirk laden und den Rest dann im Hintergrund!

Ist man aber einmal im Spiel, hat man Spielspaß pur!

Belphegor
vor 7 Jahren | 0
Bis dato eins meiner größten Highlights der Wii U und jeden Cent wert. Absoluter Pflichttitel!!!

ProG4M3r
vor 6 Jahren | 0
"LEGO City Undercover ist ein unterhaltsames Open-World-Abenteuer, das etwas mehr spielerische Raffinesse und Abwechslung vertragen hätte."

GustavTrompete
vor 6 Jahren | 0
Ok, vielleicht etwas spät, aber ich finde Lego City Undercover echt wahnsinnig gut. Habe bis jetzt 50 Stunden gespielt und es wird noch nicht langweilig. Auch die Story finde ich durchaus unterhaltsam.
Alle anderen Lego Spiele, die ich bisher gespielt habe, fand ich echt öde, das hier ist was ganz anderes!