Iwata spricht über das Shooter-Genre - Traurig, wenn alle Spiele Shooter wären

Von Tim Herrmann am 16. März 2012

Erst kürzlich haben wir einen Kommentar von Nintendos Entwickler Katsuya Eguchi gehört, der sich um das Genre des First-Person-Shooters drehte. Wii U, die neue Heimkonsole mit dem bewegungsempfindlichen Bildschirm-Controller, könne dieses Genre revolutionieren, hieß es damals. Auch Satoru Iwata äußerte sich jetzt zum Shooter-Genre, beurteilt es aber aus anderer Sicht.

Iwata erkennt, dass Shooter momentan wohl das wichtigste Genre im Bereich der intensiven Spielerlebnisse ist, die Nintendo mit Wii U bieten will. Solche Titel verkauften sich im Westen über zehn Millionen Mal und seien damit zu einem wichtigen Videospiel-Genre geworden.

Iwata wolle nicht, dass solche Spiele verschwinden, allerdings wäre er traurig, wenn alle Spiele irgendwelche Shooter-Elemente beinhalten müssten (er machte dabei aber keinen Schnitt zwischen First- und Third-Person-Shootern).

Nintendo selbst ist im Shooter-Genre bislang intern schwach aufgestellt und entwickelte bislang einzig mit Metroid Prime einen Titel, den man allerdings auch nicht vollends als Shooter bezeichnen kann. Mit solchen Kommentaren ist nicht damit zu rechnen, dass Nintendo großen Wert darauf legt, dies in den nächsten Jahren zu verändern.

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