Test: Assassin's Creed IV: Black Flag

Von Andreas Held am 09. Dezember 2013

Mit Assassin's Creed hat es Ubisoft in den ersten Jahren der vergangenen Konsolengeneration geschafft, eine Serie zu entwickeln, die schon heute in einem Atemzug mit großen Namen wie Final Fantasy oder Resident Evil genannt werden darf. Dabei war der Start der Serie alles andere als rosig: Der erste Teil fiel bei vielen Spielern durch und wird insgesamt als Enttäuschung betrachtet. Doch statt die Flinte ins Korn zu werfen, hat Ubisoft Montreal mit Assassin's Creed II eines der besten Sequels aller Zeiten entwickelt und die Schwächen des ersten Teil gezielt ausgemerzt. Das Ergebnis ist eine sehr erfolgreiche Marke, die nun auch fleißig gemolken wird. Die Suche nach Spielen mit "Assassin's Creed" im Namen liefert beispielsweise bei Gamefaqs mittlerweile glatte 50 Treffer - darunter zahlreiche Nachfolger, Handheld-Spinoffs, Handyspielchen, Compilations und Portierungen. Kein Wunder also, dass viele Spieler das Franchise mittlerweile als ausgelutscht betrachten. Mit dem vierten bzw. eigentlich sechsten Teil der Reihe, der den Subtitel "Black Flag" trägt, will Ubisoft nun frischen Wind in das Spielkonzept bringen. Wie stark sich das neue Piratensetting tatsächlich auf das Gameplay auswirkt und ob sich das Endprodukt auch wirklich lohnt, haben wir für euch herausgefunden.

Willkommen bei Abstergo Entertainment

Bekannterweise wurde die Geschichte um Desmond Miles mit Assassin's Creed III abgeschlossen. Diesmal spielt ihr aus der Egoperspektive einen namen- und gesichtslosen Mitarbeiter von Abstergo Entertainment, der gerade seinen ersten Arbeitstag hat. Abstergo Entertainment will den Animus, ein Gerät mit dem die Erinnerungen verstorbener Personen durchlebt werden können, einer breiten Kundschaft zugänglich machen. Die Aufgabe der Mitarbeiter ist es nun, diese Erinnerungen zu durchforsten und nach Highlights zu suchen, die dann in kleine, massentaugliche Häppchen verpackt und schließlich verkauft werden können. Assassin's Creed IV ist jedoch kein Reboot und es wird schnell klar, dass die Handlung direkt an die Ereignisse aus dem dritten Teil anknüpft. Somit sollte Serienkennern auch sehr schnell klar sein, dass Abstergo höhere Ziele als das Anbieten eines Entertainmentprodukts verfolgt.


Im wirklichen Mittelpunkt des Spiels steht jedoch Edward Kenway, dessen Leben ihr über den Animus miterleben könnt. Edward lebt zusammen mit seiner Frau ein einfaches Leben, ist sich dessen jedoch überdrüssig und sehnt sich nach dem großen Reichtum. Diesen, so hofft er, kann er als Pirat in der Karibik finden. Zu Beginn des Spiels stiehlt Edward die Identität des Assassinen Duncan Walpole, um in seinem Namen eine Belohnung für einen Auftrag zu kassieren, die Duncan bereits ausgeführt hatte. Nach einiger Zeit stellt sich dann jedoch heraus, dass Duncan für die Templer gearbeitet und in ihrem Auftrag einen Gegenstand von den Assassinen gestohlen hat. Edward ist hingegen unzufrieden mit der Höhe seiner Belohnung, legt sich daraufhin mit den Templern an, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Bekannte Gerüche...

Black Flag ist nach wie vor ein Ableger der Assassin's Creed-Serie, und seine Wurzeln merkt man dem Spiel vor allem zu Beginn immer noch mehr als deutlich an. Nach ein paar kurzen Einführungsmissionen landet ihr in der Stadt Havanna, und abgesehen vom Baustil der Gebäude hat sich hier im Vergleich zu früheren Serienablegern kaum etwas getan. Als Edward Kenway könnt ihr euch in der Stadt frei bewegen, auf Kirchtürme klettern, nach Schatztruhen und weiteren Sammelobjekten suchen und natürlich Missionen annehmen. Auch an der Steuerung hat sich nicht viel geändert: Zum Klettern drückt ihr einfach den rechten Trigger, um die Steuerung in den Parcours-Modus umzuschalten, und gebt mit dem Analogstick die Richtung vor. Dinge wie das Erklimmen von Wänden oder das Überspringen von Abgründen passieren dann vollautomatisch. Das mag sich auf dem Papier so anhören, als steuere sich das Spiel fast komplett von selbst; doch wenn ihr ein irgendwo in der Luft schwebendes Animus-Fragment aufsammeln wollt, ist oft einiges an Knobelarbeit vonnöten, bis ihr das Objekt eurer Begierde auch tatsächlich erreicht habt. Es ist also keinesfalls so, dass durch die simple Steuerung jeglicher Spielanspruch verloren ginge.


Ähnlich gestaltet es sich beim Kampfsystem: Die Steuerung ist auch in den Kämpfen so simpel wie möglich gehalten, um das Spiel einer möglichst breiten Zielgruppe zugänglich zu machen, ohne dass geübte Spieler dabei völlig unterfordert werden. Ihr könnt entweder mit eurem Schwert selbst angreifen oder aber Gegenangriffe platzieren, die eure Gegner meist mit einem Schlag erledigen, dafür aber auch korrektes Timing vorraussetzen. Da euch manche Gegner mit Bomben bewerfen und auf Gebäuden platzierte Gewehrschützen auf euch schießen, können euch größere Ansammlungen von Gegnern trotz der simplen Steuerung auch mal völlig überrumpeln. Daher empfiehlt es sich, unentdeckt zu bleiben und in unbeobachteten Momenten einzelne Gegner auszuschalten. Edward kann sich in dichter Vegetation verschanzen und Gegner durch Pfeifen anlocken, von Hausdächern und Bäumen aus seine arglosen Opfer überfallen oder sich einfach ganz klassisch von hinten anschleichen, um seine Arbeit komplett lautlos zu erledigen. Die Schusswaffen wurden dabei sehr gut ins Spiel eingebunden: In einigen Fällen sind sie das Mittel der Wahl, in Nahkämpfen gegen mehrere Gegner jedoch nur beschränkt einsetzbar. Somit müsst ihr je nach Situation sowohl von euren Schwerten als auch von euren Pistolen guten Gebrauch machen.

...und frische Seeluft

Wer einen der zahlreichen Vorgänger gespielt hat, dem wird die Spielbeschreibung aus dem oberen Absatz sehr bekannt vorkommen. Es wäre jedoch ein Trugschluss nun davon auszugehen, dass Assassin's Creed IV nichts Neues für Serienfans zu bieten hätte. Das Gegenteil ist der Fall: Nach wenigen Spielstunden gelingt es Edward Kenway sich ein eigenes Schiff anzueignen, und ab diesem Punkt wird Black Flag praktisch zu einem völlig anderen Spiel. Als virtueller Pirat könnt ihr nun die gesamte Karibik erforschen und einige Dutzend Orte besuchen. Einige davon sind nur kleine Eiländer, auf denen ein paar Schatzkisten herumliegen; oft findet ihr jedoch ein kleines Fischerdorf, eine einnehmbare Festung, eine Plantage die ihr ausrauben könnt oder andere interessante Lokalitäten vor, die alle ein paar kleine Belohnungen bereithalten. Mit den so erworbenen Reichtümern könnt ihr neue Schwerter oder Pistolen für Edward kaufen, seine Ausrüstung verbessern oder das Schiff mit besseren Waffen und einem widerstandsfähigeren Rumpf ausstatten. Die sehr offene Spielwelt erinnert dabei stark an gewisse Titel von Bethesda oder auch Rockstar.

Natürlich könnt ihr als Pirat nicht einfach unbehelligt durch die Gewässer schippern. Neben eurem eigenen Schiff schwimmen auch die Handels- und Kriegsschiffe der europäischen Kolonialmächte im karibischen Meer herum, mit denen ihr regelmäßig aneinandergeraten werdet. Die Seeschlachten sind zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, offenbaren jedoch nach einiger Zeit eine überraschende Spieltiefe. Um das gegnerische Schiff auszuschalten, könnt ihr eure Kanonen benutzen, gegnerische Schiffe rammen, gezielte Schüsse auf sie abfeuern, mit einem Mörser auch weit entfernte Ziele angreifen oder brennende Pulverfässer hinter euch abwerfen, um Verfolger abzuschütteln. Um in den Seegefechten zu bestehen, sind geschicktes Manövrieren und ein kluger Einsatz der zahlreichen Waffen erforderlich. Habt ihr ein Schiff ausgeschaltet, könnt ihr es mit einem weiteren Angriff einfach versenken und einen Teil seiner Fracht aufsammeln. Riskanter, aber auch lohnenswerter ist es, die Schiffe zu entern. Dann müsst ihr euch im Anschluss an den Schiffskampf zwar noch im Nahkampf der Crew des feindlichen Kapitäns stellen, erhaltet dafür aber auch eine größere Belohnung.


So toll sich dieses Open-World-Konzept im Piratensetting auch anhören mag - es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Das Auflesen der über die gesamte Karibik verstreuten Sammelitems ist rational betrachtet eine reine Fleißaufgabe - der spielerische Anspruch bleibt etwas auf der Strecke, wenn ihr zum zehnten Mal auf eine kleine Insel schwimmt, um dort zwei Schatztruhen zu öffnen. Auch die kleinen Rätsel, die ihr bei den Maya-Säulen lösen müsst, sind kinderleicht und ein trauriger Schatten der genialen Denkaufgaben, die die Entwickler in Assassin's Creed II versteckt hatten. Plantagen, Festungen und die zahlreichen Nebenmissionen, die ihr in der Karibik finden könnt, sind da schon deutlich kurzweiliger. Wer alle Inhalte sehen will, wird mindestens 50 Stunden in Assassin's Creed IV investieren müssen. Der Großteil davon ist jedoch komplett optional, und es ist daher genausogut möglich, sich mit dem Schnellreisesystem durch die Gegend zu teleportieren und in einer deutlich kürzeren Zeit die Hauptmissionen zu beenden. Und diese sind auch das spielerische Highlight in Black Flag: Da die Serie in den letzten Jahren immer mehr erweitert wurde, schöpft sie nun aus einem umfangreichen Gameplay-Arsenal und wirft euch mit Klettereinlagen, Seeschlachten, Stealth-Missionen und großen Kämpfen eine abwechslungsreiche Mischung aus verschiedenen Spielkonzepten entgegen, die durch die gewohnt gute Inszenierung für sehr viel Unterhaltung sorgen. Tiefpunkt sind hingegen die Beschattungsmissionen, in denen ihr einfach in einiger Entfernung einer Zielperson hinterherspazieren müsst. Diese gibt es aus irgendeinem Grund in fast jedem Open-World-Spiel dieser Art, obwohl sie einfach nur sterbenslangweilig sind.

Tolle Spielwelt, kränkelnde Technik
Die Karibik ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt, und wer Assassin's Creed IV spielt wird sehr schnell erkennen, warum das so ist. Die Spielwelt scheint direkt aus einem Reiseführer zu entstammen: Ein stahlblaues Meer windet sich um zahlreiche Sandstrände und um mit Palmen und Dschungel überwucherte Inseln. In den großen Metropolen wie Havanna findet ihr vergleichsweise moderne Gebäude, während die Menschen in den kleinen Fischerdörfern noch in primitiven Holzhütten leben und in den Urwäldern einige zerfallene Maya-Ruinen herumstehen. Die Spielwelt ist obendrein bis zum Zerbersten vollgepackt mit Details, und die Weitsicht (eines der Markenzeichen der Serie) kann bis heute beeindrucken - vor allem dann, wenn ihr zum ersten Mal in den Segelmasten eines gigantischen Kriegsschiffes herumklettert. All das hat jedoch seinen Preis: Die Framerate ist vor allem in Kämpfen mit hohem Gegneraufkommen alles andere als stabil, und die unzähligen Details können, in Verbindung mit einem leichten Kantenflimmern, zeitweise etwas anstrengend für die Augen werden. Auf das Spielerlebnis haben diese Mängel zum Glück keinen Einfluss, und größere Bugs oder Spielabstürze, wie sie im dritten Teil fast schon üblich waren, gibt es nicht mehr.

Während der Seeschlachten und auf dem Titelbild ertönt aus den Lautsprechern Musik, die direkt aus dem Soundtrack zu "Fluch der Karibik" stammen könnte - hier hatte Ubisoft wohl nicht wirklich eine Wahl, und da der Soundtrack zum Piraten-Blockbuster generell sehr beliebt ist, kann man dem Spiel hier natürlich keinen Vorwurf machen. Ein wirklich herausragendes Audio-Element sind hingegen die zahlreichen Seemannslieder, die von eurer Crew und in den Kneipen vorgetragen werden. Ob man sie nun mag oder nicht - sie verleihen dem Spiel eine einzigartige Atmosphäre, und mit der Entscheidung, diese Lieder so prominent in das Spiel einzubauen, haben die Entwickler sehr viel Mut bewiesen. Generell muss man Ubisoft sehr viel Respekt dafür zukommen lassen, dass sie in einer Zeit, in der sich die großen Blockbuster-Videospiele gegenseitig in ihrer Gewaltdarstellung übertrumpfen, gegen den Strom schwimmen und stattdessen einen Titel veröffentlichen, der auf eine wunderschöne Spielwelt, eine einzigartige Atmosphäre und solides Gameplay setzt.


Der Multiplayermodus, der in Assassin's Creed: Brotherhood eingeführt wurde, ist ebenfalls wieder mit dabei. Dieser unterscheidet sich recht stark von der Einzelspieler-Kampagne und fungiert als eigenständiges Spiel, sodass ein Besuch im Tutorial vor allem für Serienneulinge sehr empfehlenswert ist. Im klassischen Deathmatch-Modus sucht ihr wie gehabt nach einer Zielperson, während ihr selbst die Zielperson eines anderen Spielers seid. Durch geschicktes Schleichen und ein möglichst unauffälliges Verhalten könnt ihr es euren Gegnern erschweren, euch als Anschlagsziel ausmachen. Für etwas Abwechslung sorgen verschiedene Spielmodi wie z.B. eine Capture the Flag-Variante, in der ihr euch gemeinsam mit einem Team aus mehreren Mitspielern in die Basis des Gegners einschleichen und dort einen Gegenstand stehlen müsst. Für die notwendige Langzeitmotivation sorgen die Möglichkeit, eigene Spielregeln zu kreieren, sowie die Erfahrungspunkte und das virtuelle Geld, mit denen ihr neue Fähigkeiten bzw. neue Outfits erwerben könnt. Technisch ist der Onlinemodus auch auf Wii U sehr sauber implementiert, kommt jedoch nicht ganz ohne kleine Blessuren in Form von Lags und seltenen Verbindungsabbrüchen aus. Übrigens setzt in Assassin's Creed nicht nur der Multiplayermodus eine Internetverbindung voraus: Einige Ausrüstungsgegenstände im Single-Player-Modus und das Minispiel "Kenway's Fleet", in dem ihr zuvor gekaperte Schiffe auf Handelsrouten schickt, um etwas Geld zu verdienen, setzen voraus, dass ihr einen uPlay-Account besitzt und während des Spielens kontinuierlich in diesen eingeloggt seid.

Fazit:
Mit Assassin's Creed IV hat sich Ubisoft Montreal selbst übertroffen und den vielleicht besten Teil der Serie abgeliefert. Das Piratensetting und der starke Schwerpunkt auf die Seefahrt in Verbindung mit einem Open-World-Konzept bringen frischen Wind in eine Serie, die durch die zahlreichen Sequels in den letzten Jahren an Reiz verloren hat. Die Möglichkeit, als Edward Kenway durch die Karibik zu segeln und dabei zahlreiche Orte zu erkunden, sorgt für ein völlig neues Spielgefühl, das eher an die Open-World-Konzepte von The Elder Scrolls oder Fallout 3 erinnert, als an die Assassin's Creed-Serie. Untermauert wird dieses Konzept von einer malerischen Spielwelt und einem imposanten Umfang - bis ihr jedes Eiland erkundet habt, ziehen einige dutzend Spielstunden ins Land. Wer mit solchen Konzepten nichts anfangen kann und sich beim Durchstreifen der Spielwelten von Titeln wie Skyrim oder Dragon's Dogma schon gelangweilt hat, wird seine Meinung zu diesem Genre aber auch nach dem Spielen von Assassin's Creed IV nicht ändern. Objektiv gesehen macht Black Flag, abgesehen von der noch immer nicht optimalen Steuerung beim Klettern und einigen technischen Mängeln, jedoch sehr wenig falsch. Somit können wir den virtuellen Ausflug in die Karibik allen Lesern bedenkenlos empfehlen, die dem Assassin's Creed-Franchise nicht vollkommen abgeneigt sind und Interesse an dem neuen Spielkonzept der Serie haben.

Wertung:

9.0

Andreas Held meint:

"Arrr!"
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Herausragend
Technik: Gut
Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

16 Kommentare:


Vyse
vor 7 Jahren | 0
Üffes

Ninjawarrior
vor 7 Jahren | 0
Für mich das Spiel des Jahres auf der Wii U, gehe rapide auf 100 Spielstunden zu ^^

Vader
vor 7 Jahren | 0
War und ist ein wirklich gelungenes spiel. Es hat und macht mir immer noch Spass, die guten sachen zähl ich hier jetzt nicht auf^^siehe Ac4 thread,hehe.
Ubisoft hat gute Arbeit geleistet. Was sie mal wieder nicht geschafft haben, das große
AAAAABER:
Die Steuerung ist immer noch grottig, die Rätsel, ja waren es überhaupt welche?? Schade, da hätten sie sich mehr mühe geben können. Die Feinde stellen sich immer noch hinten an bei den kämpfen und die Ki,höhö...nicht vorhanden. Da hätte ich mir eine Schwierigkeitsgrad -option "Anspruchsvoller Gamer" gewünscht.. Und nicht eine durchgehende , ich sag mal Kindergartenreife Leichtigkeit um mal wieder auf der Cod Fraktion rumzuhacken *Frech lacht* ^^

Ich liebe das Piratensetting, Daumen hoch dafür. Das gesamtpaket war klasse, bis auf die alten kränkeleien die ich oben nannte.
Deswegen würde ich eine 8.5 geben, auch wenn ich wirklich begeistert von bin, aber da hat Ubi leider wieder wichtiges links liegen gelassen ;-)

Bell4tor85
vor 7 Jahren | 0
Tolles Setting, geniale Grafik und ein insgesamt tolles Spielgefühl.Aber wie Bäder oben schon sagt, leider wieder alt bekannte Schwächen in der Steuerung. Daher 1 Punkt Abzug das heisst immernoch geniales Spiel und wer mit dem Thema Piraterie was anfangen kann für den gibt es keinen Weg drran vorbei.

pipip
vor 7 Jahren | 0
Also ich muss sagen, ich hab auch das 3er gespielt und war anfangs sehr skeptisch. Aber nach ein paar Trailer und ein bisschen hineinlesen habe ich AC4 eine Chance gegeben und tatsächlich das Game überzeugt. Es ist wesentlich mehr open World, wesentlich weniger linear als AC3.
Momentan spiele ich mit meiner Freundin Super Mario 3d World, will sie aber fernsehen oder schlafen, starte ich AC4 und spiele eine Runde.

Sonst das Spiel schaut optisch gut aus und ich kann mich jetzt nicht an Framedrops oder ähnliches erinnern.

high§core
vor 7 Jahren | 0
Ich gebe dem Spiel 8,8 Punkte, muss im gleichen Atemzug aber betonen, noch nicht allzu weit gespielt zu haben.
UND es ist mein allererstes AC und daher natürlich viel gefühlt Neues, was einigen hier bestimmt nur noch ein müdes Lächeln entlocken wird.

Es gibt viel zu entdecken, gute Steuerung, ordentliche Aktionsvielfalt, toller Sound und fantastische Atmosphäre.

Doch trübt die vergleichsweise schwache Technik den sehr guten Gesamteindruck deutlich und speziell an der heimischen Glotze merkt man die geringe Framerate kontinuierlich. Lässt sich dann auf dem Tablet glückerlichweise deutlich angenehmer spielen, obschon da widerum die Auflösung nicht ala bonne heure ist. Hätte ich früher gewusst, wie schlampig oder schwach Ubisoft den Titel auf die Wii U bringt, dann hätte ich wohl nicht zugeschlagen. So bin ich froh über mein spätes Wissen, denn der Titel ist wirklich erstklassig, technische Defizite hin oder her.

dd2ren
vor 7 Jahren | 0
Also AC3 langweilt mich wirklich zu Tode. Ich quäle mich da wirklich durch und hoffe das das nächste besser wird. so was langweiliges habe ich lange nicht gespielt.

Vader
vor 7 Jahren | 0
Um es kurz zu sagen^^Ac3 is Driss XD

dd2ren
vor 7 Jahren | 0
bitte löschen

Blacksierra
vor 7 Jahren | 0
Open World schön und gut aber habe ich als Spieler eine Motivation (Looten + Leveln) mir das anzutun - die hat mir bei AC 3 halt gefehlt ...

0pt1musPr1m3
vor 7 Jahren | 0
Finde auch das es top ist,mit der steuerung habe ich keine probleme ganz im gegenteil mir geling jede aktion die ich plane auser die idee an sich wa dumm hehe. Zu leicht ja,wenn man es sich einfach macht schon,dann machts aber keinen spass.
Probiert mal die legänderen schiffe ganz unten rechts in der map zu plätten,wers geschafft hat hat meinen respekt :-)

Santiagowinehouse
vor 7 Jahren | 0
Ein absolut geiles Spiel, das stundenlang fesselt und (fast) alles richtig macht. Gelegentliche Steuerungspatzer treiben einen manchmal in den Wahnsinn, vor allem wenn es in Kämpfen auf Sekunden ankommt und die Figur einfach nicht das tut, was man möchte. Sound gut, Grafik sehr schön, Umfang immens, spannend, viel zu entdecken, viel Freiraum... Klasse!

Smash~Kart U!
vor 7 Jahren | 0
Ein wirklich sehr gelungenes Spiel.
Habe nun fast 100std und gehe auf die 90% zu.
Einer der wenigen Spiele solcher Art wo meine Motivation immer noch stark ist es weiter zu spielen auch nach der Story.
Steuerung hat mich an manchen Stellen oder Situationen zwar aufgeregt, aber so schlimm war das nicht xD
Grafisch auch sehr schön bloß die Schatten haben sie nicht gut hinbekommen (jedenfalls auf der WiiU Version, habe es noch auf keiner anderen Konsole gesehen).
Ansonsten habe ich keine Mängel am Spiel gefunden, hat mich gut unterhalten :)

StMaster3000
vor 7 Jahren | 0
Ich habe nun AC 4 durch und alles 100% bisauf die Tauch Mission,die ich als nervig empfinde. Ich halte mich kurz :

Grafik : Besser als AC3 jedoch nicht Weltbewegend besser, NPC's sehen SEHR Viel Besser aus mMn.

Abwechslung : Sehr gut, bisauf die Missionen !!!! Von 60 (?) Hauptmissonen sind 40-50 Verfolge, belausche, Eliminiere Xyz... (Größter Kritikpunkt)

Technik : Gut, weniger Bugs und Glitches sind jedoch immer noch Vorhanden [:(]

Umfang : Irgendwie Geringer als AC3 da habe ich 'nur' 80% aber 46h Spielzeit und bei AC4 für 97% (bisauf die Tauchglocken Missionen, Begründung s.o. ) leider nur 33h, was ich bedauere, da es SEHR Viel Spaß gemacht hat, die Insel Guides zu suchen und zu sammeln.


LostScorpion
vor 6 Jahren | 0
Zunächst möchte ich die gute deutsche Synchronisation hervorheben sowie die stimmungsvolle Musik und die Shantys.
Die Spielwelt in der Karibik hat mir optisch sehr gut gefallen. Die Seeschlachten machen richtig Spaß und es gibt (fast) überall etwas zu entdecken. Außerdem wird die Piraten-Atmosphäre gut eingefangen.
Die Geschichte um Edward Kenway wird gut erzählt, allerdings finde ich, dass sie gegen Ende hin nicht mehr ganz so gut unterhält.

Masters1984
vor 6 Jahren | 0
Also mir gefällt der 3. Teil um Welten besser, da die meisten Black Flag Missionen nervige Schleich- oder Lauschmissionen sind und diese finde ich neben den Seeschlachten sehr öde. Im dritten gab es wenigstens noch Pferde und das mit den Seeschlachten war noch nicht so derbe übertrieben. Black Flag ist für mich ein klarer Rückschritt, da ist der dritte einfach deutlich besser. Das einzige das mir persönlich nicht gefiel war Desmond, aber den mochte ich schon von Anfang an nicht. Die Missionen sind im dritten viel abwechslungsreicher und vorallem besser inszeniert und die Story ist um Welten besser. Interessanter Twist war auch die Beziehung vom Vater zum Sohn, da beide völlig verschiedene Ansichten vertreten, aber beide nicht zu 100% richtig, jeder hatte seine Fehler, aber auch gutes war vorhanden. In Black Flag plätschert die Story so dahin und Edward ist ein unsympathischer, uninteressanter ungehobelter Klotz, auch sind die Städte viel zu klein und das Erkunden macht keinen Spaß mehr.