Test: Batman - Arkham Origins

Von Tim Herrmann am 26. November 2013

Wenn eine erfolgreiche Spieleserie ihren Entwickler wechselt, dann ist das mit vielen Unbekannten verbunden. Neue Köpfe und Finger können perfekte Konzepte zu Tode optimieren – oder sie mit ganz neuen Ideen auffrischen. Zuletzt ist Batman umgezogen. Von Rocksteady Games, den Emporkömmlingen der letzten Jahre, flatterte er zu WB Games Montreal – ein Studio, das bis jetzt einzig und allein für die erfolgreiche Arkham-Reihe gegründet wurde. Wie hat die Fledermaus die Trennung verkraftet?

„Als wär‘ diese Nacht noch nicht verrückt genug“

Was für eine beschissene Nacht. Der stadtbekannte Mafia-Boss Black Mask setzt ein horrendes Kopfgeld auf Batman aus und lockt damit den Abschaum der gesamten DC-Verbrecherwelt nach Gotham City – am Weihnachtsabend. Anstatt sich zuhause vor dem Kamin im Wayne Manor zu wärmen, macht sich Batman auf, um für Ruhe zu sorgen. Einer muss es ja tun. Im Laufe der Nacht bekommt er es mit allerhand üblen Gestalten zu tun – nicht nur mit den Assassinen, die auf das Kopfgeld aus sind, sondern auch mit dem Rest der Unterwelt Gothams.

Dabei ist Batman noch neu im Superheldengeschäft: Arkham Origins spielt nämlich einige Jahre vor den Ereignissen der Nachfolger und erzählt, wie die Fledermaus viele ihrer bekanntesten Gegenspieler und Verbündeten kennenlernt. Der Held muss erst noch reifen – davon merkt man zu Beginn aber nicht allzu viel. Von Anfang an kämpft Batman wie ein Großer, knockt kleine Schläger und fiese Monster aus und prügelt sich durch Gothams Verbrecherszene. Alle Kernmechaniken der hochgelobten Vorgänger sind dabei übernommen worden: Auf Knopfdruck schaltet Batman in den Detektivmodus und sieht seine Umwelt in schemenhaftem Blau-Orange. Diese Ansicht zeigt ihm Geheimnisse an oder hebt Gegner und Interaktionspunkte hervor. So kann er im Zwielicht seine Umwelt erkunden und sich einen Plan zurechtlegen, wie er bewaffnete Gegner ausschaltet oder mithilfe zahlreicher Gadgets zum Ziel gelangt.

Sollte es zum Kampf kommen (und es kommt oft zum Kampf) greift das sogenannte Free-Flow-Kampfsystem der Vorgänger, eine reflexbasierte Mechanik, bei der ihr abwechselnd austeilt (Y-Knopf) und kontert (X-Knopf). In geschmeidigen Animationen gleitet der dunkle Rächer über den Bildschirm und landet sagenhafte, toll anzusehende Kombos. Einige Gegnertypen brauchen Spezialbehandlungen, was das System an einigen Stellen variiert. Nicht immer ist Angriff jedoch die beste Verteidigung. An einigen Stellen ist Batman wesentlich besser beraten, leise zu sein und sich anzuschleichen.

Das tut er auch, um diejenigen aufzuspüren, die ihm den ganzen Schlamassel eingebrockt haben. Nach und nach müssen Spieler Gebäude infiltrieren, Zielpersonen befragen, Gegner ausschalten und durch Gotham City navigieren, um die Geschichte voranzutreiben. Dabei erreicht ihr die längeren Sub-Levels wie die Polizeistation, ein Hotel oder die Kanalisation über die offene Oberwelt und sucht dort nach neuen Hinweisen, die euch in der Geschichte weiterbringen sollen. Als sich in die Untersuchungen um den Verbleib Black Masks auch noch ein geisteskranker Anarchist namens Anarky, der neurotische Rätselschurke Enigma und natürlich der wieder einmal unfassbar brillant inszenierte Joker einmischen, bringt Batman es auf den Punkt: „Als wäre diese Nacht noch nicht verrückt genug“.

Das Spiel mit der Flederschnecke

Tatsächlich übertreibt Arkham Origins es ein wenig mit der Fülle an langen Untermissionen und Gegenspielern, die sich im Laufe des Abenteuers verknüpfen und irgendwann einen Strang bilden, an dem sich die Jagd der Assassinen auf Batman nur noch am Rande abspielt. Das ist symptomatisch für vieles im Spiel: Arkham Origins will größer sein als seine Vorgänger und sich damit von ihnen abheben. Die frei begehbare Stadt ist zum Beispiel doppelt so weitläufig wie das Arkham City-Gefängnis aus dem Vorgänger. Das tut aber eigentlich gar nichts zu Sache, denn die Stadt ist tot und von Arkham City kaum zu unterscheiden. Es ist wieder düstere Nacht, es ist wieder Winter, kalt, Schnee, spärliche Beleuchtung. Kein einziger normaler Mensch bewegt sich auf den Straßen, ausschließlich Schlägertrupps verschiedener Couleur und korrupte Cops, die Batman nicht anders behandelt als Bösewichte. Die „neue“ Stadt bringt keinerlei Mehrwert, ihre Größe ist sogar eher hinderlich und macht ein neues Schnellreisesystem nötig. Um mit dem Batwing zu reisen, müsst ihr jedoch vorher bestimmte Funktürme infiltrieren, die Störsignale aussenden.

Das alles ist Teil einer größeren Kritik: Batman – Arkham Origins hat Tempo-Probleme, das Spiel fließt bisweilen unheimlich zäh voran. Stundenlang kann der Spieler einer Primäraufgabe in der Oberwelt oder in den großen Sub-Levels hinterherjagen – und wenn er glaubt, er sei fast am Ziel, macht das Spiel eine weitere Untermission auf, die noch einmal eine halbe Stunde dauert und den Fortgang der Geschichte blockiert. Arkham Origins hat durchaus seine packenden, spannenden, toll inszenierten Story-Momente, besonders nach der ersten Spielhälfte, aber macht sich seinen Fluss oft durch übermäßig langes Zwischengeplänkel kaputt. Wenn das Spiel in der Zwischenzeit wenigstens mit abwechslungsreichem Gameplay unterhalten würde; doch stattdessen verheddert es sich in dauernden Wiederholungen der Free-Flow-Faustkämpfe, ohne diese großartig zu variieren. Auch das Hacking von Sicherheitskonsolen wiederholt sich fast im Minutentakt. Das Spiel streut nicht genug neue Ideen ein, um dauerhaft zu motivieren. Das merken besonders Arkham-Veteranen, die das Spielprinzip und die Konzepte schon aus den Vorgängern kennen. Rocksteady ist es besser gelungen, neue Ideen einzuführen, bevor alte langweilig wurden, und damit das Gameplay zu variieren. So beweist Batman – Arkham Origins, dass „mehr“ nicht immer auch „besser“ ist. Selbst die besten, spannendsten Spielkonzepte halten Redundanz und Innovationslosigkeit auf Dauer nicht aus.

Man hat fast den Eindruck, dass Warner Bros. Montreal den expliziten Auftrag hatte, einen reinrassigen Nachfolger von Batman – Arkham City zu entwickeln und bloß die Finger von der Formel zu lassen. Der kreative Einfluss des neuen Entwicklers bleibt minimal. Das Einzige, was an Arkham Origins neu ist, ist seine Geschichte. Die wirkt auf den ersten Blick sehr simpel (Batman muss Assassinen ausschalten), wird im Laufe der Zeit aber komplexer, ansehnlicher und tatsächlich zum Aushängeschild des Spiels – wenn da nur nicht das angesprochene schwache Erzähltempo wäre.

Verspätet, verschnitten, verruckelt

Es ist klasse, dass Warner Bros. Interactive auch Wii U-Spielern eine Version des neuen Batman-Spiels präsentiert. Doch so gerne man der Umsetzung das Gütesiegel aufdrücken möchte, so offensichtlich bleiben ihre Versäumnisse. Dass sie erst ein paar Wochen nach den anderen Versionen auf den Markt kam, ist noch das geringste Übel. Auch dass ihr der Multiplayer-Modus fehlt, ist vielleicht verkraftbar. Es ist noch offen, ob sie in Zukunft mit allen Zusatzinhalten versorgt wird. Doch dass die Portierung manchmal merklich ruckelt und mit Framerate-Einbrüchen, aufpoppenden Texturen und Ladeunterbrechungen zu kämpfen hat, ist ärgerlich.

Grundsätzlich ist die Grafik des Spiels (ebenso wie Sound und Synchronisation) sehr hochwertig. In langsamen Szenen steht es den hübschen anderen Versionen in nichts nach – bis auf Batmans Schattenwurf, der verschwommen ist und nicht gut aussieht. Doch sobald Batman fliegend in Gotham unterwegs ist oder sich in schnellen Kämpfen engagiert, stockt das Bild merklich und beginnt zu ruckeln. Das ist nicht in einem Maße gravierend, dass es das Spielen unmöglich macht, aber dennoch unschön. Technisch ist die Wii U-Version die schwächste, weil es den Entwicklern nicht gelungen ist, die Hardware-Architektur der neuen Konsole angemessen zu nutzen.

Das gilt auch für das GamePad, das eine wesentlich kleinere Rolle spielt als noch in der Umsetzung des Vorgängers. GamePad-Minispiele wie die Batarang-Steuerung oder das Hacken bleiben Wii U-Spielern jetzt erspart. Spielerisch wird das GamePad nur in bestimmten Szenen verwendet, in denen ihr Tatorte scannt. Das klappt auch wunderbar und fühlt sich gut an. Ansonsten zeigt der Controller aber lediglich eine nicht interaktive Karte – nicht einmal Ausrüstungsmenüs lassen sich über das GamePad bedienen. Das vermisst man aber eigentlich auch nicht.

FAZIT:

Wie bewertet man ein Spiel, das zwar auf einem brillanten Titel aufbaut, ihn aber spielerisch kopiert und lediglich eine neue Geschichte erzählt? Das Spielprinzip von Batmans Arkham-Reihe ist immer noch unheimlich reizvoll und wer es noch nicht kennt, sollte sich der Serie dringend nähern. Doch wer Arkham Asylum und Arkham City bereits gespielt hat, wird hier wohl die Übersättigung erleben. Warner Bros. Montreal bemüht sich nicht um neue Einfälle, sondern setzt konsequent so gut wie jede Idee des Vorgängers in minimal abgewandelter Form erneut um. Die Zutaten sind dabei immer noch richtig, aber das Rezept stimmt nicht immer, das ist das Problem. Dem Spiel fehlt oft das Fingerspitzengefühl – etwa dafür, wann der Spieler mal eine Pause vom ständigen Boxen braucht, wann neues Futter und spielerische Überraschungen nötig sind; oder wann er mehr Geschichte und weniger langwieriges Schleichen und Ermitteln will. Dazu kommt, dass die Wii U-Version technisch und inhaltlich leider die schwächste ist. Batman – Arkham Origins ist im Kern immer noch ein gutes, opulentes Action-Adventure mit AAA-Charakter, dabei aber ziemlich generisch und zu schnell zufrieden mit dem, was seine Vorgänger bereits geleistet haben.

Wertung:

7.5

Tim Herrmann meint:

"Ein Triple-A-Spiel mit großen Ambitionen, aber wenig neuen Ideen und kleinen Schwächen in der Umsetzung."
Spielerlebnis: Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut
Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

14 Kommentare:


Tim
vor 8 Jahren | 0
WiiUX-Review / -Test zu Batman - Arkham Origins für Wii U

Farang
vor 8 Jahren | 0
wo ruckelts bei den kämpfen? bei mir ruckelt es nicht. ab und an hat man mal ne ladepauser aber das wars bei mir ..und ich spiel das game momentan intensiv

Trurl
vor 8 Jahren | 0
Tatsächlich sieht Arkham Origins auf der Wii U etwas schöner aus als auf PS360. Dort ruckelt es sehr stark und es gibt ständig Tearing.

Auf der Wii U ist (wie bei allen Spielen) Vsync aktiv, deshalb kein Tearing, und es ruckelt deutlich weniger stark als beispielsweise die PS3-Version.

blither
vor 8 Jahren | 0
Derzeit seid ihr aber sehr kritisch mit den Spielen. Ich will nicht sagen, dass das gut oder schlecht ist, es ist... gewöhnungsbedürftig.

Jemand, der weniger gut informiert ist, würde vielleicht eher zur PS3- oder 360-Version greifen, da hier die Technik sehr bemängelt wird. Da ich weder die PS3/360 noch die Wii U Version kenne, würde mich interessieren, ob

"Technisch ist die Wii U-Version die schwächste, weil es den Entwicklern nicht gelungen ist, die Hardware-Architektur der neuen Konsole angemessen zu nutzen."

bedeutet, dass die Wii U-Version technisch tatsächlich schlechter ist, oder aber nicht so gut im Test wegkommt, weil theoretisch mehr möglich gewesen wäre.

Danke im Voraus für die Info!

JoWe
vor 8 Jahren | 0
Schöner Test!
Bei dem Einwand mit der Stabilität bzw Ruckklern schließ ich mich blither an. Der Satz vermittelt wirklich den Eindruck, als ob es auf anderen Systemen viel besser läuft (aber selbst bei der PC-Version wurden Ruckler bemängelt - vgl. Gamestar-Test). Ich denke aber, dass Du eher meintest, dass im Hinblick auf die Lesitung der WiiU mehr drinn gewesen wäre?
Danke jedenfalls für den Test ... schade, war (m)ein Hoffnungsträger, gerade mit Hoffnung auf erfrischenden "kreative Einfluss des neuen Entwicklers"

Darunia
vor 8 Jahren | 0
Muss mich meinen Vorrednern anschließen:,, tatsächlich sieht das Bild auf Wiiu einen ticken schärfer aus als auf ps3 oder xbox 360``. Ich hatte nämlich sogar zwei Konsolenversionen. Auch vom beschriebenen ruckeln war nichts festzustellen. Einzig manch ladepause von höchstens 2 Sekunden wahrzunehmen. Nur bei den zwischensequenzen gab es einen qualitiven einbruch zu den anderen hd konsolen. Und wie soll man dann Spiele wie CoD oder Fifa bewerten? Batman überzeugt mit vielen überraschungsmomenten und starker präsentation, und das kampfsystem ändern würde keinen Sinn ergeben da es herrvorragen ist.

Tim
vor 8 Jahren | 0
@blither:

Naja, wir sagen ja nicht, die Technik mache das ganze Spiel kaputt, sie ist halt ein Kritikpunkt neben einigem Lob ;) Trotzdem hat die Version tatsächlich einige technische Nachteile - zum Beispiel eine (messbar) niedrigere Framerate, die zugunsten des wegfallenden Tearings zu teils deutlich merklichen Rucklern führt. Wir haben intern auch mit der PS3-Version verglichen. Technisch ist das Spiel insgesamt (mit Ausschlägen sowohl nach oben als auch nach unten) etwas schwächer als die anderen Versionen. Eurogamer hat dazu auch mal irgendwann eine Analyse gemacht und das aufgeschlüsselt, bei Interesse hier klicken: http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-batman-arkham-origins-face-off

Insofern heißt der von dir zitierte Satz beides: Ja, die Wii U-Version ist tatsächlich technisch etwas schwächer. Und ja, es wäre wohl mehr möglich gewesen, weil die Hardware eigentlich mehr hergibt. Insofern: Ja, man kann auch die PS3- oder XBOX360-Versionen kaufen, denn spielerisch ist die Wii U-Version ohnehin identisch. Im Übrigen liegt der internationale Wertungsschnitt ebenfalls so um die 75, deshalb finde ich den Test (ausnahmsweise ;)) mal nicht ungewöhnlich kritisch ^^

@Darunia: Du hast Recht, das Kampfsystem sollte man auf keinen Fall ändern, das ist toll. Aber man sollte die Kämpfe nicht so häufig platzieren, dass sie lästig werden oder den Fortgang der Geschichte unnötig in die Länge ziehen. Das ist gemeint mit Tempo-Problemen. Ich will als Spieler ja nicht, dass das Alte, Bewährte umgeworfen und geändert wird, sondern dass etwas Frisches, Neues dazukommt ;)

blither
vor 8 Jahren | 0
Danke für die Information. Der Wertungsdurchschnitt war mir nicht bekannt und ich hatte nur Rezensionen mit 80%+ gesehen. Aber ich war schon vom zweiten Teil "übersättigt", daher kann ich eure Wertung nachvollziehen. Für jemanden, der die Vorgänger nicht kennt, kann das natürlich anders sein.

Schade um die technische Seite. Ich glaube auch, dass die Wii U einiges mehr drauf hat als PS3/360, aber die Entwickler investieren leider zu wenig, um die Technik wirklich zu nutzen.

Belphegor
vor 8 Jahren | 0
Puh also bei mir kommt das Game noch schlechter weg. Einzig aus dem Grunde das ich riiiiiiiesiger AA Fan bin und das Game mit zum Besten zähle was in den letzten 10 Jahren auf den Markt kam, AC war ein würdiger Nachfolger kam aber schon nicht mehr an die Genialität des Erstlings ran. Tja und AO ist so überflüssig wie ein Kropf. Alle negativen Dinge wurden im Artikel behandelt - zu erwähnen ist das die PC Version grafisch am genialsten aussieht, zumindest aber am Anfang ohne Patches kaum spielbar war. Mittlerweile ist es okay wobei die aktuellen NVIDIA-Treiber immer noch nicht optimal funktionieren. Technisch ist somit JEDE Version scheiße und nicht fertig programmiert. Aber was erwartet man auch von ca. 23 Monate Entwicklung (wenn nicht noch weniger). Der Kunde ist der billige Beta-Tester. Zur GotY-Edition wird das Game dann fertig sein.

Ansonsten reißen es 2-3 Stunden geniale Story nicht raus. Es gab genau EINE Grundidee um die herum alles andere gebaut wurde. Wäre AO der erste Teil der Saga wäre es ein genialer 90%+ Titel. So ist es nur noch ein grundsolider Titel der vom starken Franchise der Vorgänger lebt. Zu wenig für Fans und Kunden mit Anspruch an das geniale Arkham-Franchise. Rocksteady: bitte übernehmen sie wieder!

0pt1musPr1m3
vor 8 Jahren | 0
Heutzutage muss jeder alles kritisieren,es kopiert einiges vom vorgänger bla bla,na und? Das rad kann man halt nicht neu erfinden.
Ist ein super spiel erfreut euch daran.

Samus_Aran
vor 8 Jahren | 0
Mich hat der Titel auch auf der PS3 bis auf einige Ausschläger in der Story nicht wirklich vom Hocker gerissen, da war Arkham City um ein vielfaches besser.

Eigentlich ist Tims Wertung hier noch gutmütig. Der Multiplayer-Modus fehlt und DLC kann man sich sicherlich auch abschminken, da hätte man an der Stelle auch fieser werten könnnen.

Cap10
vor 8 Jahren | 0
Angesichts der bisherigen Infos zu dem Spiel hatte ich sowas schon befürchtet. Größer, aber abwechlsungs/-und innovationsärmer, somit zäh und schneller langweilig. Könnte sein, dass ich das Spiel komplett auslasse. Ansonsten allenfalls in 1-2 Jahren für 'nen schmalen Taler oder PSN+. Schade, fand die beiden Vorgänger sehr gut (den ersten besonders)... :-((

GF0P
vor 8 Jahren | 0
Was ich grundsätzlich nicht in Ordnung finde ist dieses Dauergenörgle! Ihr wollt bei AAA Titeln einen zeitgleichen Release von allen Plattformen? Ihr wollt eine auf die Eigenheiten der Hardware angepasste Version? Môglichst mit exklusiven Gamepadfeatures? Dabei scheint oftmals vergessen zu werden, dass U erst ein Jahr auf dem Markt ist und die Programmierer den Code für PS360 wahrscheinlich schon im Schlaf und rúckwärts beherrschen. 'Technisch wäre mehr möglich und Gleichzeitig' scheidet also noch aus.
Ich selbst würde lieber 2 Monate länger warten und dann ein technisches 1a Produkt erhalten, aber das birgt für die Entwicklung das Risiko , dass die verspätete Version nicht genug Umsatz generiert, weil rund um den Globus nur Ungedultsbolzen sitzen, die halt die erst beste Version abgreifen.

Chuckbert
vor 7 Jahren | 0
Auch wenn es an Arkham City nicht heranreicht und mir die ein oder anderen Abläufe der Missionen bisweilen zu eintönig waren, hats doch Spaß gemacht. Wer vom Herumstreifen durch Gotham City partout nicht ablassen kann wird ganz ordentlich bedient. Der beste Serienableger auf Wii U bleibt dessen ungeachtet ganz klar Arkham City.